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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Kohle und Kernkraft verhindern Stromengpass

with 10 comments

Der Bundesverband Braunkohle gibt bekannt

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Written by admin

Freitag, 13 Februar, 2009 um 13:51

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

10 Antworten

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  1. … wieviel Windleistung ist in D nochmal installiert? 24000 MW?

    Dürftige Ausbeute … gut, dass alles subventioniert ist. ;-)

    Calimero

    Freitag, 13 Februar, 2009 at 15:22

  2. Hallo,

    Haben Sie diese Nachricht schon kommentiert:

    http://climatesci.org/2009/02/10/risk-to-lives-to-cold-weather-in-the-united-kingdom/

    „This is important as there are over 25,000 excess deaths each winter in this country, many of which are preventable.“

    Liebe Grüsse
    Eddy

    Eddy

    Freitag, 13 Februar, 2009 at 15:55

  3. /Ironie on
    Ein paar Hamsterräder parallel zu den Windrädern wären nicht schlecht. Da könnten dann die aus den Hochglanzprospekten bekannten Damen und Herren das Defizit CO2-neutral ausgleichen… /Ioff

    Windkraft wird immer dann ausfallen, wenn sie gebraucht würde. Im Sommer bei Hitze und im Winter bei strenger Kälte. Das ist einfach eine meteorologische Tatsache. Hat sich aber noch nicht bis Scheer und Konsorten herumgesprochen. Die rechnen nur mit Durchschnittswerten über dreißig Jahre, dem beschleunigten Trend der Windeinspeisung, europaweites Höchstspannungsnetz, und meinem Sparschwein, blah, blah…
    Würg und wech.

    Wetterfrosch

    Freitag, 13 Februar, 2009 at 16:45

  4. @Lieber Wetterfrosch,
    und wann fallen die supersicheren und vierfach abgesicherten Sicherheiteinrichtungen der Kernkraftwerke aus? Genau, immer dann, wenn sie gebraucht werden. So war das in Three-Mile-Island und in Tschernobyl und wo auch immer es zu einer „Havarie“ unbedeutenden Ausmasses kam! Wenn ei Windrad nicht funktioniert, dann hast Du vielleicht im winter einen kalten arsch, mein lieber, aber wenn ein Kernkraftwerk durchgeht, dann sind tausende Quadratkilometer verseucht, die Menschen und die Natur über viele Generationen hinweg belastet. Ich find es schon schick, wie Du über derlei Bedenken hinweg gehst. „Blahblah“, also wirklich. Und die Atomindustrie und Vattenfall haben keine Hochglanzprospekte, mit denen sie die dämlichen Verbraucher beeinflussen wollen? Ach ja, ich habe vergessen, die Vertreter der Energieindustrie sprechen ja nur die lautere Wahrheit, entschuldige bitte!

    Liebe Grüße von andrejo

    andrejo

    Sonntag, 15 Februar, 2009 at 18:24

  5. Lieber Andrejo,

    meinen sie nicht, dass man seit 1979 (Three-mile-Island) ein wenig dazu gelernt hat und dass Tschernobyl (1986) völlig anders (graphitmoderiert) konzipiert war, als heutige KKW?

    Sie halten heutigen KKW die Kinderkrankheiten ihrer Entwicklungsgeschichte vor, bzw stellen sie auf eine Stufe mit der „überlegenen“ sowjetischen Kernkraftnutzung. Das ist unvernünftig und verblendet. Würden sie ein T-Modell sicherheitstechnisch auch mit einem neuen Ford auf eine Stufe stellen?

    Btw, wieviele Menschen sind bisher durch KKW-Unfälle ums Leben gekommen? Und … ich meine jetzt keine „gefühlten Toten“.

    Herzlich, Calimero

    Calimero

    Sonntag, 15 Februar, 2009 at 19:20

  6. Und besonders an Tschernobyl noch zu erwähnen, es durfte nicht ambgeschaltet werden…verbot vom Politbüro. Die vierfach Absicherung ziehlt sicher auf Forsmark ab, ja von 4 liefen 2 Generatoren an damit war die Kühlung immer noch redundant , deswegen wird sowas ja auch redundant ausgelegt.

    @Calimero, eigentlich alle Argumentationen von Kernkraft gegenern beziehen sich nur auf Uralt Technik. Ist aber auch klar wie kann man Technik die kaum „Atommüll“ produziert und zudem keine Kernschmelzen mehr möglich sind auch dissen??

    flipper242

    Sonntag, 15 Februar, 2009 at 19:44

  7. Kaum Atommüll produziert und keine Kernschmelzen mehr möglich? Das ist doch traumtänzerei oder nicht? Auch wenn die Unfälle schon eine Weile her sind, liegen doch zwischen den beiden Havarien 9 Jahre. Das Artgument, die vom Politbüro seine Schuld, weil sie das Herunterfahren nciht erlaubt haben, vermag mich nciht wirklich zu beruhigen. Bei uns sitzt das „Politbüro“ in den Konzerzentralen und da hat man naturgemäß eine etwas andere Einstellung zu den Störfällen, nicht wahr. Wieso kommt man sonst bei der Einschätzung nahezu immer zu anderen Ergebnissen, als bei späteren Überprüfungen durch die Behörden? Ein Kraftwerk, dass wegen einer Störung vom Netz genommen werden muss, verdient kein Geld und ist von daher unerwünscht!
    Und bitte, die Argumentation bezüglich veralteter Atomtechnik mit der man die Sicherheit neuerer Reaktoren totquatscht, so wie ich das vermutlich Deiner Meinung nach mache, hat ihre Ursache in dem aus betriebswirtschaftlicher Sicht sicher verständlichen Wunsch der Betreiber, die Laufzeiten der Uraltkraftwerke auch noch verlängern zu wollen. Und das ist schon sehr bedenklich. Auf der einen Seite mit neuester und sicherster Technik zu argumentieren und die uralten Teile weiter laufen zu lassen, bis sie auseinander fallen? ;)

    schönen abend trotz allem noch wünscht Euch andrejo

    andrejo

    Sonntag, 15 Februar, 2009 at 20:08

  8. #4
    Lieber Andrejo,

    ich kann die Bedenken vieler Menschen durchaus verstehen. Um es hier nochmal deutlich zu sagen – ich bin ein Gegner der Kernenergienutzung, wie sie heute praktiziert wird.
    In DL sind die KKW unter ständiger Überwachung und nahe am Stand der Technik. Dennoch – ein Restrisiko bleibt. Nicht zuletzt deshalb, weil überall versucht wird, zu sparen. Und das kann bekanntlich teuer werden.

    Und NEIN, ich gehe nicht über Bedenken hinweg. Das tun genau die, welche eine Lösung propagieren, die momentan keine ist. Die Gesellschaft benötigt Elektroenergie zu jeder Zeit in ausreichender Menge. Wir wollen weder im Fahrstuhl stecken bleiben, im U-Bahntunnel gefangen sein, oder bei einer Operation ein paar Tage auf Wind und Sonne vertröstet werden. Ein Hochofen ist Schrott, wenn der Strom ausfällt. Der kalte A… im Winter ist da das kleinere Übel.

    Dennoch und deshalb halte ich Kernenergie für Energie der Zukunft. Bedingung dafür ist ein eigensicherer Betrieb der Reaktoren, Brennstoff für Jahrtausende und eine gesicherte Entsorgung von gefährlichen Reststoffen bzw. ihre vollständige Vermeidung. Zukunftsmusik? Mitnichten. Der Thoriumreaktor könnte diese Bedingungen erfüllen.
    Hier mal eine Diskussion dazu, könnte interessant sein…
    http://www.oekologismus.de/forum/viewtopic.php?f=16&t=60&st=0&sk=t&sd=a&start=20

    Auch andere Überlegungen lassen mich zu dem Schluss kommen, dass DL an der Kernkraft festhalten sollte. Denn wir sind nicht alleine auf der Welt. Wenn wir die Kernenergie nicht nutzen, dann tun es andere. Und zwar nach ihren Regeln was Sicherheit und Müll angeht…

    Es ist auch immer im Leben ein Abwägen der Risiken. Wenn wir es mal Emotionslos auf die Anzahl der Toten und Verletzten, basierend auf der friedlichen Nutzung der Kernenergie beschränken (den GAU hatten wir ja bereits zum Vergleich), und dazu mal Leid und Tod der Verkehrsopfer eines Tages auf der Welt gegenüber stellen, dürfte klar sein, dass hier bei allem Respekt, mit zweierlei Maß gemessen wird.

    Aber wir haben auch noch Kohlekraftwerke in DL, sauber zwar gegenüber vielen Anlagen weltweit, aber vom Wirkungsgrad nicht gerade Stand der Technik. Würden wir diese „Dreckschleudern“ durch moderne Anlagen ersetzen, könnten wir sofort und nachhaltig bis zu 50% CO2- Emissionen verhindern. Aber das wollen wir doch nicht, gelle? Wir wursteln lieber an Techniken herum, die uns nachhaltig ins Mittelalter torpedieren werden. Tolle Idee.

    MfG

    Wetterfrosch

    Sonntag, 15 Februar, 2009 at 20:38

  9. @Wetterfrosch, danke für den Link, ich schau mir das gern an. Ansonsten wünsche ich noch einmal einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche,

    andrejo

    andrejo

    Sonntag, 15 Februar, 2009 at 21:33

  10. Pierre Gosselin

    Montag, 16 Februar, 2009 at 12:58


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