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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Prof. George Kukla – Ein Klimawissenschaftler, der seiner Meinung aus den 1970er Jahren treu bleibt

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George Kukla ist ein in der Tschechei geborener „Klimatologe“. Er ist emeritierter Professor für Klimatologie an der Columbia University und Forscher am Lamont-Doherty Earth Observatory.

Kukla war Co-Autor eines Kapitels in dem Buch „Natural Climate Variability on Decade to Century Time Scales“ („Natürliche Klimavariabilität auf Zeitskalen von Dekaden und Jahrhunderten“) veröffentlicht vom National Research Council. (NRC, deutsch Nationaler Forschungsrat der USA).

Kukla sagt, dass allen Eiszeiten in der Erdgeschichte eine globale Erwärmung voraus ging und das globale Klima in Zyklen verläuft. Die lagen Zyklen sind die Erdbahn abhängigen Milankovich-Zyklen. Ihr Zyklus von etwa 100.000 Jahren deckt sich gut mit der Periodizität der Eiszeiten. Zwischen den Eiszeiten liegen die sog. intergazialen Warmzeiten. Das Holozän ist nur eine weitere Warmzeit, dass mehr als die Hälfte überschritten ist, sagt Kukla. Es wird aber noch einige Zeit dauern, bis das neue Eiszeitalter starten wird. Die kurzen Zyklen verlaufen im Abstand von 60 bis 80 Jahren, in der einen Hälfte geht es aufwärts und in der andren wieder abwärts. Diesbezüglich sollten wir beobachten, wie sich El Niño und La Niña, eine Temperaturanomalie im tropischen Opstpazifik, entwickeln werden. Er vertritt die Ansicht, dass die jüngste Erwärmung der Erde überwiegend natürlich ist und letztendlich in einer neuen Eiszeit enden wird. „Der Mensch ist nur für einen Teil der globalen Erwärmung verantwortlich, der überwiegende Teil ist natürlich.“

Schon in der 1970er Jahren, in welchen die Scheebedeckung der Nordhalbkugel und damit die Refektion der einfallenden Sonneneinstrahlung deutlich zunahm, vertrat er dieser Meinung und wurde vielfach in der Presse zitiert. Eine Zeit in welcher sich eine Reihe von Klimaforschern sicher waren, dass wir auf eine neue Eiszeit zusteuern.

New York Times, 21 Mai 1975

Newsweek, 28 April 1975

George Kukla :

“The only thing to worry about global warming is the damage that can be done by worrying. Why are some scientists worried? Perhaps because they feel that to stop worrying may mean to stop being paid.”

„Das Einzige, worüber man sich bei der globalen Erwärmung Sorgen machen sollte ist der Schaden, welcher durch die Sorge angerichtet werden kann. Warum sind einige Wissenschaftler besorgt? Vielleicht weil sie spüren, dass das Ende der Besorgnis ein Ende der Bezahlung bedeuten kann.“

Veröffentlichungen  u.a.

G. J. Kukla et al.: New data on climatic trends. In: Nature 270, 1977, 573–580. doi:10.1038/270573a0

Indicators of large-scale climate developments show that the oscillatory cooling observed in the past 30 yr in the Northern Hemisphere has not yet reversed. This conclusion was reached by updating our data on the month-to-month, season-to-season, and year-to-year variations of selected zonally averaged meteorological parameters.

Written by admin

Sonntag, 25 Oktober, 2009 um 13:30

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

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