klimanews

Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Die Freude der Gazprom am deutschen Klimaschutz

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Wie uns die einseitig auf Umweltschutz ausgerichtete Energiepolitik von Russland abhängig macht

Über allen Wipfeln war Ruh. Kalt, schwer und nahezu unbeweglich lastete das Hochdruckgebiet „Beeke“ am vergangenen Donnerstag über dem Land. Die 19 460 deutschen Windkraftanlagen standen fast den ganzen Tag über komplett still. Wer bei minus 20 Grad Außentemperatur eine Wärmepumpe oder einen elektrischen Heizlüfter anwerfen wollte, musste dafür an diesem Tag auf Ökostrom weitestgehend verzichten. Gut, dass in den unterirdischen Speichern noch Gas vorhanden war, um die Windstromflaute wenigstens mit Elektrizität aus Gaskraftwerken auszugleichen.

Die Bundesregierung ist auf Windenergie angewiesen, wenn sie ihre ambitionierten Klimaschutzziele bis 2020 noch erreichen will. Nur diese Technik ist weit genug entwickelt, um schnell große Mengen an CO2-freiem Strom zur Verfügung zu stellen. Doch weil der Wind nicht immer und auch nur selten stetig bläst, muss hinter jedem Windrad ein herkömmliches Kraftwerk parat stehen, um bei Flauten einzuspringen.

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Written by admin

Donnerstag, 15 Januar, 2009 um 11:12

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

3 Antworten

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  1. Hallo Herr Müller,

    Danke, dass sie meine Antwort an Georg so überaus plastisch hier dokumentieren. Sind diese „Klimaschützer“ sich wirklich nicht bewusst welche Konsequenzen ihr Handeln hat?

    Die Abwrackprämie ist zwar fast noch schlimmer, aber immerhin gibt es dazu keine Cargokultwissenschaft, die sich das auf die Fahnen geschrieben hat!

    Was ist Cargokult?

    ***Feynman beschreibt Riten eines Cargo-Kult wie folgt:

    „Auf den Samoainseln haben die Einheimischen nicht begriffen, was es mit den Flugzeugen auf sich hat, die während des Krieges landeten und ihnen alle möglichen herrlichen Dinge brachten. Und jetzt huldigen sie einem Flugzeugkult. Sie legen künstliche Landebahnen an, neben denen sie Feuer entzünden, um die Signallichter nachzuahmen. Und in einer Holzhütte hockt so ein armer Eingeborener mit hölzernen Kopfhörern, aus denen Bambusstäbe ragen, die Antennen vorstellen sollen, und dreht den Kopf hin und her. Auch Radartürme aus Holz haben sie und alles mögliche andere und hoffen, so die Flugzeuge anzulocken, die ihnen die schönen Dinge bringen. Sie machen alles richtig. Der Form nach einwandfrei. Alles sieht genau so aus wie damals. Aber es haut nicht hin. Nicht ein Flugzeug landet.“*** (aus Wikipedia)

    Bis bald
    Eddy

    Eddy

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 13:34

  2. Zum Thema Gazprom hier weiterlesen:
    http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/01/kanzleramt-als-sprungbrett-fr-hhere.html
    Der man weiß, was gut für uns ist.

    Wetterfrosch

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 21:36

  3. Bei Motl gelesen:

    http://online.wsj.com/article/SB123198153797183981.html

    „the industry has received positive assurances this week from President-elect Barack Obama’s nominees that the new administration is committed to keeping coal a big part of the nation’s energy source.“

    Wusste ich doch, dass dieser OBAMA ein Klimaschwein ist. Zeit für Greenpeace sich ein Paar Ohrfeigen von den Gangsterrappern zu holen ;-)

    Climatepig ;-) und das für den ersten schwarzen Präsidenten. Mal sehen, wie die sich da wieder herauswinden können ;-)

    Eddy

    Freitag, 16 Januar, 2009 at 16:32


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