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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

EU-Klimapaket als gelungener Faschingsbeitrag

with 45 comments

eu-klimapaket-luedecke

Written by admin

Montag, 12 Januar, 2009 um 12:05

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

45 Antworten

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  1. Erstens sind 2% von 30ppm nunmal 0.6 ppm (na dafuer ist der Professor ja auch a.D., dass er sich um Details nicht mehr Sorgen muss) und zweitens ist die Argumentation vollstaendig gaga.zB: „Ich zahle 10.000 Euro jaehrlich Steuern und soll nun 10% mehr zahlen. Das ist fuer mich eine riesige Belastung und doch koennten mit 1000 Euro lediglich 16 cm Autobahn gebaut werden, was bei einer Gesamtlaenge von 12.550 km sind das 0.0012% und somit voellig vernachlaessigbar. Ich zahle also keine Steuern.“

    Georg Hoffmann

    Montag, 12 Januar, 2009 at 14:56

  2. @Georg

    „Erstens sind 2% von 30ppm nunmal 0.6 ppm …“

    Damit wird auch gerechnet.

    30 x 0,02 = 0,6 ppm

    -> 0,6 x 0,14 = 0,084 ppm

    „… und zweitens ist die Argumentation vollstaendig gaga.“

    Warum?

    Müller

    Montag, 12 Januar, 2009 at 18:33

  3. @Mueller

    Damit wird auch gerechnet.

    Super. Dann brauch er es nur noch richtig hinschreiben. Bei den Mathepruefungen haben die Medizinstudenten auch immer das richtige gemeint, ehrlich.

    Warum?

    Um das zu wissen musst du weiterlesen.
    “Ich zahle 10.000 Euro jaehrlich Steuern und soll nun 10% mehr zahlen. Das ist fuer mich eine riesige Belastung und doch koennten mit 1000 Euro lediglich 16 cm Autobahn gebaut werden, was bei einer Gesamtlaenge von 12.550 km in Deutschland 0012% sind und somit voellig vernachlaessigbar. Ich zahle also keine Steuern.”
    Oder anders ausgedrueckt:
    „Handle stets so, daß die Maxime Deines Handelns jederzeit zur Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung werden könnte!“

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 00:09

  4. @Georg

    2. Zitat: Immanuel Kant lässt grüßen.
    1. Zitat: Könnte der Feder von HJ Schellnhuber entstammen?

    Zunächst einmal sollte man den Sinn einer Sache kennen, bevor man beschließt die Dinge zu ändern.

    Müller

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 12:22

  5. @Mueller

    Zunächst einmal sollte man den Sinn einer Sache kennen, bevor man beschließt die Dinge zu ändern.

    Mein Gott, du formulierst wie ein Neunjaehriger.
    Anyhow, ganz unabhaengig, ob Prof. Prozenterchnung Luedecke meint, dass CO2 habe oder habe keinen Einfluss auf das Klima, seine Logik ist unbsinnig. Wenn an einer gesellscgaftlichen Entscheidung viele Personen beteiligt sind (bei den CO2 Emissionen sind es sogar alle Menschen dieses Planeten), dann laesst sich der Beitrag des Einzelnen immer gen Null rechnen. Dein Beitrag zur Krankenversorgung ist praktrisch Null und doch habe ich noch niemanden ernsthaft davon sprechen hoeren, dass man deshalb seinen Versicherungsbeitrag errichten solle. Man kann gegen die Krankenversicherung sein, aber man kann nicht sagen, ich beteilige mich nicht an ihr, weil mein Beitrag prozentual so klein ist. Luedeckes „Argument“ ist daher noch weit duemmer als dein uebliches Geschreibsel davon, dass CO2 keinen EInfluss aufs Klima habe oder die Meerespiegel wie wild umherhopsen. Das ist zwar Bloedsinn, aber in sich konsistent. Luedeckes Punkt aber ist schlicht gaga.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 12:44

  6. Es soll sowas wie Druckfehler geben, die nicht in der Verantwortlichkeit des Autors liegen….

    Krishnag

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 12:55

  7. @planck#1
    Dass Sie gegen Fakten und Zahlen schon aus ideologischen Gründen resistent sind , haben sie ja bereits hinlänglich bewiesen. Aber, dass sich diese Resistenz nun bis zur Debilität hin gesteigert hat, ist neu. Das gibt Ihrem pseudo-wissenschaftlichen Geschwätz etwas Harmlos-Drolliges :-)

    Iceager

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 14:21

  8. @Georg

    „Wenn an einer gesellscgaftlichen Entscheidung viele Personen beteiligt sind … , dann laesst sich der Beitrag des Einzelnen immer gen Null rechnen.“

    Deine Straßenbau- und Versicherungsbeispiele taugen nicht. In deinen Beispielen ist die Mehrheit der Menschen in der Lage einen Beitrag zu entrichten. Beim CO2 (und den sog. „CO2-Äquivalenten“) ist das nicht der Fall. Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist arm und auf fossile Brennstoffe und Nahrungsmittel die „CO2-Äquivalente“ (wie Methan (Reis) und Lachgas (Mais)) produzieren angewiesen.

    Müller

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 15:09

  9. @Mueller
    Denk doch einfach mal ein bisschen nach, bevor du etwas schreibst.
    Beide Vergleiche (Strassen und Krankenversicherung) sind sogar exzellent. Es gibt Leute, die kein Auto haben, und es gibt Leute, die zumindest glauben, nicht krank zu werden. Beide moegen mit einer Luedeckschschen Rechnung belegen wollen, dass sie nicht zahlen brauchen. Es geht nur um dieses eine Argument (und kein anderes benutzt Luedecke), naemlich dass der individuelle Beitrag klein sei. Die Frage ist nicht, ob Autobahnen oder Krankenversicherungen oder bessere Kohlekraftwerke und bessere Isolierungen sinnvoll sind oder ob der individuelle Beitrag zu diesen staatlichen Projekten und Regelungen dem einzelnen viel oder wenig ist.
    Luedecke sagt, sich daran zu beteiligen sei unsinnig, WEIL der individuelle Beitrag klein ist. Und das ist und bleibt Schwachsinn. Wenn der Beitrag der deutschen Industrie und der Deutschen im Allgemein 0.0007°C weniger Temperaturerhoehung waere, dann ist das eben genau der deutsche Anteil an einen Gesamtbetrag, so wie dein Krankenkassenbeitrag ein Beitrag zum riesigen Gesamtbudget ist und fuer das Gesundheitssystem absolut vernachlaessigbar und praktisch nicht messbar ist.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 15:21

  10. Fakt ist, dass der Beitrag Deutschlands (am KlimSCHUTZ) und sogar Europas Beitrag verschwindend gering sind. Ausserdem wäre es nur ein Tropfen auf den heissen Stein, Klimatologen zufolge.

    Echte Lösungen werden erst in den nächsten Jahren erfunden oder erarbeitet. Dieser blinde Aktionismus ist mir nicht sehr geheuer.

    Jetzt die Autoindustrie zu „retten“ halte ich allerdings auch für einen Skandal. Obschon die mir jetzt jahrelang jedes Jahr ein neues Auto geschenkt haben, umweltfreundlich und elegant ;-))))

    Gaskrieg, Ölkrieg und Kampf um Ressourcen sind m.E. weit wichtigere Themen als dieser Klimawandel. Ich werde jetzt auch einen Blog eröffnen:

    Ölpreisrunterde oder PlatinGoldSilberalleinfüruns.de

    bis bald

    Eddy

    Eddy

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 17:41

  11. @Georg

    „Luedecke sagt, sich daran zu beteiligen sei unsinnig, WEIL der individuelle Beitrag klein ist.“

    Er sagt, die Kosten für die Deutschen sind immens (hunderte Mrd. €) für einen solch kleinen Beitrag von 0,0007 °C zum „Klimaschutz“. Das Geld wäre besser in Umweltschutzprojekten investiert.

    Das die Entwicklungsländer und Schwellenländer ihren Beitrag zum Klimaschutz (hunderte Mrd. €) nicht leisten können versteht sich von selbst. Die sind jetzt schon überschuldet und nagen am Hungertuch. Oder hast du das Geld für die in der Tasche?

    Müller

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 18:52

  12. Fakt ist: Die Krankenkassen sorgen für eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Für alle Bürger!

    Fakt ist: Die Straßen sorgen für einen schnellen und bequemen Personen- und Warentransport. Für alle Bürger!

    Fakt ist aber auch: Die immensen deutschen Klimaschutzausgaben bewirken gar nichts! Für ‚fast‘ alle Bürger nichts! Fast alle Bürger, denn natürlich gibt es auch die „Gewinnler“: Klimaforscher die eine ansonsten brotlose Kunst betreiben, Versicherungskonzerne die ihre Policen teurer rechnen können, Finanzinvestoren die mit Windparks reich werden, Politker die ihren Bürgern die Daumenschrauben mit sinnlosen Gesetzen (wie z.B. ein Glühbirnenverbot) fester anziehen können, und natürlich noch einige Berufsgruppen mehr!

    MK

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 20:11

  13. @Mueller
    Nochmal, ich habe ueberhaupt kein Interesse mit dir oder sonstwen eine Diskussion ueber „Klimaschutzmassnahmen“. Es geht mir einzig darum, dass Luedeckes Argument des winzig kleinen Beitrags bescheuert ist. Fertig.

    Er sagt, die Kosten für die Deutschen sind immens (hunderte Mrd. €) für einen solch kleinen Beitrag von 0,0007 °C zum „Klimaschutz“

    Und das ist auch dein Beitrag zur deutschen Krankenversorgung. Wenn du nicht zahlst wird niemand sterben, keine Schwester in einer dreckigen Tracht zur Arbeit muessen, kein Arzt aus seinen Zweitporsche verzichten muessen. Dein beitrag ist unmessbar klein. Dein Geld waere aus deiner Sicht (und ehrlichgesagt auch aus meiner) besser in ein paar Buechern investiert. Und doch zahlst du, obwohl Luedecke anscheinend fuer dich ueberzeugend dargelegt hat, dass ein kleiner Beitrag zu einer grossen Summe alleine schon ein ausreichendes Argument ist, diesen Beitrag nicht zu entrichten. Warum?

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 20:15

  14. @MK
    Auch bei dir reicht es anscheinend nicht zu dieser einfachen Ueberlegung.

    Fakt ist: Die Krankenkassen sorgen für eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Für alle Bürger!

    Fakt ist: Die Straßen sorgen für einen schnellen und bequemen Personen- und Warentransport. Für alle Bürger!

    Das ist nicht Luedeckes Punkt. Es geht nicht um den Sinn und Unsinn von Autobahnen. Es geht AUSSCHLIESSLICH darum, dass die individuelle Summe klein ist.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 20:17

  15. Hier steht der Text ohne den Druckfehler:
    http://www.schmanck.de/Klimafasching.html
    Um einen Physik-Professer an einem Druckfehler aufzuhängen, muß man ganz besonders gescheit sein.
    Kritik, ohne der ganzen Text gelesen und dann natürlich auch verstanden zu haben, kann nur schiefgehen.
    Wie die Kritiken zeigen, wäre es offensichtlich sinnvoller, in Fortbildung in Grundrechenarten und Textverstängnis zu investieren, anstatt Milliarden für eine unmeßbare Winzigkeit hinauszuwerfen.

    Burghard Schmanck

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 20:32

  16. Da wird doch ein Schuh draus:

    Also: Weil die Beiträge für (GKV) Krankenversicherung oder Autobahnen (verhältnismäßig) klein sind, zahlt man sie. Schließlich erhält man für seinen kleinen Beitrag einen merklichen Nutzen – Nämlich Krankenversorgung und Transportmöglichkeit. Zumal beides Zweckgebunden finanziert wird (wer Nutzt, der zahlt): Krankenkassen über den Beitrag und Autobahnen über die KFZ- und Mineralölsteuer.
    (Zum Glück haben wir als Beispiel nicht den öffentlichen Rundfunkt und die GEZ gewählt ;-)

    Anders herum: Die Kosten (bzw. die Einschränkungen an Lebensqualität) für den Klimaschutz sind beachtlich, der Nutzen ist aber unmerklich klein (wenn er nicht sogar im Rauschen verschwindet und sich auf reinen Glauben beschränkt).

    Wo ist hier das Verständnisproblem?

    MK

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 21:07

  17. @G.Hoffmann
    Es ist also deiner geschätzten Meinung nach in Ordnung, jemand mit einem 1000 Euro teuren Medikament zu heilen, wenn es auch mit einem viel billigeren Placebo ginge?

    Es gibt das Gebot der Verhältnismäßigkeit. Und es gibt Menschen, die lassen mit Kanonen auf Spatzen schießen. Besonders, wenn sie Kanonen bauen oder verkaufen…

    Klartext, extra für dich. Das Klima ändert sich mit und ohne Milliarden für seinen Schutz. Aber mit diesen Milliarden könnte man Vorsorge treffen, Hunger und Durst stillen, Krankheiten heilen, und Klima(folgen)forschern nebst ihren Eisbohrern ein CO2-neutrales Leben finanzieren. So quasi zum Nulltarif. Das haben einige Studien bereits belegt. Kann es sein, dass Lüdecke uns genau das sagen will?

    Hier geht es darum, dass Luft verkauft wird. Das Geld kann man in die Taschen stecken, Luft nicht.
    Ich werde dir das immer und immer wieder erzählen, bis du verstanden hast, dass man Klima nicht essen kann.

    ***mfG***

    Den Göttern opferten wir erst Tiere, dann Menschen.
    Dem Klima opfern wir ein ganzes Zeitalter.

    Wetterfrosch

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 21:34

  18. @Georg

    „Und das ist auch dein Beitrag zur deutschen Krankenversorgung. Wenn du nicht zahlst wird niemand sterben, keine Schwester in einer dreckigen Tracht zur Arbeit muessen, kein Arzt aus seinen Zweitporsche verzichten muessen. Dein beitrag ist unmessbar klein. Dein Geld waere aus deiner Sicht (und ehrlichgesagt auch aus meiner) besser in ein paar Buechern investiert. Und doch zahlst du,“

    Nein mein Freund, ich zahle keine Krankenkassenbeiträge. Und meine Eltern tun das auch nicht. Mein Vater ist aus der privaten Krankenkasse ausgetreten und legt das Geld selbst zurück. Das geht ohne Probleme.

    „Es geht AUSSCHLIESSLICH darum, dass die individuelle Summe klein ist.“

    Tja, nur funktioniert das nicht, wenn sich nicht die Mehrheit beteiligt bzw. beteiligen kann.

    Müller

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 22:16

  19. @Wetterfrosch

    Es ist also deiner geschätzten Meinung nach in Ordnung, jemand mit einem 1000 Euro teuren Medikament zu heilen, wenn es auch mit einem viel billigeren Placebo ginge?

    Genau da habe ich drueber gesprochen. Da hast du fein aufgepasst.

    @Mueller

    Tja, nur funktioniert das nicht, wenn sich nicht die Mehrheit beteiligt bzw. beteiligen kann.

    Darum gibt es ja auch keine Krankenkassen, keine Autobahnen, kein Schulsystem und keine Polizei. Stimmt. Ich habe das nicht erkannt.

    @Schwank

    Um einen Physik-Professer an einem Druckfehler aufzuhängen, muß man ganz besonders gescheit sein.

    Ich haenge ihn daran auf, dass er nicht denken kann, mit und ohne Druckfehler. Er sollte einfach keine Steuern zahlen, wenn er den Mist wirklich glauben wuerde, den er erzaehlt. Ach ganz vergessen. Zahlt ja nicht mehr.

    @Mk

    Schließlich erhält man für seinen kleinen Beitrag einen merklichen Nutzen – Nämlich Krankenversorgung und Transportmöglichkeit. Zumal beides Zweckgebunden finanziert wird (wer Nutzt, der zahlt): Krankenkassen über den Beitrag und Autobahnen über die KFZ- und Mineralölsteuer.

    Es gibt Leute, die keine Autos haben, es gibt Leute (Zeugen Jehovas) die sich weigern, den Grossteil der angebotenen Krankenkassen-Leistungen anzunehmen. Sie zahlen alle. Das ist alles voellig gleichgueltig bei der Beurteilung Ledeckes logischen Fehlers. Luedecke sagt nicht, ob er etwas gegen den Klimaschutz hat (hat er zwar wohl, sonst wuerde er sich nicht so einen Mist einfallen lassen), sondern er sagt, dass man es nicht machen sollte, weil der Beitrag des einzelnen klein ist. Dein Beitrag zum von dir gewuenschten Autobahnbau in Deutschland ist winzig klein, und so ist auch der Beitrag Deutschlands zum Klimaschutz unter den Voraussagen des IPCC sehr klein. Letztere zweifelt der Prof aD Luedecke nicht an (zumindestens nicht hier), er beklagt lediglich, dass der Beitrag so unglaublich klein ist. Wie aus dutzenden von Beispielen hervorgeht, ist das ein irrelevantes Argument. Der Mann hat das Denken verlernt.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 13 Januar, 2009 at 22:44

  20. @Georg

    Wie schade, dass Ludmilla das hier nicht liest. Sie verrennen sich dauernd in Widersprüche.

    Entweder sind Sie am Klimaschutz interessiert und Sie müssen zugeben dass diese Massnahmen das Klima nicht retten können, auch wenn sie weltweit angewandt werden.

    Oder Sie sind am Klimaschutz nicht interessiert, und dann fragt sich der Laie wieso Sie dauernd diese komischen Ideen verteidigen.

    Der einzig akzeptable objektive Grund solche Klimaschutzmassnahmen zu unterstützen, wäre der, dass sie der Anfang vom echten weltweit koordinierten UMWELTschutz sind.

    Die politischen Konsequenzen dieses Hypes kriegen wir aber gerade jetzt zu spüren. Ein Amalgam von Umweltschutz und Wirtschaftförderungsmassnahmen werden zu einem unausgegorenen ineffektiven Paket zusammengeschnürt und das Resultat ist, dass echte Projekte nicht die geringste Chance haben gefördert zu werden.

    Wenn Gazprom kein Warnschuss vor den Bug des Klimagutmenschentums und der politischen Korrektheit war, dann frage ich mich, was uns aus diesem Dilemma noch heraus helfen kann.

    Dass die europäische Wirtschaft kein Füllhorn ist, werden wir spätestens 2009 deutlich spüren und wahrscheinlich fängt es erst richtig an.

    Die, die über zu hohe Ölpreise gejubelt haben, sollten bitte einmal ein klein wenig Mitgefühl haben für jene, die durch unser Sozialsystem hindurchrutschen werden.

    In 100 Jahren werden Weltmächte geboren und andere verschwinden. Ganze Kontinente werden besiedelt und Landschaften zerstört. Wir wollen uns aber lieber um einige Zentimeter Meeresspiegelanstieg streiten?!

    Liebe Grüsse

    Eddy

    Eddy

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 07:35

  21. @Eddy
    Genial: Wirtschaftsfoerderung, der Iwan, das Sozialsystem, Geburt neuer Maechte in 100 Jahren, Besiedlung ganzer Kontinente.
    Was fehlt: Fussball, Autos und ein paar Bier. Fertig ist der Stammtisch.

    Ich bin nicht sonderlich an Klimaschutzmassnahmen interessiert und habe mich auch nicht dazu geaeussert. Diese Massnahmen koennen den Untergang des Abendlandes bedeuten, sinnlos sein und die Menschheit in die Sklaverei fuehren. Das koennte alles sein.
    Das einzige was allerdings definitiv nicht gegen sie spricht,ist, dass der Beitrag eines einzelnen oder eines einzelnen Staates klein ist. Denn das ist der Fall bei praktisch jeder staatlichen Massnahme.

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 10:45

  22. Auch wenn wir uns im Kreis drehen, möchte ich es abschließend noch einmal sagen:

    Klimaschutz: Kosten (= auch Einschränkungen der Lebensqualität) für den Einzelnen groß und für die Gemeinschaft irrwitzig groß, der Nutzen für den Einzelnen und die Gemeinschaft ist aber unmerklich gering bis gar nicht vorhanden (denn: daß das überhaupt etwas bringt ist wissenschaftlich nicht bewiesen).

    Straßen: Kosten für den Einzelnen merklich und für die Gemeinschaft Groß, der Nutzen steht aber im Verhältnis zu den Kosten. Jeder profitiert vom Warentransport – auch diejenigen ohne Auto! Wer kein Auto hat, zahlt keine Mineralöl- und KFZ-Steuer und trägt so auch nichts zum Straßenbau bei.

    GKV/PKV: Kosten für den Einzelnen merklich und für die Gemeinschaft Groß, der Nutzen steht aber im Verhältnis zu den Kosten. Auch Bürger ohne Krankenversicherung profitieren im Notfall von der dadurch geschaffenen Infrastruktur. Irgendwelche religiösen Spinner als Gegenbeispiel aus dem Hut zu ziehen, das hat schon etwas ökologistisch-weltfremdes ;-)

    BTW: Die Kinder von Zeugen Jehovas werden hier in Deutschland auch behandelt – sonst kommt ganz schnell das Jugendamt und entzieht den Eltern das Sorgerecht (insbesondere seit der zwingend vorgeschriebenen Kinder-Vorsorgeuntersuchung).

    Wie oben schon einmal vom Wetterfrosch bemerkt: Kosten und Nutzen müssen in einem demokratischen Staat in Relation stehen! Ist diese Relation nicht mehr gegeben und profitieren bestimmte Gruppen von dieser Ungerechtigkeit, dann muß man sich fragen, ob der Staat noch mit seiner Verfassung im Einklang ist (bzw. ob die Politiker kompetent sind).

    MK

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 10:54

  23. @planck/Hoffmann
    Es macht zunehmend Spaß, zu verfolgen wie Leute wie sie sich drehen und winden, um ihre sog. Klima-Theorien mit totalitärem Anspruch („Die Debatte ist vorbei!“) immer wieder so hinzubiegen, daß sie irgendwie in die Klimarealität paßt, und die zeigt: Es wird kühler, planck. Selbst das Arktis Eis verweigert sich den Klimahysterikern (http://www.dailytech.com/Article.aspx?newsid=13834) und die schrecken auch vor noch so absurden Erklärungen nicht zurück (Es wird kälter weil es wärmer wird. http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/01/13/jahrhundert-eis/sieht-so-die-klimaerwaermung-aus.html#). Und springt auch noch der neue Messias der Klimahysteriker ab (http://news.cnet.com/8301-11128_3-10141790-54.html) weil die sog. Klimapolitik (allein das Wort ist ein Witz) nach Meinung von immer mehr Leuten der direkte Weg in die Pleite ist (http://news.guelphmercury.com/News/article/425812).
    planck(hoffmann sie werden immer wichtiger. Und Sie wissen ja: Wichtigkeit kommt von Wicht :-)

    Iceager

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 11:19

  24. @MK
    Eclipse of Reason

    Klimaschutz: Kosten (= auch Einschränkungen der Lebensqualität) für den Einzelnen groß und für die Gemeinschaft irrwitzig groß, der Nutzen für den Einzelnen und die Gemeinschaft ist aber unmerklich gering bis gar nicht vorhanden (denn: daß das überhaupt etwas bringt ist wissenschaftlich nicht bewiesen).
    Ob oder ob nicht eine schliessliche Verringerung des Temperaturanstiegs einen grossen Nutzen fuer die Gemeinschaft darstellt, ist nicht das Thema. Die Befuerworter solcher Massnahmen koennten anfuehren, dass die (etwa im Sternreport) genannten globalen Kosten der Klimaaenderung weniger stark anfallen wuerden und daher jeder Euro, der jetzt in Klimaschutzmassnahmen investiert wuerde, gut investiert sei. Die anfallenden Kosten sind so riesig, dass eine proportionale Verteilung der Kosten auf jedes 0.1°K T Anstieg immer noch zu sehr grossen Zahlen fuehrt. Eine globale Verringerung des Temperaturanstiegs um 0.1 K ist also alles andere als trivial. Das ist aber nicht das Thema.
    Bei jeder staatlichen Massnahme, gibt es mal Minderheiten (Zeugen Jehovas, Autoverweigerer) mal groessere Gruppen (Pazifisten), die gegen bestimmte staatliche Massnahmen (Krankenversorgung, Autobahnen, Militaer) sind. Dass du fuer sie bist, ist wiederum von geringem Interesse und Luedecke fuehrt ja auch gar nicht aus, dass er ansonsten etwas gegen Klimaschutz hat. Jede Gruppe (und selbst die Zeugen Jehovas sind ja noch eine grosse Gruppe im Vergleich zu klimatologischen Physikverweigerern wie dir), koennte versuchen zu sagen, dass sie ihren Beitrag nicht zahlen moechte, da er ja doch ohnehin sehr klein sei. Ich kann dir die einschlaegigen Urteile mal zuschicken, warum dieses Argument nicht besonders gut angekommen ist.

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 11:41

  25. Mahlzeit

    Ehh Müller, Du hast doch immer so tolle Quellen, kannste nich mal über die aktuelle Eisausdehnung der Arktis ein Artikel machen?
    So als kleine Klatsche für unseren Eisbohrer mit Akademischen Halbwissen.

    Danke im Voraus

    Energie-Ossi

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 12:05

  26. Lieber Herr Hoffmann, ich denke, Sie wollen es nicht verstehen. Ich kann nichts mehr dazu sagen, als daß Sie mir wirklich aus tiefstem Herzen leid tun.

    MK

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 13:16

  27. Lieber Herr MK
    und ich kann Ihnen in ihrer uininspirierten Anonymitaet gar nicht sagen, was sie mir tun. Aber „vorbeigehen“ taucht darin auf.
    Abrazos

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 13:54

  28. Die virtuelle Umarmung hätte aber wirklich nicht sein müssen — aber wenn Sie es gerade nötig haben: Abrazo de vuelta! ;-)

    MK

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 15:18

  29. @Georg

    Wenn Sie mir zeigen können, wo in dem Zeitungsartikel der Einzelne gemeint ist, kann ich ihr Lamento vielleicht nachvollziehen?! ;-) Gemeint ist doch wohl Deutschland, Exportweltmeister und Klimaschwein in einer „Person“ … ;-) Alle geplanten Klimaschutzmassnahmen weltweit könnten ja auch keineswegs den gemodelten Gau verhindern sondern ihn lediglich um wenige Jahre nach hinten verschieben.

    Und Sie müssen dann wohl eine der Flöhe auf dem Rücken dieses Monsterschweins sein ;-)))

    Ich wüsste nicht wie Sie jemals so viele Bäume pflanzen könnten, dass Sie damit ihre persönliche Co2-schuld begleichen könnten. Diese Reisen in die letzten unbesiedelten Gebiete dieser Erde werden immer mehr von Umweltschützern kritisiert :-)

    Bis bald
    Eddy

    Eddy

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 15:39

  30. @Georg

    Ich möchte noch hinzufügen, dass Sie sich hier mindestens so unmöglich benehmen, als der kindischste und am zusammenhanglosesten redende Klimaskeptiker je in einem Forum herumlamentiert hat.

    Dass sie auch die einfachsten Zusammenhänge nicht verstehen, nehme ich Ihnen nicht ab. Umso unmöglicher sind Ihre Antworten in diesem Forum. Nicht nur dass sie aber auch so was von am Thema vorbeireden; Nicht einmal die Konsequenzen ihres unüberlegten Handelns sind Ihnen bewusst.

    Alles ***Genial: Wirtschaftsfoerderung, der Iwan, das Sozialsystem, Geburt neuer Maechte in 100 Jahren, Besiedlung ganzer Kontinente*** hat leider Gottes mit dem Thema zu tun. Dass sie das nicht verstehen nehme ich ihnen aber sehr wohl ab! Das ist aber ein absolutes Armutszeugnis dafür, welche Leute heute zum Teil Wissenschaft betreiben und Entscheidungen mittragen wollen.

    Versuchen Sie doch erst einmal den Zeitungsartikel zu verstehen bevor sie die Leute kritisieren, die verstehen was in dieser Welt wirklich passiert. Diese Klimaschutzmassnahmen sind doch nur ein Popanz im Dienste der politischen Unfähigkeit die aktuelle Wirtschaftskrise zu verstehen und zu meistern.

    Und sie machen sich zu den Handlangern dieses ganzen Schwachsinns und sich selbst so unmöglich, dass von allen Laien, die jemals auf ihrer Webseite vorbeischauten, wirklich absolut niemand sie mehr ernst nehmen kann.

    Das finde ich sogar ganz ehrlich äusserst schade. Aber nur zu, je härter sie auftreten, je glorreicher wir „Skeptiker“ stehen. Das ist mir schon fast peinlich.

    Bis bald

    Eddy

    Eddy

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 17:06

  31. Hallo Herr Hoffmann,

    hmmm, Sie und Prozente… Beim Thema Prozentrechung hatten wir Beide doch schon mal eine Diskussion auf http://www.oekologismus.de. Wissen Sie noch Ihre Behauptung, die eine Mio ./. 2500 Mitarbeiter reiche gerade mal für 1 Bier für jeden ;-))

    Mann, was haben meine Enkel gelacht. Sorry. (Tränenausdenaugenwisch)

    Grüße
    Alexander

    Alexander

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 20:12

  32. Es geht dem Georg doch nicht um´s Thema. Er möchte provozieren und trollen, damit der geschätzte Leser abwinkt und bestenfalls gelangweilt den Artikel überspringt.
    Er sucht sich dafür einen kleinen Rechtschreibfehler, ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat, oder den Lebenslauf des Verfassers und schon ist der Nebenkriegsschauplatz perfekt.
    Kompliment. Es hat mal wieder geklappt.

    Wetterfrosch

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 21:37

  33. @Alexander
    Genau, ich erinnere mich. Und wieder stehen Sie auf der richtigen Seite. Super. Und in ihrem Alter. 30*0.02=0.06. Gar nicht schlecht. Na Hauptsache die Enkel lachen noch.
    @Wetterfrosch

    Es geht dem Georg doch nicht um´s Thema.

    Doch, es geht mir um exakt das, was dort in Luedeckes Artikel steht. Und das ist logisch falsch und widerspricht dem taeglichen Verhalten eines jeden, der hier postet.
    Dass solche Bevoelkerungsexperten wie der Eddy und solch reputierten Klimaforscher wie du andere gute und wohldurchdachte Argumente gegen den Klimaschutz habt, daran zweifele ich keine Sekunde. Das von Luedecke ist gaga und selbst fuer Alexanders Enkel schon zuviel.

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 14 Januar, 2009 at 22:44

  34. Eddy, meinst Du er rafft das? Also bei seinem Vergleich musste ich sowas von lachen, dass mir nichts mehr einfiel. Es geht ja bei seinem Krankenkasse Beispiel um den Verlust der größten Beitragszahler. Apropos Zahler, wenn Deutschland aus dem Hype aussteigen würde, wie sehr würde sich der Hype noch lohnen? Fragt mal die Leute vom Eurovision-Song-Contest.

    peper

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 05:10

  35. @iceager

    Bildzeitung und M. Latif:

    Ich glaube ich verstehe, was er sagen wollte. Er will nicht erklären, dass es diesen Winter kalt ist wegen der Klimaerwärmung sondern dass die Leute es als kalt empfinden, weil sie wegen der Klimaerwärmung nur warme Winter gewohnt sind.

    Da setzt aber auch schon wieder meine Kritik an. Seit ungefähr 1900 gibt es diese deutlich wärmeren Winter in Europa. Nicht einmal in der mittelalterlichen Warmperiode gab es eine lange Periode ohne kalte Winter.

    Alles deutet also darauf hin, dass gerade das Phänomen der „zu warmen“ Winter schon ohne menschlichen Einfluss statt fand. Man könnte es vielleicht mit der hohen Sonnenaktivität erklären.

    Herr Mangini hat ja eine Idee zu dem Thema, nämlich, dass die Meere vor allem aufgeheizt werden bei hoher Sonnenaktivität, und dass diese die Hitze im Winter an die Kontinente abgeben, weshalb dann die Winter durchgehend wärmer sind. Das ganze Klimasystem reagiert erst allmählich auf diese Veränderungen, weshalb auch die Globaltemperatur nach 1960 weiter anstieg, obschon die Sonnenaktivität gleich hoch blieb.

    Es gibt auch keinen einzigen anderen Grund, warum wir gerade 2008 – 9 einen der kältesten Winter dieses Jahrhunderts erleben sollten. Die Sonnenaktivität rutscht erstmals seit Jahrzehnten in den Keller.

    Dass die wärmsten Jahre in der wärmsten Phase auftreten, halte ich für signifikant und recht bedeutsam, aber für irgendwie normal. Wieso aber gerade jetzt die Temperatur im Winter wieder sehr tief fällt, sollte doch auch bitte schön eine triftige Ursache haben.

    Liebe Grüsse
    Eddy

    Eddy

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 09:20

  36. @Eddy
    Du solltest mal auf Eike die Arbeit von Borchert lesen, da ist der zeitliche Nachlauf im Zusammenhang Sonnenaktivitäten dokumentiert, auch graphisch.

    Krishnag

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 12:54

  37. Lieber Eddy,
    in deinem Abschnitt „Herr Mangini hat …“ steckt vermutlich viel Wahrheit. Nur, dass die Sonnenaktivität praktisch gleich geblieben ist, würde ich nicht unterschreiben. Die zur Aktivität herangezogenen Sonnenfleckenzahlen sind Augenwischerei. Damit in direkten Zusammenhang steht zwar die TSI, aber die Variation ist dermaßen gering, dass sie nicht alleinige Ursache von derartigen Temperaturschwankungen sein kann (so um 0,1° vielleicht). Entscheidend sind vielmehr das zeitliche Verhältnis aktiver und nichtaktiver Phasen über die solaren Zyklen, also insbesondere der Zyklenabstand und vermutlich dabei insbesondere entscheidend die Länge von Phasen sehr geringer Aktivität, was der Theorie nach zu mehr kosmischer Strahlung und mehr niedriger Wolkenbedeckung führt.
    Genau diese Phasen sind während der Zyklen 21-23 völlig ausgeblieben!
    Ob die gemittelten Sonnenfleckenzahlen eines Zyklus 100 oder 260 betragen, ist damit zweitrangig!
    Die Wechselwirkung zwischen Weltraumwetter (Strahlung, Magnetfeld) und dem Wetter wurde bisher ebenso völlig vernachlässigt.
    Am derzeitigen Absinken der Ionosphäre, den Änderungen in der Stratosphäre und dem Erdmagnetfeld und neuen Forschungen zur Entstehung tropischer Wirbelstürme auf „Befehl“ der Sonne sieht man, dass es da noch ein wenig mehr gibt als CO2.

    mfG

    Wetterfrosch

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 13:05

  38. Hallo Wetterfrosch,

    Ich verstehe nicht, welchen Einfluss die Sonne haben könnte. Die kalten Perioden der kleinen Eiszeit korrelieren aber zu 100% mit den Sonnenfleckenminima. Und egal was irgend jemand mir erklären will über Korrelationen von warmen Sommern in Europa und dem menschlichen Einfluss, die exakte zeitliche Korrelation von mehereren Phasen von Fleckenminima mit Wetterereignissen übertrifft bei weitem eine Korrelation von warmen Jahren (weltweit) oder warmen Sommern (in Europa) mit dem Co2anstieg.

    Dazu müsste man mehrere Schwankungen von Treibhausgaskonzentrationen beobachten können, was nicht möglich ist. Ausserdem gab es die kleine Eiszeit wirklich und vorher mehrere Warmzeiten. Also ist das Phänomen natürlichen Ursprungs und, vor allem, real.

    Selbstverständlich ist das Co2 ein Kandidat für die heutige Erwärmung. Warme Jahre in einer warmen Periode als aussergewöhnlich und statistisch signifikant zu bezeichnen, was den menschlichen Einfluss betrifft, ist aber imho ein falsche Schlussfolgerung.

    Wie die Sonnenaktivitätsschwankungen das Klima beeinflussen ist jedenfall ein Kandidat für einen zukünftigen Nobelpreis, wahrscheinlich aber erst wenn der Arme längst tot ist ;-)))))

    Liebe Grüsse
    Eddy

    Eddy

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 13:45

  39. @Georg

    Lassen wir also den Klimatologen sprechen:

    http://climatesci.org/2008/07/14/my-position-on-climate-change-by-hendrik-tennekes/

    „Fortunately, the time rate of climate change is slow compared to the rapid evolution of our institutions and societies. There is sufficient time for adaptation. We should monitor the situation both globally and locally, but up to now global climate change does not cause severe problems requiring immediate emission reductions. Successive IPCC reports have presented no scientific basis for dire warnings concerning climate collapse. Local and regional problems with shorter time scales deserve priority. They can be managed professionally, just as the Dutch seem to do.”“

    Eddy

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 13:56

  40. @Eddy, Wetterfrosch
    s.g. Flares, Sonnenausbrüche größerer Stärke, gab es Ende der 80iger, sie sollen das Wasser erwärmen, haben weder mit Sonnenaktivität noch mit Sonnenflecken im eigentlichen Sinne zu tun.
    Dafür gibt es massiv Störungen im Funkverkehr, E-Werke können zusammenbrechen, Astronauten müssen sich vor diesen Strahlen schützen etc.

    Krishnag

    Donnerstag, 15 Januar, 2009 at 16:37

  41. Wenn der Professor sich jetzt einen Touareg statt eines Polo kauft mit der Begründung, dass die Differenz der Abgase zu einer nicht messbaren Temperaturerhöhung führt, dann zeigt das nur dass er rechnen kann. Aber leider nicht schlußfolgern. Denn wenn sich alle einen Touareg kaufen wird’s sehr wohl messbar. Also bitte nicht den deutschen Beitrag extrahieren, sondern addieren. Da liegt der Denkfehler.

    Fritz

    Montag, 19 Januar, 2009 at 12:17

  42. @Fritz
    Der Professor soll sich also jetzt einen Polo kaufen und dafür 400 Milliarden Euro bezahlen, weil er damit einen Klimaeffekt erreicht, der nicht nur nicht meßbar, sondern physikalisch überhaupt nicht existent ist, wie die deutschen Physiker Gerlich und Tscheuschner weltweit bisher unwiderlegt dargestellt haben. Nachzulesen via http://www.schmanck.de/Gerlich.html.

    Burghard Schmanck

    Montag, 19 Januar, 2009 at 14:01

  43. Nur falls Herr Hoffmann oder jemand anderes meinen Beitrag hier überhaupt noch lesen sollte:

    Sie können auch gerne die 14% Einsparungen, welche LAUT ARTIKEL (habe die Zahlen weder quantitativ noch qualitativ überprüft) bei einem Gesamtemissionanteil von 2% einen NICHT-Temperaturanstieg von 0,0007 °C ausmachen, auf 100% hochrechnen (das wären dann 0,0007/0,02 oder noch einfacher 0,0007*50) und Sie kommen auf einen verhinderten Temperaturanstieg von 0,035 °C. Würde dann also laut Angaben im Artikel (worauf sich diese auch beziehen möchten) NUR NOCH eine Erhöhung von 2,965 °C machen. Überdies dürfen Sie sich gerne fragen, für wie wahrscheinlich Sie es halten, dass die Gesamtemissionsquote aller Staaten dieser Erde in den nächsten 15 Jahren tatsächlich auch nur gleichbleibt, geschweige denn sich senkt. Bei dem verhältnismäßig gewaltigen Anteil von Einwohnern in Entwicklungslädern, sehe ich diese bei gerade mal einem „gefühlten Prozent“.

    Wenn Sie sich hierüber ausreichend Gedanken gemacht haben, dürfen Sie (ob Sie nun daran glauben, dass es einen anthropogenen Klimawandel gibt oder auch nicht) gerne weiterhin weltweit anfallende Billionen an (Opportunitäts-)Kosten mit den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung vergleichen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Inselaffe

    Sonntag, 25 Januar, 2009 at 23:12

  44. In his inauguration speech Obama said, we’ll work tirelessly to lessen the nuclear threat and roll back the specter of a warming planet.

    We here in Germany understand this so, that the US-President truthfully will say, that global warming ist only a specter without any real existence.

    My opinion is, that Obama knows, what is written in

    http://network.nationalpost.com/np/blogs/fpcomment/archive/2009/01/20/lawrence-solomon-obama-s-america-a-denier-nation.aspx .

    The background maybe is, that there is not again any majoritiy of global warming believers and new taxes about this.

    Look here: http://www.schmanck.de/KlimaPresse.html

    And the „Sonntagskommentar“ (Sundays Comment) of suedostschweiz.ch (southeastswiss.ch) concludes: Irgendwie scheint die Umweltpolitik von Ex-Präsident Bush doch die richtige gewesen zu sein: Bloss nichts tun und alles regelt sich von selbst. (Anyway the enviromental policy of Ex-President Bush seems to have been right: To do nothing and all will be regulated by itself.)

    Burghard Schmanck

    Sonntag, 25 Januar, 2009 at 23:19

  45. Was vielleicht auch noch interessant ist: soweit ich richtig informiert bin, sollen die CO2-Emissionen BIS(!) 2015 um 14% reduziert werden. Dies hieße dann wiederum, dass unter der Annahme einer linearen Reduzierung, die Einsparungen bis 2015 nicht bei 14, sondern bei nur 7% liegen. Bei einer progressiven Reduzierung (welche ich persönlich für wahrscheinlicher halte), wären die kumulierten CO2-Einsparungen sogar noch geringer.

    Inselaffe

    Montag, 26 Januar, 2009 at 15:09


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