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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Beschleunigt sich der Meeresspiegelanstieg? – Teil3

with 29 comments

Der wechselhafte Meeresspiegel der Nordsee

Für die Rekonstruktion früherer Meeresspiegelstände sind vor allem die organischen Schichten der holozänen (nacheiszeitlichen) Sedimentfolgen von Bedeutung. Subrezente Watt- und Salzwiesenhorizonte (schichtweise Ablagerungen) die an Stränden (z.B. denen der Ostfriesischen Inseln) erosiv (durch Abtragung) freigelegt wurden, ermöglichen die nahezu lückenlose Rekonstruktion der Wasserstandsentwicklung. Auch Nordsee-Bohrkerne lassen eine Rekonstruktion/Datierung zu. Zur Bestimmung des Ablagerungsmilieus werden Pollen-, Diatomeen- (Kieselalgen) und Makrorestanalysen (z.B. von Früchten, Samen, Blättern, Blüten etc.) angewendet, die zeitliche Einstufung der einzelnen Horizonte erfolgt mittels Radiokarbondatierungen, die sowohl an pflanzlichem Material als auch an Schnecken und Muscheln durchgeführt werden.

Siehe hier

und hier

Zum Ablauf der nacheiszeitlichen Entwicklung im deutschen Nordseesektor gibt es mehrere Publikationen (BEHRE & MENKE 1969, MENKE 1976, LUDWIG et al. 1979, BEHRE et al. 1984, STREIF 1990, CASPERS et al. 1995, BEHRE 2003). Sie belegen für die Zeitspanne von 8600 bis 7100 J.v.h. einen raschen Meeresspiegelanstieg mit einer durchschnittlichen Anstiegsrate von 2,1 m pro 100 Jahre (Radiokarbon-Datierte-Jahre). Beim weiteren Steigen der Nordsee um ca. 25 m (zwischen ca. 7500 J.v.h. bis heute) entwickelte sich die heutige Küstenlandschaft mit den Barriereinseln (vorgelagerten Inseln), Watten und Marschen.

Der Schichtenaufbau des Küstenraumes zeigt einen charakteristischen Wechsel transgressiver und regressiver Phasen (von Ablagerung und Abtragung). Eine z.T. intensive Verzahnung von Torfen mit klastischen Sedimenten (Sanden) ist das Indiz dafür, dass sich die Grenzen des marin beeinflussten bzw. des limnisch-semiterrestrischen Milieus (die Küstenlinie) im Verlauf der letzten 7500 Jahre wiederholt um einige Kilometer land- bzw. seewärts verschoben haben. Überflutungen erreichten dabei ihre Höhepunkte um 6800 J.v. h., 5500 J.v. h., 4200 bis 3400 J.v.h., um 1800 J.v. h. sowie im Mittelalter. Zu weitflächigem und überregional annähernd gleichzeitigem Moorwachstum (durch Rückzug des Meeres) ist es zwischen 4800 und 4200 J.v.h. bzw. 3300 und 2300 J.v.h. gekommen; weitere kleinflächige Vermoorungen sind um 2000 bis 1800 J.v.h. bzw. 1600 J.v.h. einzustufen. (CASPERS et al. 1995).

nordseepegel

Diverse Untersuchungen (BEHRE & STREIF 1980, STREIF 1982, BEHRE 1986, STREIF 1990, CASPERS et al. 1995) haben sich mit den Zusammenhängen zwischen Meeresspiegelschwankungen und Phasen transgressiver bzw. regressiver Küstenentwicklung befasst. Im Hinblick auf Höhenänderungen des Meeresspiegels vermitteln die geologischen Befunde aus den Watten und Marschen das Bild eines nacheiszeitlich, generell ansteigenden Meeresspiegels, wobei sich die Anstiegsrate ab ca. 6500 J.v. h. allmählich verringert. Dabei ist ein zyklischer Wechsel von Phasen mit verlangsamtem bzw. beschleunigtem Ansteigen des Meeresspiegels zu erkennen.

Das Subatlantische Pessimum (ca. 3150-2500 J.v.h.) brachte z.B. kalte Temperaturen mit sich (nach LAMB, 1977 lagen die Temperaturen ca. -2°C unter den heutigen). Zudem gibt es Anzeichen für mehr Niederschläge in dieser Zeit (siehe LAMB, 1977 und FAIRBRIDGE, 1987). Demzufolge beschreibt LOZAN, 1998 ein Anwachsen der Gletscher und FREUND & STREIF, 2000 einen Meeresspiegelabfall der Nordsee.

Um 460 J.v. h. (cal. 1410–1465 n. Chr.) kommt es (den Sedimenthorizonten nach) auf Borkum, Memmert und Juist zu einem Absinken des Meeresspiegels, was vermutlich auf die beginnende Klimaverschlechterung der Kleinen Eiszeit zurückzuführen ist. Auf Juist gibt es einige Hinweise dafür, dass der Meeresspiegel in dieser Phase um 60-120 cm abgesunken sein könnte.

freund-streif-2000

FREUND & STREIF (1999 bzw. 2000) Kommen zu den Schluss: „Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Klimaveränderungen und Meeresspiegelanstieg lässt sich festhalten, dass es in den vergangenen 2000 Jahren natürliche, vom anthropogenen Treibhauseffekt völlig unbeeinflusste Änderungen des MThw gegeben hat, deren Ausmaß den heute prognostizierten Zahlen entspricht. Die Ostfriesischen Inseln als solche waren dabei aber nie in ihrem Bestand gefährdet, obgleich es natürlich zu tief greifenden Veränderungen der Inselgestalt oder wie bei der Insel Buise auch zum Untergang einer Insel kam. Um verlässliche Prognosen in die Zukunft zu stellen, ist es daher wichtig, die Klimaänderungen der jüngsten geologischen Vergangenheit genau zu kennen und deren Auswirkungen auf das MThw zu erfassen.“

Literaturverzeichnis in der oben genannter Reihenfolge

BEHRE, K.-E., & B. MENKE (1969): Pollenanalytische Untersuchungen
an einem Bohrkern der südlichen Doggerbank.
Dt. Akad. Wiss. Berlin, Beiträge zur Meereskunde, 24/25:
122 – 129. Berlin.

MENKE, B. (1976): Befunde und Überlegungen zum nacheiszeitlichen
Meeresspiegelanstieg (Dithmarschen und Eiderstedt,
Schleswig-Holstein). Probl. Küstenforsch. südl. Nordseegebiet,
11: 145 – 161. Hildesheim.

LUDWIG, G., MÜLLER, H., & H. STREIF (1979): Neuere Daten zum
holozänen Meeresspiegelanstieg im Bereich der Deutschen
Bucht. Geol. Jb., D 32: 3 – 22. Hannover.

BEHRE, K.-E., DÖRJES, J., & G. IRION (1984): Ein datierter Sedimentkern
aus der Nordsee. Probl. Küstenforsch. südl.
Nordseegebiet, 15: 135 – 148. Hildesheim.

STREIF, H. (1990): Quaternary sea-level changes in the North
Sea, an analysis of amplitudes and velocities. In: BROSCHE, P.,
& J. SÜNDERMANN [Eds.]: Earth’s Rotation from Eons to Days.
Berlin [u. a.], 201 – 214.

STREIF, H. (1990): Das Ostfriesische Küstengebiet – Nordsee,
Inseln, Watten und Marschen. Sammlung Geologischer Führer,
57. Berlin und Stuttgart.

CASPERS, G., JORDAN, H., MERKT, J., MEYER, K.-D., MÜLLER, H.,
& H. STREIF (1995): III Niedersachsen. In: BENDA, L. [Hrsg.]:
Das Quartär Deutschlands. Berlin und Stuttgart, 23 – 58.

EISMA, D., MOOK, W. G., & C. LABAN (1981): An early Holocene
tidal flat in the Southern Bight. Spec. Publ. int. Ass. Sediment.,
5: 229 – 237. Oxford.

BEHRE, K.-E., Probleme der Küstenforschung, Bd.28, Isensee-Verlag, Oldenburg, 2003

BEHRE, K.-E., & H. STREIF (1980): Kriterien zu Meeresspiegel und
darauf bezogenen Grundwasserabsenkungen. Eiszeitalter
und Gegenwart, 30: 153 – 160. Hannover.

STREIF, H. (1982): The occurrence and significance of peat in the
Holocene deposits of the German North Sea coast. ILRI Publication
30, Proceed. of the Symposium on Peat Lands
below Sea Level: 31 – 41. Wageningen.

BEHRE, K.-E. (1986): Meeresspiegeländerungen und Besiedlung
während der Zeit um Christi Geburt in den Nordseemarschen.
Offa, 43: 45 – 53. Neumünster.

LAMB, H.H. (1977): Climate: Present, past and future. Methuen & Co Ltd., London, pp 423-461.

FAIRBRIDGE, R.W. (1987): Climate variation, historic record. In: Oliver, J.E. an Fairbridge, R.W. (eds.): The Encyclopedia of Climatology. Van Nordsrand Reinhold Company, New York, pp. 305-319.

LOZAN, J.L. (1998): Einfluß des Klimas auf die Kulturgeschichte der Menschheit. In:Lozan, J.L., Graßl, H. and Hupfer, P. (eds.): Warnsignal Klima. Wissenschaftliche Fakten. Wissenschaftliche Auswertungen, GEO, Hamburg, pp. 82-89.

FREUND, H. & STREIF, H. (1999 bzw. 2000):
Natürliche Pegelmarken für Meeresspiegelschwankungen der letzten 2000 Jahre
am Beispiel der Insel Juist.
– Petermanns Geographische Mitteilungen, 143, 34-45.

FREUND, H. & STREIF H. (2000): Natural sea-level indicators recording the fluctuations of the mean high tide level of the Southern North Sea. – Wadden Sea Newsletter, 2, 16-18.

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Written by admin

Samstag, 28 März, 2009 um 15:24

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

29 Antworten

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  1. http://www.esa.int/esaCP/SEMV3FO4KKF_Germany_2.html

    Änderung der Meeresspiegelhöhe

    Ein weiterer großer Anwendungsbereich ist die Ozeanographie. Klimaforscher diskutieren darüber, ob der Meeresspiegel in Folge einer globalen Erwärmung steigen wird. Die Messung des Meeresniveaus ist jedoch in dem geforderten Genauigkeitsbereich von etwa einem Zentimeter sehr schwierig, denn bislang fehlt eine genaue Referenzfläche, zu der Veränderungen relativ gemessen werden können. Geoforscher nennen diese Fläche Geoid. Das Geoid („Normal-Null“) ist eine imaginäre Fläche, die ein im Ruhezustand befindlicher, die gesamte Erde vollständig bedeckender Weltozean unter dem Einfluss der Schwerkraft besitzt. Derzeit weichen die Werte für dieses „Normal Null“ weltweit zwischen den Kontinenten um bis zu einem Meter voneinander ab. Daher kann bislang die Meeresspiegelhöhe in einem Teil der Welt nicht mit dem in einem anderen verglichen werden. Das ist aber notwendige Voraussetzung, um globale Veränderungen nachzuweisen. Mit GOCE soll diese Referenzfläche weltweit auf einen Zentimeter, gebietsweise sogar bis auf wenige Millimeter genau, festgelegt werden.

    peper

    Samstag, 28 März, 2009 at 20:48

  2. This has been a very interesting thread. It ought to be translated in English.
    Let me know if you’re interested.

    Pierre Gosselin

    Sonntag, 29 März, 2009 at 11:15

  3. Uff, die kleine Eiszeit als Meeresspiegel-event! Und der Skeptiker hatte doch Recht!

    Sehr schöne Zusammenstellung! Jetzt fehlen noch die genauen Pegelmessungen die Mörner untersucht hat, und was nun stimmt. Wer verarscht hier wen?

    Liebe Grüsse
    Eddy

    Eddy

    Sonntag, 29 März, 2009 at 16:23

  4. Das Schlimmste bei all dem ausgegebenen Geld für den Klimanonsens ist ja, daß dann weniger Geld für wirkliche und ernste Umweltprobleme wie Meeres- und Luftverschmutzung, Wassermangel, etc. bleibt.

    ts

    Montag, 30 März, 2009 at 18:40

  5. Hier sind einige Diagramme zu finden, die vielleicht zur Versachlichung der Diskussion beitragen koennen.

    Zur Temperatur-CO_2-Hypothese:

    Die in diesem Diagramm dargestellte CO_2-Konzentration beruht auf einem Fit, der der Abbildung 4 von Kramm et al. (2008) entnommen wurde. Diese Abbildung findet man unter

    Die dargestellte Temperaturanomalie mit Bezug auf die Zeitspanne 1961-1990 findet man unter

    Mit freundlichen Gruesse

    Gerhard Kramm

    Gerhard Kramm

    Dienstag, 31 März, 2009 at 19:11

  6. @Gerhard Kramm
    Hallo, vielen Dank für die sachlichen Kommentare trotz der Anfeindungen, die allerdings zeigen, wie empfindlich manche Leute auf Wahrheiten / Fakten reagieren.
    Und, je „kälter“ es wird, umso schlimmer wird das.
    :-)
    Nicht verzagen !

    krishnag

    Dienstag, 31 März, 2009 at 19:31

  7. Hallo Krishnag,

    ich verzage schon nicht. Aber es ist vergebliche Liebesmueh, mit Leuten wie Jochen Ebel oder Georg Hoffmann zu diskutieren.

    Mit freundlichen Gruessen

    Gerhard Kramm

    Gerhard Kramm

    Dienstag, 31 März, 2009 at 21:11

  8. @Gerhard Kramm
    Das ist richig, aber zum Glück lesen ja noch Andere mit.
    Da ist vielleicht der eine oder andere, dem u. U. ein Licht aufgeht.
    Insbesondere Hoffmann und seine Co’s setzen sich so oft in ein so schlechtes Licht als „Wissenschaftler“ – Hinweise darauf sind sinnlos – daß es einem Außenstehenden geradezu in’s Auge springen muß, was da für Typen am Werk sind.
    Damit meine ich die versammelte Blogmannschaft plus den einen oder anderen „Gast“.

    krishnag

    Dienstag, 31 März, 2009 at 21:37

  9. @ Gerhard Kramm #7

    Es scheint in der Tat vergeblich zu sein, mit Fundamentalisten wie Hoffmann, Ebel oder sämtlichen anderen Vertretern von Weltuntergangsreligionen zu diskutieren. Meine Hoffnung als stiller Mitleser in diesen Foren ist immer diese, dass andere die gleichen Schlüsse ziehen wie ich. Nämlich, dass Personen, welche solche Art von Pseudoargumenten benutzen (müssen) selbst über keine belgbaren Argumente verfügen.

    Bislang hat mir der Verlauf der Diskussionen immer Recht gegeben.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Rainer

    Rainer

    Mittwoch, 1 April, 2009 at 00:39

  10. Hallo, Müller!

    Habe eben bei Oekologismus.de einen sehr passenden Link von flipper242 gefunden.

    Rise of sea levels is ‘the greatest lie ever told’

    Wasser-Ossi

    Mittwoch, 1 April, 2009 at 14:22

  11. Wasser-Ossi,
    “One of his most shocking discoveries was why the IPCC has been able to show sea levels rising by 2.3mm a year. Until 2003, even its own satellite-based evidence showed no upward trend. But suddenly the graph tilted upwards because the IPCC’s favoured experts had drawn on the finding of a single tide-gauge in Hong Kong harbour showing a 2.3mm rise. The entire global sea-level projection was then adjusted upwards by a „corrective factor“ of 2.3mm, because, as the IPCC scientists admitted, they „needed to show a trend“. “
    Dass der Algorithmus zur Aufbereitung der Satellitenechos erst nach Überarbeitung in der Praxis brauchbare Ergebnisse lieferte, wäre nach den Regeln zur Software-Entwicklung Standard und nicht etwa Fehler oder Unfall. Jedes Programm muss anhand seiner Zielvorgaben für alle möglichen Fälle durchgetestet werden. Wie lauten die Zielvorgaben hier und womit lassen sie sich die gefundenen Algorithmen verifizieren?? (Was wollten die ‚IPCC scientists’ von Mörner?)
    Ich könnte also diesen Artikel mit Mörners Aussagen durchaus ernst nehmen. Nach wie vor bezweifele ich die Existenz absoluter Daten zu einem ‚globalen’ Meeresspiegel. Eine Spreizung der Ozeane bewirke ein Absinken des Spiegels. Wieso eigentlich? Misst da jemand auch die Ausdehnung der mittelozeanischen Rücken? Postglaziale Hebungen in Folge der Abschmelzung und damit verbundene Senkungen andernorts, wird das wirklich bereits gut verstanden? Ein Konzept der Stauchung und Entspannung würde dem widersprechen. Wieso sieht die Satellitendatenkurve so künstlich eindeutig aus?
    Meinen Schülern gegenüber werde ich mich jedenfalls sehr vorsichtig ausdrücken und nur auf unbestrittene, tatsächlich beobachtete Pegel beziehen. Satelliten und erst recht Modelle bleiben außen vor. Vor zwei Wochen war ich noch ‚Bevölkerung’ und musste jetzt schmerzlich feststellen, dass ich mich jahrelang vom Alarmismus der Medien auf den Arm habe nehmen lassen. Das reicht. Schlimm genug, dass die Kinder bereits ‚wissen’, wie das agw funktioniert.
    Danke nochmal für die gute Seite.

    Peter

    Donnerstag, 2 April, 2009 at 09:14

  12. @Wasser-Ossi

    Ich lege grade eine kleine „akademische“ Auszeit ein und beschränke mich aufs Mitlesen.

    Müller

    Samstag, 4 April, 2009 at 15:51

  13. Angenehme Auszeit wünscht ihnen der „Skeptiker“ Eddy der Igel ;-)))

    Wie wäre es mit einem Gastthread für Gerhard KRAMM. Ich würde mich sehr gern einmal mit ihm unterhalten. Auf scienceblogs ist das immer ein wenig mühsam, vielleicht sogar etwas peinlich … ;-)

    LG
    Eddy

    Eddy

    Samstag, 4 April, 2009 at 20:24

  14. @M.Müller
    „akademische“ Auszeit ?
    Laß das bloß nicht den GHoffmann hören !!!
    Hab da mal ne „akademische“ Denkpause auferlegt bekommen, weil ich ihn mal dumm sterben lassen will :)

    krishnag

    Samstag, 4 April, 2009 at 20:50

  15. @ Wasser-Ossi

    Hast Du dasBooklet von Mörner, das er anbietet schon einmal gesenhen? Nach allem, was man über den Mann liest sollte das Ding reichlich interessant sein.

    MfG

    Rainer

    Rainer

    Sonntag, 5 April, 2009 at 10:10

  16. @Krishna

    Ich glaube jetzt haben alle gesehen wes Geistes Kind Georg Hoffmann ist. Er hat zwei Leute gesperrt, wovon eine 68jährige Frau. Kein Respekt, keine Moral, keine Ethik und vor allem keine Erklärungen gleich welcher Art. Eine der angewandten Methoden ist die grobe Beleidigung wie sie normalerweise eher von rechtsradikalen Gruppen eingesetzt wird. Ja die gutmenschlichen Klimaschützer nähernd sich der rechtsradikalen Ideologie immer näher an. Freilich ist die Scienceblogklimagang eine absolute Minderheit. Man hat aber schon gemerkt, wie schnell gutmenschliche Mitläufer liebend gern auf den Zug aufspringen würden. Ich hoffe das absolut unmögliche Verhalten im Gerlichthread hat diesen Leuten gezeigt, dass da etwas gründlich schief läuft.

    Bei Jörg denke ich immer an das Lied von Limp Bizkit zum Mission Impossible II Film:

    „when the good comes to bad the bad comes to good
    but im a live my life like i should (like i should)
    now all the critics wanna hit it
    shit can ever did it
    just because they dont get it
    but ill stay fitted
    knew there commited
    now this red cap gets a wrap from these critics
    do we always gotta cry (gotta cry)
    do we always gotta live inside a lie (live inside a lie)
    lifes just a blast
    its movin really fast
    better stay on top
    or life will kick you in the ass
    follow me into a solo
    remember that,kid
    so what you wanna do
    and where you gonna run
    when your starin down the cable of my
    might put it at your grill like gun
    Limp Bizkit is rockin the set
    its like russian roulette
    when your placin your bet
    so dont be upset
    when your broke
    and your done
    cuz im a be the one til i jet(im a be the one til i jet)
    i know why you wanna hate me
    i know why you wanna hate me
    i know why you wanna hate me
    cause hate is all the world has even seen lately“

    ;-) Yo

    Eddy

    Sonntag, 5 April, 2009 at 11:21

  17. @Eddy
    Wenn Du Dich weit genug nach links drehst, immer weiter, immer weiter…….
    Links- und Rechtsradiaklismus sind soweit nicht mehr auseinander.
    Und wenn Du im Tuschkasten Rot und Grün vermischst……..

    3 x links drehen ist soviel wie einmal rechts drehen, oder ?

    krishnag

    Sonntag, 5 April, 2009 at 13:39

  18. @Krishna

    Ich würde nicht ganz so weit gehen, sondern bloss auf die Gefahren hinweisen. Wie ich die Klimafundamentalisten einordenen soll weiss ich noch nicht so recht. Was sie m.E. mit den Braunen gemein haben ist die ideologisch induzierte Dummheit.

    Regulatorische Tendenzen werden nicht zu vermeiden sein. Wieso sollte man gerade diese dauernd noch weitertreiben? Der totale Überwachungsstaat steht kurz vor seiner Fertigstellung. Und alle feiern diesen Schwachsinn auch noch. Allein dass die Onlinedurchsuchung nicht von Firewalls und Antivirenprogrammen verhindert werden kann, ist ein Skandal. Aber die Klimagang lechzt immer noch nach mehr Regulierung. M.E. geht es einfach nicht blöder.

    LG
    EDdy

    Eddy

    Sonntag, 5 April, 2009 at 18:54

  19. @Eddy
    Bei der Überwachung gibt es rechts wie links auch keine Unterschiede.
    Man schaue sich ddoch nur die EX-DDR an.
    FDJ, die komischen Reiter-Hosen der NVA, die Stasi, der Stechschritt – gab es alles früher schon…

    krishnag

    Sonntag, 5 April, 2009 at 19:03

  20. Reiterhosen, jetzt werden Sie doch bitte nicht schon wieder gleich frauenfeindlich! ;-)))

    Eddy

    Sonntag, 5 April, 2009 at 20:05

  21. @Eddy
    Ist Ludmila da ?
    ;-)

    krishnag

    Sonntag, 5 April, 2009 at 20:48

  22. @Eddy

    die meine ich

    krishnag

    Sonntag, 5 April, 2009 at 20:57

  23. Aaahhhh, Sie meinen die Klimaaktivistenhose ;-)))

    Eddy

    Dienstag, 7 April, 2009 at 19:50

  24. @ Eddy,

    Deine Kommentare sind dem Herrn Hoffmann in letzter Zeit wohl zu geistreich geworden. Jetzt bist Du also auch in seine Achse des Bösen aufgenommen worden. Und das sogar für 3 Wochen! Sieht für mich allerdings eher aus wie ein Ritterschlag. Glückwunsch!

    Rainer

    Rainer

    Donnerstag, 9 April, 2009 at 14:31

  25. Ach ja,

    das Themas dieses Beitrags jetzt auch auf Readers Edition.

    Beschleunigt sich der Anstieg der Meeresspiegel?

    Rainer

    Donnerstag, 9 April, 2009 at 14:34

  26. Anekdötchen zum Thema, auch für jeden Laien verständlich:

    „Meeresspiegellüge – ein Beispiel von Prof. Mörner

    Nils-Axel Mörner, emeritierter Professor für Geologie an der Universität Stockholm, galt bis zur Erfindung des Meeresspiegelanstiegs durch bezahlte Staatsklimatologen als der weltweit führende Experte in Sachen Meeresspiegel. Er erzählte mir vom Hafen in Hongkong.
    Dort gibt es insgesamt 6 Pegel. 5 davon befinden sich auf gewachsenem Untergrund, einer jedoch befindet sich auf Land, das vor längerer Zeit aufgeschwemmt wurde und sich jetzt nach und nach setzt. Deshalb sinkt dort der Boden ab, und mit diesem taucht der Pegel immer tiefer ins Wasser.
    Genau DIESER Pegel ist es, der von der Treibhausmafia als Beleg dafür angeführt wird, daß der Meeresspiegel anstiege.
    Die übrigen 5 Pegel, die auf festem Grund angebracht wurden, zeigen laut Mörner keinerlei Veränderung. “

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/klima-kongress-die-flut-kommt-bald_aid_295530.html

    Leon

    Montag, 13 April, 2009 at 11:04

  27. Nachtrag zu #26:

    Die informative Anekdote findet sich im Kommentarbereich, der hinsichtlich CO2-Propaganda insb. auch bei der F.A.Z. oft deutlich informativer ist, als der red. Teil. Beispiel:

    Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
    FAZ, Redaktion@faz.de

    Lesermeinung zum Beitrag von Stefan Rahmstorf über Klimawandel:
    „Medien betreiben Desinformation“ FAZ, 18.1.2008

    http://www.dimagb.de/info/umwelt/2008klima01.html

    Leon

    Montag, 13 April, 2009 at 11:18

  28. @Leon #26
    Der Kommentator hat was drauf:
    http://mein.focus.de/user/kermecke/profil

    krishnag

    Montag, 13 April, 2009 at 18:13

  29. krishnag

    Mittwoch, 15 April, 2009 at 18:11


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