klimanews

Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Trendanalyse nach Stefan Rahmstorf

with 38 comments

Ich hatte bereits mehrfach darüber berichtet, dass von Forschungsinstituten und einzelnen Klimaforschern an den Klimadaten „gedreht“ wird. Zuletzt hatte ich darüber berichtet, wie Trendlinien angepasst werden.

Ein weiteres Beispiel habe ich grade auf WISSENSlogs KlimaLounge gefunden.

Im Beitrag „Im Januar nicht Neues“ wird eine Grafik mit Januartemperaturen (1893-2009) aus Potsdam gezeigt.

Siehe hier

Gezeigt werden Messwerte der Säkularstation auf dem Potsdamer Telegrafenberg. (Hausstation des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)). Die Originalgrafik auf der Seite der Wetterstation sieht wie folgt aus.

Siehe hier

In Original wird ein gleitender Mittelwert über 9 Jahre durch die Januarwerte gelegt. Ein gleitender Mittelwert über 9 Jahre wird jeweils aus Zeitabschnitten von 9 Jahren gebildet. Dieser beginnt im Jahre 1897 (Mittelwert der Jahre 1893-1901) und endet im Jahre 2005 (Mittelwert der Jahre 2001-2009).

In der KlimaLounge wird hingegen durch die Januarwerte ein „über 15 Jahre geglätteter nicht-linearen Trend“ gelegt. Verwendet wurde dabei kein gleitenden Mittelwert über 15 Jahre, sondern eine Trendanalyse über 15 Jahre. Mit Hilfe dieser Trendanalyse wird die „zwischenjährliche Variabilität“ vollständig weggeglättet (d.h. die Kurve wird glatter gemacht) und das Ende der Kurve (der Zeitabschnitt 2003-2009) wird per Trendabschätzung verlängert.

Die Veränderungen sieht man am besten im direkten Vergleich (und durch Überblendung) zwischen Original und der Darstellung auf KlimaLounge.

januar-temp-potsdam-vs-rahmstorf

Auffällig dabei ist nicht nur die Glättung, sondern auch die Trendumkehr ab 1992. Im Original weist der Trend nach 1992 nach unten, in der Darstellung auf KlimaLounge hingegen nach oben. Hier wurde durch geschickte Wahl der Trendanalyse, der Trend einfach umgekehrt.

Ziel sollte es eigentlich nicht sein die Messwerte den Klimamodellen anzugleichen, sondern umgekehrt sollte es von Statten gehen. Im Vergleich zum Januarmittelwert der Jahre 1961-1990 ist der Januar 2009 in Potsdam um –1,3°C zu kalt ausgefallen. Das sollte einen Abfall am Ende der Zeitreihe ergeben und keinen (beschleunigten) Anstieg. Allerdings,  fallende Trends würden nicht ins Bild einer Klimaerwärmung passen.

UPDATE 08.02.2009: Temperaturentwicklung Säkularstation Potsdam Telegrafenberg 01.01.2000 – 06.02.2009

temperaturdaten-potsdam-telegrafenberg-534-x-466

Written by admin

Samstag, 7 Februar, 2009 um 18:51

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

38 Antworten

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  1. In Potsdam mag der Januar 2009 nur um -1,3°C zu kalt gewesen sein. Sicher hat das PIK dort die Luft erwärmt. Der DWD (Deutscher Wetterdienst) dagegen meldete kürzlich, der Januar wäre um -2°C „zu kalt“ gewesen. Ein Referenzwert wurde nicht genannt.Anfang März werden wir hören, wie sich der Februar entwickelte. Vielleicht sollten die Verfechter der „Klimakatastrophe“ gelegentlich über Deutschlands Grenzen hinausblicken, denn der gegenwärtige Winter straft den „menschengemchten Treibhauseffekt“ Lügen.

    Christian Bartsch

    Samstag, 7 Februar, 2009 at 19:48

  2. @ Pierre Gosselin

    Interessante Aussage aus Deinem Link von Seiten des Met Office:

    Despite global warming there could be further colder-than-average winters in the years ahead as the climate cools naturally, the Met Office believes.

    Trotz der Erwärmung kann es kälter werden… Und das Met Office glaubt

    Rainer

    Samstag, 7 Februar, 2009 at 19:55

  3. @ Müller

    Klasse Artikel!

    Einen ganz ähnlichen Einwand hat Rudolf Kipp gestern bei Rahmstorfs Blog eingebracht (inspiriert von einem älteren Beitrag von Dir). Biss jetzt aber wohl noch nicht freigegeben (?).

    Rainer

    Samstag, 7 Februar, 2009 at 20:03

  4. @M. Müller
    ich habe Deinen Artikel mal „internationalisiert“

    http://sciencepolicy.colorado.edu/prometheus/a-formal-response-to-gavin-schmidt-4936#comment-11969 und folgende

    @Rainer
    den wirst Du wohl, wenn überhaupt, am Montag lesen können, die Herren sind im Wochenende und hadern mit dem lokal in den USA als zu kalt empfundenen Wetter und lokal in Deutschland als zu kalt empfundenen Wetter.

    krishnag

    Samstag, 7 Februar, 2009 at 20:56

  5. @Christian Bartsch

    „In Potsdam mag der Januar 2009 nur um -1,3°C zu kalt gewesen sein. Sicher hat das PIK dort die Luft erwärmt. Der DWD (Deutscher Wetterdienst) dagegen meldete kürzlich, der Januar wäre um -2°C “zu kalt” gewesen. Ein Referenzwert wurde nicht genannt.“

    Referenzwert nach WMO und DWD ist 1961-90

    Link

    Das ist aber nicht verbindlich. NASA-GISS verwendet z.B. 1951-80.

    Aber eines sollte klar sein. Der um 1-2°C zu kalte Januar 2009 in Deutschland sollte keinen beschleunigten Anstieg am Ende einer Trendlinie ergeben. ;)

    Müller

    Samstag, 7 Februar, 2009 at 22:40

  6. Super Recherche…Gratulation
    Für mich stellt sich die Frage:
    Wann wird dieser Rahmstorf und sein gesamtes PIK endlich wegen § 263 STGB (Betrug) angeklagt ??

    Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist nach wie vor, dass auf Tagesschau.de immer noch keine
    weltweiten Klimakarten von 2008 veröffentlicht worden sind…

    Rainer Hoffmann

    Samstag, 7 Februar, 2009 at 23:46

  7. Was Rahmstorf und die Klimaschutz-Staffel des PIK abliefern, grenzt (?) an Betrug. Die ‚Arbeit‘ dieser Leute gilt der Bundesregierung als Richtschnur ihrer Politik. Unfassbar.

    Iceager

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 00:57

  8. Meine Trendanalyse der mittleren Tagestemperaturen für die Station Potsdam ergibt für die letzten 3.324 Tage vom 1.1.2000 bis 6.2.2009 einen Temperaturanstieg von 0,007% bei einem gleichzeitigen Anstieg der Sonnenstunden von 0,005%. Mit den Daten des DWD.

    Alanka

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 01:20

  9. Hallo Allerseits,

    auch hier möchte ich gerne mein persönlichen Erfahrungen einstellen, wie schon auf klimaskeptiker.de:

    Ich reise beruflich regelmäßig in der Welt herum (AUS,GB,RUS,USA) – überall ist es seit mindestens 1,5 Jahren deutlich kühler als sonst.

    Bin z.Zt. in Virginia, USA. Mein US-Kollege sagt, wir hätten hier derzeit Temperaturen, die ca. 10-15° Fahrenheit unter den sonst üblichen lägen. Ich habe eben mit ihm das D-Day Memorial in Bedford besichtigt. Unser Führer war – schwupps – ein ehemaliger Meteorologe. Ich fragte ihn, was er vom menschgemachten Klimawandel halte. Er zögerte einen Moment, dann schüttelte er den Kopf: „Nichts!“. Dann drehte er sich um und sagte: „Und der Rest meiner Kollegen auch nicht. Sicher, es gibt ein paar in den Staaten, die daran glauben. Aber von den vielen, die ich kenne, kein einziger.“

    climatronic

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 06:19

  10. @Alanka

    „1.1.2000 bis 6.2.2009… Mit den Daten des DWD.“

    Da muss man aufpassen.

    Bis 31.03.2001 wurden die Tagesmittelwerte der Temperatur wie folgt berechnet

    (Morgenwert+Nachmittagswert+2*Abendwert) / 4

    und ab den 01.04.2001 werden sie wie folgt berechnet

    Mittel aus 24 Terminwerten

    Link

    Es stellt sich auch die Frage, ob man einen linieren Trend, oder einen gleitenden Mittelwert durch die Werte legt. Ich würde Zweites bevorzugen.

    Link

    Müller

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 10:42

  11. Rahmstorf hat geantwortet:

    Lieber Herr Kipp, es handelt sich, wie gesagt, um eine nicht-lineare Trendlinie (Methodik beschrieben in Moore et al., Eos 2005) und nicht um einen gleitenden Mittelwert – für letzteren hätten Sie Recht. Eine lineare Trendlinie dagegen wird ja auch normalerweise vom ersten bis zum letzten Punkt einer Datenkurve gezeigt. Allerdings macht es keinen Sinn, in den Verlauf nach 2002 etwas hinein zu interpretieren, da dieser Zeitraum einfach zu kurz für belastbare Aussagen ist – wir können das nur immer wieder betonen.

    Alles klar. Die von Rahmstorf eingezeichnete Trendlinie ergibt (macht) also überhaupt keinen Sinn! Da stellt sich einem doch die Frage, warum er sie überhaupt eingezeichnet hat. Man könnte (wie ich finde zu Recht) vermuten, dass hier mit unwissenschaftlicher Methodik ein Trend vorgetäuscht werden soll, der nicht vorhanden ist.

    Beste Grüße,

    Rainer

    Rainer

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 12:09

  12. Bitte? Ja, nett gesagt. Im Klartext, er wird den Zeitraum ab 2002 erst interpretieren, wenn, so der Zufall will, eine Steigung zu erkennen ist. Sei es, dass irgendein Jahr mal wieder wärmer ausfällt als zuvor. Eine einjährige Steigung.

    peper

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 14:03

  13. Herr Müller,
    If you wish, I could translate the text in English. You could then post this thread in English, which could be interesting for international readers. It would take me only a half hour or so.
    Please let me know if you would like to have an English version.

    Pierre Gosselin

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 15:13

  14. @Pierre Gosselin

    You better translate. Rahmstorf is very important for the international community!

    But Mr. Müller must decide ;-)

    Regards
    Eddy

    Eddy

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 16:12

  15. @Eddy
    ich habe M.Müllers google treanslation eben auf dem Prometheus-Blog verlinkt

    krishnag

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 16:43

  16. @Eddy

    Wichtig schon, aber dort unbekannt.

    In Potsdam wird es übrigens ab Ende der nächsten Woche sehr wahrscheinlich kalt.

    Aber nicht nur dort. Und hier in Bremen hat grade ein Schneeschauer eingesetzt.

    Müller

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 16:48

  17. @M.Müller
    Dann setzt wohl die von Frank Abel avisierte Abkühlung ein ? (Februar Wetter)

    krishnag

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 18:02

  18. Machine translations are better than the climate models – but not by much! ;)

    Pierre Gosselin

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 18:38

  19. #19,20 Müller, Krishnag

    Der Frank Abel ist mir unheimlich. Er kann die Gedanken des Wetters 2 Wochen vor den Modellen lesen :-)
    Und ja Krishnag, die Kälte kommt zurück. Vermutlich 2-stellig.

    @Müller
    Bei den Kommentaren von WUWT ist das PIK durchaus bekannt. Die Jungs schauen gern mal zu denen mit der Vorreiterrolle rüber ;-)

    MfG

    Wetterfrosch

    Sonntag, 8 Februar, 2009 at 21:45

  20. Rahmstorf muss sich entscheiden: ist er ein Politiker, geht der manipulierte Tmeperaturverlauf in Ordnung. Denn Politiker sind eben skrupelos, manipulativ, fälschen Daten, lügen und betrügen. Wie gesagt als Politiker erfüllt Rahmstorf damit alle Voraussetzungen.
    Als Wissenschaftler jedoch hätte er sich damit einmal mehr diskreditiert (falls das überhaupt noch möglich ist). Rahmstorf ist sozusagen der Michael Mann unter den deutschen Klimatologen
    ;-)

    Iceager

    Montag, 9 Februar, 2009 at 16:29

  21. #24 Iceager
    Ach was, man zitiert sich in Zukunft noch fleißiger gegenseitig, dann geht das schon in Ordnung mit der Wissenschaft ;-)

    Wetterfrosch

    Montag, 9 Februar, 2009 at 18:59

  22. Liebe Leute,
    Eure Informationen dienen nicht der Allgemeinheit, sondern nur der Bestätigung Eures eigenen Wissens. Damit könnt Ihr keine Punkte im Volk sammeln. Ihr argumentiert genauso wenig verständlich für die Allgemeinheit, wie Rahmstorf & Co. Deshalb kann ich mir eigentlich nur aussuchen, wem ich lieber glauben möchte: dem Rahmstorf oder Euch.

    Eure Grafiken sind genau so wenig erläuternd wie die von Rahmstorf. Keine präszisen (nachvollziehbaren) Angaben über die Quelle und keine präzisen Angaben über die angewandte Methode für die Erstellung der Grafik.

    Ihr behauptet lediglich das Gegenteil der Klimaschwindler, ohne für Otto Normalverstand eine vernüntige und nachvollziehbare Erläuterung zu liefern. Mit Eurem Fachgesimpel kann ich nix anfangen. Ich verabschiede mich daher von dieser Seite.
    Grüße von Alanka

    Alanka

    Montag, 9 Februar, 2009 at 21:27

  23. @Alanka

    „Eure Grafiken sind genau so wenig erläuternd wie die von Rahmstorf. Keine präszisen (nachvollziehbaren) Angaben über die Quelle und keine präzisen Angaben über die angewandte Methode für die Erstellung der Grafik.“

    Quelle der Daten hatte ich Ihnen hier genannt (DWD und zwei Links dazu angegeben, sind genau die von Ihnen angesprochenen Daten).

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/02/07/trendanalyse-nach-stefan-rahmstorf/#comment-2149

    Tagesmittelwerte, Gleitender Mittelwert über 3 Monate und Gleitender Jahresmittelwert und Daten bis 06.02.2009, denke ich, sind präzise Angaben über die angewandte Methode für die Erstellung der Grafik.

    P.S.: Die Grafik habe ich auf Ihre Anregung hin, genau mit den von Ihnen genannten Daten gemacht.

    Müller

    Dienstag, 10 Februar, 2009 at 00:27

  24. Also, eigentlich halte ich mich ja aus halb-wissenden „klima“-Diskussionen raus, aber heute schaff ichs nich:
    – Natürlich hat ein gleitender Mittelwert eine andere Aussagekraft als eine polynomische Anpassung. Schon sowieso, wenn sie unterschiedliche Basisperioden (9 vs. 15 Jahre) haben. Im übrigen halte ich beide Methoden für unsinnig: Ein Rechteckfilter (gleitender Mittelwert) neigt zu plötzlichen Sprüngen in der Trendvorhersage, sobald hinten ein extremes Jahr rausfällt oder vorne reinkommt. Ein polynomtrend neigt ebenso zu wilden Trendsprüngen, je nach zugrundeliegendem Zahlenmaterial. Die Qualität einer Trendvorhersage lässt sich letztlich nur mit einem Signifikanztest belegen. Und bleibt dabei – wie alles in der Statistik – nur ein Indiz. Beweisen tut das genau gar nichts!
    – KlimaWitterungWetter
    Was im winter 2005/6 und heuer passiert hat mit Klima ebenso genau nichts zu tun. Einfach mal die Definitionen nachlesen. Klima passiert über *lange* Zeiträume und der Trend zur Erwärmung der Atmosphäre ist weit älter als die letzten 10 Jahre, über die hier unsinnigerweise als Klimaindikator diskutiert wird. Und wer sich mal den Spaß macht selber im IPCC-Report zu stöbern, wird erstaunt feststellen, daß dort fast nicht so zu finden ist, wie es die Presse rausposaunt. Es ist immer nur von wahrscheinlichkeiten die Rede, niemals von „Beweisen“. Das gilt auch für das was Rahmstorf und andere exponierte Gestalten wie z.B. Latif sagen. Das sie sich ab und zu, mangels Metier-kenntnissen von Journalisten verbal aufs Kreuz legen lassen, kann man einem Wissenschaftler nicht ankreiden. Medienarbeit gehört nicht zum Kompetenzkern von Klimatologen. Muss es auch nicht.
    Erfirschenderweise hacken die wissenschaftlich arbeitenden Klimatologen weit weniger auf ihren „Gegnern“ rum, als politisch motivierte „klimaskeptiker“. Klimatologen befassen sich meistens mit den sachlichen inhalten. Die Skeptiker meist mit der Person, die eine Meinung vertritt. Wem sollte ich also eher zu hören? Sachverhalte oder Telenovela? man wähle selbst!

    ein einigermaßen junger Klimatologe

    tatü

    Dienstag, 10 Februar, 2009 at 18:48

  25. #29 tatü
    Sie haben natürlich Recht, das jede Trendanalyse Vor- und Nachteile hat. Ich meine aber, nichts anderes ist der Inhalt dieser Diskussion.
    Es geht auch weniger um die wissenschaftliche Aussage oben gezeigter Grafik, sondern um die politische. Und dabei kann man eben je nach mathematischen Verfahren einen gewünschten Verlauf darstellen, der eine bestimmte politische Absicht beinhaltet.

    Sie haben richtig erwähnt, dass im IPCC-Bericht Wahrscheinlichkeiten bestimmter Szenarien genannt werden. Ich habe den AR4 und auch Technical Papers gelesen. Besonders letztere zeigen, dass es noch viel zu tun gibt ;-) Aber was hat das mit dem Thema zu tun?

    Rahmsdorf und Latif lassen sich von bösen Journalisten aufs Kreuz legen? Ha, der war gut. Lassen sie es die beiden nicht persönlich hören. Die wissen genau, was sie sagen. Und zwar in erster Linie politisch motiviert! Wenn Leute diesen Kalibers nicht ständig die Presse füttern würden, könnte vieles effektiver laufen…

    Und, wo behauptet hier jemand einen Klimatrend nach 10 Jahren Stagnation? Mann, das ist ein ganz alter Hut.
    Ich werfe hier der Klimatologie regelmäßig vor, auf zu kurzen Skalen zu operieren…

    MfG

    Wetterfrosch

    Dienstag, 10 Februar, 2009 at 19:50

  26. @tatü

    Eine polynomische Anpassung wurde von Herrn Rahmstorf nicht verwendet, sondern diese Trendanalyse nach Moore.

    http://arcticcentre.ulapland.fi/docs/jmoore/moore_eos.pdf

    Ein gleitender Mittelwert über 15 Jahre zeigt einen Mittelwert, der ab 1995 nach unten zeigt, aber keinenfalls nach oben.

    „Die Qualität einer Trendvorhersage lässt sich letztlich nur mit einem Signifikanztest belegen.“

    Aus diesem Grund sollte man bei Trendanalysen auch immer die Fehlergrenzen mit einzeichnen, welche die Trendanalyse nach Moore zweifelsfrei mit ausgibt.

    Sigfifikante Trends kann man übrigens über kürzere Zeiträume als 30 Jahre feststellen. Es kommt lediglich auf die Größe des „Signals“ und „Rauschens“ an.

    Ein ebenfalls einigermaßen junger Klimaforscher (Klimatologen als Berufsstand gibt es nicht)

    Müller

    Dienstag, 10 Februar, 2009 at 20:56

  27. @tatü#29
    Rahmstorf und andere exponierte Gestalten wie z.B. Latif lassen sich ab und zu, mangels Metier-kenntnissen von Journalisten verbal aufs Kreuz legen…!!!!

    Tatü, das war ja wohl nix. Zurück Tatü, und gehe nicht über Los, Tütü. Und nicht mit Wattebäuschen werfen…
    Ahnungslosigkeit hat einen neuen Namen: Tatü…Tütü…Tatütata

    Iceager

    Mittwoch, 11 Februar, 2009 at 00:50

  28. @M.Müller

    Du hattest doch mal die Leute vom Roten Faden und Wikipedia detailliert hier betrachtet.

    Scienceblogs.de wäre doch auch schon fast ein Thema wert, oder ???
    ‚:.]

    krishnag

    Mittwoch, 11 Februar, 2009 at 22:14

  29. @Krishna

    So bedeutend und versteckt ist das dann doch nicht.

    Müller

    Donnerstag, 12 Februar, 2009 at 10:25

  30. Medienarbeit gehört nicht zum Kompetenzkern von Klimatologen.

    Du kennst PIK nicht. Nicht selten machen die sogar Studien darüber.

    Erfirschenderweise hacken die wissenschaftlich arbeitenden Klimatologen weit weniger auf ihren “Gegnern” rum, als politisch motivierte “klimaskeptiker”.

    Dein Beitrag ist sowas von verwirrend. Wie Rahmstorf mal zu Latif? Ist Rahmstorf ein Klimaskeptiker? Sind Mann und Hansen auch Klimaskeptiker? Nach Deiner Definition ja und Rahmstorf müsste der Klimaskeptiker schlechthin sein. Echt verwirrend.

    Hier mal ein Zitat eines Klimaforschers:

    „Wir müssen den Menschen die Angst vor der Klimaveränderung nehmen. Leider verstehen sich viele Wissenschaftler zu sehr als Pastoren, die den Menschen Moralpredigten halten.“

    Von Hans von Storch

    peper

    Donnerstag, 12 Februar, 2009 at 19:08

  31. @BRK

    „Das Dumme ist aber, dass die Klimahypher derzeit mit Extremhitze in Australien, Dürre in China, über 20 °C in der Türkei und überdurchschnittlich warmen Globaltemperaturen aufwarten können.“

    Na ja, die Globaltemperatur-Anomalie (UAH) war in den vergangenen Jahren außer 2008 im Januar immer am größten (0.398/0.481/0.378/0.488/0.368/0.594). Immer ein Peak Jan/Feb!! In diesem Jahr ist dieser, gemessen an 2002-2007, recht niedrig (0.307). Sollte sich das System 2009 ähnlich verhalten, nähert sich die Temperatur bald wieder der 0-Linie oder auch darunter…
    Der Rest ist Wetter. Und das ist nach dem PDO/AMO -Wechsel halt ein wenig anders ;-)

    Wetterfrosch

    Freitag, 13 Februar, 2009 at 12:57

  32. Mahlzeit E-O

    Du kannst auch getrost auf das von Dir initiierte THEMA verweisen!

    Man sollte sich es auch durchlesen:

    …und im Internet
    (…)
    „Die Vorgehensweise der Trolle geht nach bekannten Muster: landet ein Thema auf dem Index des Main-Stream, sollen Sie mit ihren belanglosen aber stilistisch gut verpacken Phrasen, bis hin zu Sophistereien, den mehrheitlichen Mitlesern(!!!), also der anonymen Öffentlichkeit durch ihre Omnipräsenz „Kompetenz“ vorgaukeln, damit die anonyme Diskussion auch PC bleibt. Für denjenigen, der wirklich an einer Diskussion interessiert ist – das Thema dabei ist jetzt vollkommen egal –, ist es äußerst wichtig sich selbst bei massivem Auftreten der/des Trolls nur nicht provozieren oder gar zu Beleidigungen hinreissen zu lassen; denn das ist ja der eigentliche Zweck ihres kümmerlichen Daseins! Die dem Thema geneigten Leser/Schreiber sollen frustriert, das jeweilige Thema seiner „Endlichkeit“ zugeführt – zumindest aber auf Seite zwei des Forums verbannt werden!“…

    mfg

    Zyniker

    Mittwoch, 18 Februar, 2009 at 13:33

  33. M.Müller
    IPCC und Rahmstof im „Clinch“ wegen Datenfilterung.
    Näheres bei Climateaudit:
    http://www.climateaudit.org/?p=6533

    Cool :-)

    krishnag

    Montag, 13 Juli, 2009 at 20:53

  34. @M.Müller
    Weiterer Link zum Rahmstorf Filter, Ursprung:
    http://www.climateaudit.org/?p=6473

    krishnag

    Montag, 13 Juli, 2009 at 21:52

  35. Wie wärs mal mit der Unterstellung, daß wir ein ‚Klimaproblem‘ bekommen, wenn sich, zusätzlich zu allen anderen Einflüssen welche Temperaturschwankungen hervorrufen, die Temperatur der Erde, hervorgerufen durch unsere ‚menschliche‘ Aktivität ganz allgemein- und zwar seit Erfindung des Ackerbaus sagen wir mal – unzulässig erhöht? Unzulässig in dem Sinne, daß die normalen Regelmechanischem der Natur, dann eben Abschmelzen, Ansteigen, Austrockenen und so fort, folgen, womit wir nicht mehr so einfach klar kommen.
    Es ist doch nicht nur die Frage, ob der IPCC was richtig oder falsch macht.
    WIR dürfen keinen Fehler machen!! Freunde.
    Statt Erdöl Palmöl zu verheizen ist ja wohl völlig daneben. Weil wenn wir keine Bäume/Pflanzen mehr wachsen und in den Senken Torf bilden lassen woraus die Natur Kohle erschaffen kann, dann haben wir verschissen! Jetzt hinter dem -entschuldigt- ‚wenigen‘ CO2 herzurennen das durch die fossile Verbrennung emittiert wird, und die noch viel größere Menge an klimaschädlichen Emissionen aus unseren übrigen Untaten aus den Augen verlieren; genau das hätten die sogenannten Experten und Verantwortlichen samt Ihren Hintermännern gerne. Wir werden für die amtliche Verklappung und Vermeidung von CO2 zur Kasse gebeten und sie können weitermachen wie bisher.

    Es geht nicht ums CO2 – es geht um deren Geld! Immer!

    Die systematische Abholzung und Vernichtung der Wälder und Vegetation ganzer Länder um Kohle für die Schmelzöfen zu gewinnen ist seit der Bronzezeit bekannt und ununterbrochen!
    Ebenso die Trockenlegung der Sümpfe wo immer es gelang.
    Heute sind wir auf der Höhe dieser Vernichtungstechnologie angelangt; ob der Peak schon erreicht ist, ist mir egal. So geht es nicht weiter!
    Eine ganz normale Wiese speichert übers Jahr pro Hektar einige Tonnen Co2 in Form von Humus und Torf, der dann zu Kohle wird irgendwann. Nein, das ist nicht die Menge, die durch natürliche ‚kalte‘ Verbrennung eh wieder zurück in den antmosphärischen Kreislauf geht, und weshalb der Ökofreak jetzt plötzlich alle Bäume abschlagen und in den Ofena schieben darf. Über alle Ackerflächen summiert ( ackern reduziert den ‚Verkohlungsanteil‘ quasi auf Null ) macht das mal einfach das fünfigfache dessen aus, was wir an CO2 per anno aus fossilen Brennstoffen in die Atmospäre entlassen. Mal angenommen wir vergrößern diese (Acker)Fläche, zum Schaden der verbliebenen noch unbeackerten Wiesen/Wälder um 5 % jählich – was wir locker schaffen derzeit – übertrifft allein dieser Schaden CO2-mäßig den angeblichen Einfluß der gesamten fossilen Verbrennung(die ich deswegen auf keinen Fall toleriere) um Längen. (
    Will sagen: Wozu der ganze Hype? Damit wirs nicht merken! Damit die Menschen Angst bekommen und nichts mehr tun außer Ablaß zu zahlen. (Und den haben ja bekanntlich die Deutschen erfunden und im wesentlich auch nur bezahlt.)
    Und damit wir weiter streiten darüber, ob CO2 schuld ist an der Erwärmung oder umgekehrt. Merksch was? Sagt der Schwob.

    Und ausserdem würde ich mir gerne mal von Frau Merkel, (Dipl.Arb.:Der Einfluß der räumlichen Korrelation auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei bimolekularen Elementarreaktionen in dichten Medien), oder einem der anderen G’scheidles, den Einfluß der CO2-Konzentration auf das weltweite Strahlunggsgleichgewicht und seine Folgen im Gegensatz zum Wasserdampf erklären lassen.

    Guten Morgen allerseits.

    Alf Hänle

    Montag, 8 Februar, 2010 at 16:26


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