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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Erdmagnetfeld, kosmische Strahlung, Stürme, CO2 und Klima

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Werden Hurrikans mit durch kosmische Strahlung ausgelöst?

Einige Tage vor dem Auftreten eines Hurrikans steigt die Intensität der kosmischen Strahlung kurzzeitig stark an – warum, ist noch nicht restlos geklärt

Die Entstehung von Hurrikans hängt offenbar nicht nur von irdischen Einflussfaktoren ab. Ein mexikanisch-bulgarisches Forscherteam hat jetzt einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Hurrikans und einigen kosmischen Einflussfaktoren gefunden. Dazu gehören unter anderem die Intensität der kosmischen Strahlung und die Anzahl der Sonnenflecken. Beide Faktoren erreichen einige Tage bis zu einem Monat vor der Entstehung eines Hurrikans ein Maximum. Eine Erklärung dafür könnte ein Einfluss der kosmischen Strahlung auf die Wolkenbildung in der Erdatmosphäre sein.

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Erdmagnetfeld beeinflusst Klima

Meerwasser nimmt bei schwächerem Magnetfeld weniger CO2 auf

Dass das Erdmagnetfeld Klima und Temperaturen auf der Erde beeinflusst, wird schon lange vermutet. Wie dies geschieht, war jedoch unklar. Jetzt haben Forscher einen Mechanismus entdeckt, der dies erklären könnte: Meerwasser nimmt weniger Kohlendioxid auf, wenn das Magnetfeld schwächer ist. Da das Magnetfeld der Erde seit 150 Jahren abgenommen hat, könnte dies den Klimawandel – wenn auch nur wenig – noch verstärken.

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Solar, geomagnetic and cosmic ray intensity changes, preceding the cyclone appearances around Mexico

Written by admin

Mittwoch, 7 Januar, 2009 um 12:23

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

9 Antworten

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  1. Hallöle,

    Würde das stimmen, dann wäre doch der Co2-partialdruck während des Holozän nicht so konstant gewesen. Man bekommt immer mehr den Eindruck dass beim Klima mit Windmühlen bzw. Schmetterlingen Kriege geführt werden? Immer handelt es sich um fast vernachlässigbare Effekte wie: „Die Sonne kann es nicht gewesen sein“ usw…

    Wenn die Sonnenstrahlung nicht stark genug schwankt, sollte man sich den Effekt aufs Klima vielleicht einmal unter dem „Licht“ der dunklen Energie ansehen ;-) Immerhin hätte man dann zwei Schmetterlinge mit einer Klappe erwischt…

    Wenn es so sein SOLLTE kann ich nur hoffen, dass dieser Blog NIE gelöscht werden wird ;-)))

    Liebe Grüsse
    Eddy

    Eddy

    Mittwoch, 7 Januar, 2009 at 16:18

  2. @Eddy
    Es zeigt sich immer deutlicher, dass CO2 nur ein Effekt unter vielen ist.
    Jeder Effekt an sich ist (fast) zu vernachlässigen. In der Summe aber machen sie Wetter und Klima. Ein fast genialer Mechanismus, der dem System eine hohe Stabilität verleiht, denn kein Effekt alleine kann das System kippen.

    Die Effekte Magnetfeld, kosmische Strahlung und solare Einstrahlung haben kaum messbare Einzelwirkungen, welche die Klimaänderungen allein nicht erklären. Sie sind jedoch weitgehend von der solaren Aktivität bestimmt,
    deren Schwankungen sich deutlich im Klima der Vergangenheit und Gegenwart zeigen.
    Das ist jetzt zwar Ketzerei, erklärt aber recht gut, warum die Klimakleriker die Sonne (und die Verfechter dieser Theorie) hassen wie der Teufel das Weihwasser ;-)

    mfG

    Wetterfrosch

    Freitag, 9 Januar, 2009 at 07:43

  3. @Wetterfrosch
    Selbst in Zeiten schwacher Sonnenaktivität kann es zu Ausbrüchen auf der Sonne kommen, die sich massiv auf die Erde auswirken können ( Funkverkehr, extreme Polarlichter etc )
    Dazu muß es Ende der 80iger gekommen sein ( Borchert 08 ).
    Bereits in den 60iegern war bekannt, daß es nach solaren Ausbrüchen zur Thermalisierung insbesondere der Meere kommen kann.
    Nebenbei bemerkt befürchtet man starke Ausbrüche für dieses Jahr.

    krishnag

    Samstag, 10 Januar, 2009 at 17:52

  4. @ Krishnag
    Unser Sternchen hat eine eigene Meinung dazu, das sollten wir nie vergessen.
    Das letzte Minimum war ganz anders, eigentlich war es gar keines.
    An die 80er kann ich mich nicht mehr so gut erinnern, habe mich auch noch nicht so intensiv damit beschäftigt.
    Die stärksten Ausbrüche, welche ich beobachtet habe, stammen vom Oktober 2003. Sie traten plötzlich und bei bereits stark abnehmender Aktivität auf. Das dickste ist damals glücklicherweise knapp vorbei an der Erde, hätte lustig werden können.
    Fakt ist, dass der sog. Solardynamo damals kräftig gebrummt hat. Jetzt is Leerlauf eingelegt, und damit sind derartige Ausbrüche momentan kaum zu erwarten.
    Dabei mag ich diese ganz besonders. Die Nordlichter zeigen den Weg, und die Amateur-Radiosignale fauchen dann im Lautsprecher wie ein Funksender aus der Zeit der Pioniere… Da sitze ich dann nicht am Rechner, sondern an der Morsetaste. Aber darauf muss ich jetzt wohl noch etwas warten.

    Wetterfrosch

    Sonntag, 11 Januar, 2009 at 00:10

  5. @Wetterfrosch Nachtrag

    http://www.g-o.de/wissen-aktuell-9296-2009-01-02.html

    Mußte den Link erst wieder finden

    krishnag

    Sonntag, 11 Januar, 2009 at 01:45

  6. @Krishnag #5
    Ich danke dir für die Links und Infos zum Thema.
    Ich kenne natürlich den Borchert-Artikel.
    Was den Scinexx-Artikel betrifft- die Annahme der starken Magnetstürme ist natürlich an eine starke Aktivität (CME, Flare) der Sonne gekoppelt, deren Eintreten vor dem Maximun eines Zyklus eher selten ist.

    Wetterfrosch

    Sonntag, 11 Januar, 2009 at 17:18

  7. @Wetterfrosch

    Könnte es nicht sein, daß es sich um ein anthropogenes Phänomen (wie beim CO2) handelt, und deshalb von allen führenden Nationen per Kongressteilnahme bekämpft werden muß?
    Ich denke da an eine neue Superbehörde die den Nachweis erbringt, daß der Magnetstreifen auf unseren Kreditkarten das gesamte Erdmagnetfeld aus dem Gleichgewicht bringt.

    MEstermeier

    Sonntag, 11 Januar, 2009 at 23:12

  8. #8 MEstermeier
    In der Tat, so was habe ich auch schon vermutet. Aber ich tippe eher auf die Kernreaktoren, bzw. die Hochspannungsleitungen. Die Wechselfelder entmagnetisieren den Erdkern, sogar das solare Magnetfeld schrumpft bereits! Sofort abschalten!
    8-O

    Wetterfrosch

    Montag, 12 Januar, 2009 at 08:20


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