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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Mojib Latif: Klimaprognosen 2009, 1990, 2008, 1997, 2006

with 9 comments

Written by admin

Freitag, 13 März, 2009 um 16:07

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

9 Antworten

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  1. Um das mal mit Schillers Wallenstein auszudrücken: „So schwankt sein Bild in der Geschichte“. Man kann auch Mark Twain heranziehen: „Vorhersagen sind eine schwierige Angelegenheit, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ Der Rückzug auf die diversen Oszillationen von Luft und Wasser auf dieser Erde ist natürlich immer möglich. Als Beschreibung eines zeitlich begrenzten Zustandes von Atmosphäre, Ozeanen und Wetter mögen sie auch geeignet sein, als Begründung für versagende Klima(Wetter)prognosen taugen sie nun wirklich nicht. Sie sind ein Teil des Wetters und damit natürlich auch des Klimas an irgendeinem Ort der Welt, aber nicht dessen Grund. Kerners Quatsch-Comedy-Show ist für den Mann genau die richtige Kulisse.

    paulchen

    Samstag, 14 März, 2009 at 10:11

  2. Ja, finde ich auch, dass Klimaforscher sowas kompliziertes wie Oszillationen den Experten, den Meteorologen überlassen sollen und Darwin den Biologen.
    Bei Klimaforscher sind widersprüchliche Aussagen = bisschen Ungenauigkeiten. Wo sind denn eigentliche seine MG-Salven von Stürmen auf einen Schlag über den gesamten Erdball, die er noch in den 90er noch prognostizierte, geblieben?
    Gut, böse von mir, er kann ja nichts dazu, dass er so ist wie er ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mojib_Latif

    Mojib Latif wurde in Hamburg geboren. Sein Vater war Imam der Fazle-Omar-Moschee – hier verbrachte Latif seine Kindheit. Sein Vater, Chaudhry Abdul Latif, kam nach Hamburg mit der Aufgabe, eine Gemeinde zu gründen.

    peper

    Samstag, 14 März, 2009 at 16:15

  3. Also, wenn Latif die PR-Spitze der Klimahysteriker darstellt … wie arm muss dann erst der Rest sein?

    Hey Georg … du darfst ja nicht ins TV … woran liegt’s? Kompetenter bist du ja auf jeden Fall. Is Mojib telegener? Egal! Kämpf dich durch … ich will, dass mir „planck“ im TV einen Schauer über den Rücken jagt.
    Komm planck, du schaffst das … mach uns mehr Angst! Latif is ’ne Witzfigur. Gib dir ’nen Ruck! … Hoffi’s Apokalypse … das wär’s doch, ne?

    Über Latif kann man ja nur noch lachen … aber du, du kannst bestimmt Schauer über deutsche Rücken ziehen lassen, nicht wahr?

    Grinsend, und nicht ernst zu nehmen … Calimero

    Calimero

    Samstag, 14 März, 2009 at 18:35

  4. Hallo,

    Jetzt habe ich mir das einmal angetan. Wer rechnet denn mit 50° in Europa?

    Soll man jetzt lachen oder weinen? Widersprüche? Nein! So etwas passiert dem Klimaforscher NIE! IPCC-Prognosen! Wer wagt diese mit der Realität zu vergleichen ist ein Holocaustleugner, wird auf den Scienceblogs gesperrt, wenn er sich degegen wehrt, dass der zwischen 2 Hitlervergleichen eingefügte Satz, der die Hitlervergleiche rechtfertigen soll, verteidigt wird. Das ist so als würde man sagen, dass es zwar nicht unbedingt in Ordnung war, dass die Juden vergast wurden, dass der Grund, warum man sie vergast hat, aber trotzdem gültig wäre.

    Jeder Mensch würde heute für so einen Vergleich eingesperrt. Und das zu Recht. In der Klimatologie hat man aber mittlerweile jede Ethik, jedes Gewissen, jede Zurückhaltung und Scham verloren.

    Man verliert aber vor allem den Glauben an die Wissenschaft, was m.E. das wirkliche Verbrechen ist!

    Danke für diesen Film
    Eddy

    Eddy

    Montag, 16 März, 2009 at 08:44

  5. Gibt es eigentlich eine brauchbare Statistik zu Starkniederschlägen? Läßt sich das überhaupt mit früher vergleichen, als die Meßwerte noch ungenauer waren? Zumindest für Westdeutschland(!) finde ich eher eine Zunahme der Gesamtniederschläge. Auch im Sommer, die ja deutlich trockener werden sollen. Bis jetzt sind beide „Nässe-Maxima“ in den Hauptjahreszeiten und das dürfte sich kaum ändern, solange nicht jemand die Kontinente verschiebt ;)

    Langzeit NAO Index (stimmt sogar, was Latif gesagt hat)
    http://www.cpc.noaa.gov/products/precip/CWlink/pna/JFM_season_nao_index.shtml

    50°C in Deutschland
    http://www.wetter24.de/de/home/wetter/wetter_news/news/archive/2009/march/ch/209084f413/article/50c_in_deutschland.html

    So ein Blödsinn. Bis jetzt bekommen wir kaum die 40er geknackt. Da muß sich schon ein dickes Hoch mit seinem Hintern über uns setzen und direkt die Sahara herbei pumpen (Sa, SEa, SWz?). Hier auf 50°N ist die Frontalzone mit kühleren Luftmassen auch nicht weit. Das verhindert zwar nicht die gelegentliche Rambohitzewelle, aber sie werden (zu meinen Lebzeiten) nie die Regel sein.

    Sanfte Grüße

    Norbert Hasler

    Montag, 16 März, 2009 at 22:14

  6. @Norbert Hasler

    Vor einigen Monaten erläuterte Kachelmann in einem seiner Auftritte die neuere Bedeutung von „Starkregen“. Demnach sind was man früher als Gewitterregen, starke Regenfälle, andauernde Niederschläge, kräftige Schauer, starker Landregen usw. unter dem Begriff „Starkregen“ zusammen gefasst.
    Grund: Vereinheitlichung der Sprachregelung. Er betonte ausdrücklich, dass sich mit dem neuen Pauschalbegriff am bisherigen Wettergeschen nichts geändert hat.

    Übrigens, die 50°C sind an 2 Tagen jeweils 25°C. Das ist Klimamathematik á la PIK.

    BRK (der echte)

    Dienstag, 17 März, 2009 at 00:14

  7. #5 Norbert Hasler

    Natürlich gibt es keine belastbaren Daten. Braucht es auch gar nicht. Jedes Kind kann an Hauswänden und Brücken die Hochwassermarken vergangener Jahre und Jahrhunderte ansehen. Die Top-10-Hitzejahre sind nicht darunter. Sämtliche Rekorde liegen Jahrhunderte zurück.
    Es ist auch allgemein bekannt, das DL im Übergangsbereich des feucht-milden Meeresklimas zum kontinentalen Klima liegt. Die Variation ist stark abhängig von der NAO, was uns seit 2008 wieder deutlich vors Auge geführt wird. Man braucht nur mal die vorherrschende Windrichtung 2000-2005 (SW) mit 2007-2009 (NW) vergleichen.

    „Starkniederschläge“ und daraus folgende Überschwemmungen sind zunächst einmal besondere Wetterlagen, die länger anhalten müssen, und können in allen Jahreszeiten auftreten. Wenn sich eine Vb hier festsetzt, gewinnen aber andere Dinge an Bedeutung, wie Flussbegradigung, Bodenversiegelung, Eindeichung und Bebauung in den natürlichen Überschwemmungsgebieten. Das ist wirklich antropogen beeinflusst, entsprechend ist das Geschrei dann groß.

    #6 BRK
    Klimathematische Mittelwertsbildung mittels reiner Addition, geil.
    Zu Latif- mir ist unbegreiflich, wie man sich derart zum Harlekin der Klimakasper machen kann…

    Wetterfrosch

    Dienstag, 17 März, 2009 at 09:59

  8. Ist der oder der Schellnhuber nicht mal für einen Kabaret-Preis fällig oder der „wider dem tierischen Ernst“ ?

    krishnag

    Dienstag, 17 März, 2009 at 21:55

  9. Ja, so ähnlich hab ich mir das ja schon gedacht. Danke für die Erläuterungen.

    > … Bebauung in den natürlichen Überschwemmungsgebieten …

    Tja, wie sagt man so schön: Baue nicht zu nahe am Wasser oder du bekommst (zu Recht) nasse Füße… :)

    Sanfte Grüße

    Norbert Hasler

    Dienstag, 17 März, 2009 at 22:12


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