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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Ein Frühlingstag in Norddeutschland 28.03.2013

with 2 comments

28-03-2013

Written by admin

Donnerstag, 28 März, 2013 um 14:38

2 Antworten

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  1. Polkappen – Alpengletscher – Grönland

    “Polkappen”

    Während die arktische Packeisfläche derzeit (April 2013) geringfügig unter dem langjährigen Mittel liegt, ist die Packeisfläche um den antarktischen Kontinent etwas über dem langjährigen Mittel. Zusammen ist die Polkappen-Packeisfläche ungefähr so groß wie das langjährige Mittel.

    Von einem „Abschmelzen der Polkappen“ kann also keine Rede sein.

    Nordpol:

    Südpol:

    Zusammen:

    “Das Schrumpfen der heimischen Gletscher”

    Ein kleiner Mensch, der vor einem großen Gletscher steht, ist vom Zurückgehen der Gletscherzunge beeindruckt. Im größeren Maßstab ist das Ereignis aber nicht so gewaltig.
    Verteilt man die gesamte Masse der Alpengletscher (etwa 100 Kubikkilometer) gleichmäßig auf den Alpenraum (etwa 200 000 Quadratkilometer), dann wäre diese Fläche nur 500 Millimeter hoch von Eis bedeckt. Die Niederschlagssumme in den Alpen beträgt aber in nur einem Jahr mehr als 1000 Millimeter.

    “Grönland und Antarktis – Gletscher”

    Antarktis und Grönland haben „nach einer neuen Studie“ in knapp 20 Jahren etwa 4000 Milliarden Tonnen an Masse verloren.

    4000 Milliarden Tonnen Eis sind etwa 4000 Kubikkilometer Eis. In Grönland und in der Antarktis sind zusammen 32 Millionen Kubikkilometer Eis vorhanden . Es ist nach diesem Bericht ein Achtel von einem Tausendstel dieser Eismenge in 20 Jahren verschwunden. Das ist Stabilität.

    Walter Klag

    Donnerstag, 18 April, 2013 at 09:59

  2. Das stellen Sie sehr anschaulich ins richtige Verhältnis :-) Es ist eine recht alte Masche, womit wir alle gleichsam ‚belatschert‘ werden. 4000 Milliarden Tonnen Eis klingt ungeheuerlich… Propagandamasche! Dass, wie Sie richtig darstellen, dies weit weniger als ein Tausendstel der vorhandenen Eismenge an den Erdkappen, fällt dann den unbedarft lesenden oder hörenden Leuten erst nicht auf. Es fällt auch deshalb nicht auf, weil diese Tatsache (bösartig?) verschwiegen wird.

    Mittlerweile können jene Klimaschwindler (Latif & Co.) auch nicht mehr einfach die ständigen Schwankungen innerhalb von etwa 1000 Jahren leugnen. Sie müssten sonst erklären, warum im deutlich wärmeren Hochmittelalter (sehr viel wärmer als heute) und in den Jahrtausenden davor die nördlichen Küsten Europas nicht schon längst in weiten Teilen völlig überschwemmt bzw. fortgeschwemmt wurden?

    Genau das können sie nicht erklären. – Ferner wird hartnäckig die wirklich wissenschaftlich begründete Erkenntnis der Eisbohrkernforschung unterschlagen, wonach ein Anstieg der Kohlensäure in der Lufthülle erst NACH einer allgemeinen Erwärmung messbar. Offensichtlich findet dies sogar erst mehrere Jahrhunderte (bis zu acht JH) nach der Erwärmung statt.

    Bei mindestens zwei Jahrhunderten starker Erwärmung müsste der Meeresspiegel während des Mittelalters längst viele Meter angestiegen sein. Dummerweise wurden die Nordküsten erst nachdem die sog. Kleine Eiszeit ihre klirrende Kälte bis ins 19. JH verbreitete schier urgewaltig überschwemmt und abgetragen.Und auch heute noch gibt es trotz allem ‚Alarmismus‘ keine Anzeichen für ‚Absaufen‘ der Nordküsten.

    Im Gegenteil: Es wurden neue Sandbänke im Watt aufgetürmt, die offenbar zu neuen Eilanden werden, falls es so weitergeht! – Derzeit spricht nichts dagegen. Tolle ‚Klimakatastrophe, nicht wahr? Nun ja, es ist eine platte Erfindung des einstigen Nachrichtenmagazins Spiegel. Und denen darf man ohnehin nur noch wenig glauben. Am besten, man glaubt nur, dass deren Ergüsse auf Papier umweltgiftig gedruckt.

    M. Manie

    Freitag, 13 September, 2013 at 09:17


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