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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Harter Winter in der Schweiz setzt Vögeln zu – Rund 40 Prozent der Tiere verhungert

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Der diesjährige Winter hat den Vogelbeständen in der Schweiz (und Deutschland) zugesetzt. Die Vogelwarte Sempach schätzt, dass etwa 40 Prozent der Eisvögel und 30 Prozent der Schleiereulen in den letzten Wochen verhungert sind.

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Written by admin

Montag, 2 März, 2009 um 10:39

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

6 Antworten

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  1. Dafür sind in unseren Ländern in diesem Winter Seidenschwänze massenhaft zu beobachten. Dies tritt immer dann ein, wenn ein zeitiger und/oder langer Winter ihre Heimat in Russland und Skandinavien heimsucht. Sie ernähren sich hier von Beeren, welche unsere heimischen Vögel i.A. verschmähen (Hagebutten, Vogelbeeren etc.).

    Wetterfrosch

    Montag, 2 März, 2009 at 11:16

  2. In Europa it es den Vögeln zu kalt, dafür kommen die Pinguine der Antarktis und anderen südlichen Gebieten mächtig ins Schwitzen. Das Klima Magazin berichtet in der aktuellen Ausgabe eindrucksvoll und bildgewaltig über Pinguine, die sich auf Grund der Eisschmelze verirren. Solche und andere Probleme habe laut des Blattes zu extremen Verkleinerungen der Populationen geführt!

    Sonia

    Montag, 2 März, 2009 at 15:52

  3. Die Seidenschwänze waren im Mittelalter die „Zeigevögel“ für Kriege und Hungersnöte.
    Voll die Kaltzeit-Vögel, zieht Euch warm an !
    :-)

    krishnag

    Montag, 2 März, 2009 at 18:06

  4. Hallöle,

    Ja, so ist das im Winter. Aber da der Winter ja normal ist, ist es auch normal dass viele Tiere verhungern. Wenn bei einem Sturm 3 Tauben vom Baum fallen, geht das Gezeter los. Aber dies ist ja die natürliche Selektion in Reinkultur. Wieso soll man sich über kalte Winter aufregen? Ganze Vegetationszonen haben sich die letzten 10 Jahre nach Norden verschoben? Ein untrüglicher Beweis für den menschgemachten Klimawandel?! Hallelujah!

    Was ist dieser Winter denn jetzt? Normal? Anormal? Oder ein Handzeichen Gottes, dass der Armageddon (der Bibel diesmal) wirklich naht?

    Oder haben die Vegetationszonen sich nicht wirklich verschoben? Hat man ein aussergewöhnliches Ereignis (2 schreibe ZWEI warme Sommer) dramatisiert?

    Ich frage mich übrigens wieviele solche Winter es bräuchte bis die Gletscher wieder ihre Maximalstände erreichen würden? Gletscherforschung wo bist du?

    Schlagzeile: Gletscher der Alpen wachsen dramatisch an! Geht es so weiter ist die Schweiz in 100 Jahren komplett von Gletschern bedeckt!

    Liebe Grüsse
    Eddy

    Eddy

    Mittwoch, 4 März, 2009 at 12:52

  5. Betrachtung zum natürlichen Treibhauseffekt (TE)

    Ich möchte in diesem Script auf einen Denkfehler aufmerksam machen, der allen Treibhausbetrachtungen von Anfang an zugrunde liegt und deshalb nicht hinterfragt wird:

    Behauptet wird: Ohne die natürlichen Treibhausgase hätte die Erdoberfläche –18 Grad, mit T-gasen hat sie angenehme +15 grad.

    Diese Betrachtung ist so nicht richtig:
    Ohne Lufthülle: Gänzlich ohne Lufthülle hätte die Erde keine -18 Grad, schon hier stimmt die Betrachtung nicht.
    Ohne Lufthülle hätte die Erde auf der Sonnenseite etwa +100Grad und auf der Rückseite -100 grad, vergleichbar mit dem Mond. Die -18 grad könnten allenfalls ein Statistikwert sein.
    Damit stimmt bereits die Anfangsbetrachtung der ganzen Treibhaustheorie nicht

    Geben wir nun die Lufthülle, jedoch ohne Treibhausgase hinzu:
    Nach den Berechnungen der Treibhauswissenschaftler würde sich nichts ändern, da die Luft die Sonnenstrahlung reinlässt, aber auch wieder rauslässt. Die TE-wissenschaftler würden behaupten, die Erde hätte weiterhin -18Grad.
    Das ist ein Denkfehler: Es gibt nämlich drei Arten der Wärmeübertagung: Wärmestrahlung, Wärmeleitung und Wärmemitnahme. Die beiden letzten werden beim natürlichen TE nicht berücksichtigt, deshalb die Fehler.
    Richtig ist: Die Erde würde sich bei dieser Betrachtung (Luft ohne T-gase) auf der Sonnenseite auch auf 100 Grad erwärmen, das tut sie aber deswegen nicht, weil bereits bei geringer Erwärmung der Erdoberfläche die Wärme durch die Luftmoleküle N2 und 02 mittels Berührung aufgenommen und weitertransportiert wird. Vor allem im Sommer über warmen Stellen kann jeder diese Art der Wärmeübertragung gut durch das Flimmern der Luft sehen.
    Fazit: Auch ohne Treibhausgase wird die Wärme des Erdbodens nicht sofort ins All zurückgestrahlt, die Wärme wird hauptsächlich von N2 durch Bodenkontakt aufgenommen, durch Molekülstöße weitergegeben und dann in der kinetischen Energie der Luftmoleküle gespeichert. Die Wärmemitnahme ist somit der hauptsächliche Grund für die Erwärmung der Luft. Man braucht gar keine Treibhausgase.
    Die Frage ist nur, wirken die Treibhausgase zusätzlich über einen TE mit und wie stark?

    Für die Wissenschaft gilt es nun herauszufinden, welche Anteile die drei Arten: Wärmeleitung, Wärmestrahlung und Wärmetransport an der Erwärmung der Lufthülle haben und dafür sorgen, dass die Erdoberfläche angenehme 33 Grad wärmer ist als errechnet. Das hat bereits vor 100 Jahren der amerikanische Physiker R. Wood versucht, durch Experimente zu ermitteln.
    Er kam zum Schluss: Dass der Anteil der Wärmestrahlung nur 4% beträgt.
    Die Wärmemitführung durch Konvektion/Zirkulation (Winde, Luftströmungen) überträgt erheblich mehr Energie als ein möglicher TE. Auch die Wärmeleitung vom Boden zur Luft ist unerheblich.

    Ergebnisse:
    1)Wie auch immer die genauen Anteile der Wärmestrahlung, der Wärmeleitung und der Wärmemitführung bei der Erwärmung der Lufthülle sein mögen: Als Ergebnis bleibt: Die Erwärmung der Lufthülle läuft nicht hauptsächlich nach dem natürlichen TE, sondern geschieht in der Hauptsache über das Molekül N2 durch Wärmemitnahme und Weitertransport.
    Bei der Treibhausbetrachtung würde dieses Molekül N2 gar keine Rolle spielen.
    2) Die Treibhausbetrachtung ist richtig, wird aber vollkommen überschätzt.
    3) Das bisschen mehr an C02 in den letzten 50 Jahren hat fast nichts bewirkt
    4) C02 wird vollkommen zu Unrecht verteufelt, weil die Treibhausbetrachtung des natürlichen TE vollkommen überbewertet ist.
    5) Die Sonne und die Wolkenbedeckung bestimmen hautsächlich das Auf- und Ab der Temperaturen.

    Josef Kowatsch,

    J. Kowatsch

    Freitag, 26 März, 2010 at 20:00


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