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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Sahara war immer wieder grün

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Regen durch kreiselnde Erdachse

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Eine überraschende Entdeckung haben Wissenschaftler des Instituts für Geowissenschaften der Universität Kiel gemacht. Sie fanden heraus, dass die weite Teile Nordafrikas überdeckende Wüste Sahara in jüngerer erdgeschichtlicher Vergangenheit wiederholt feuchte Klimaphasen durchlebt hat. Aufgrund häufigerer Regenfälle habe sich die größte Wüste der Erde in den vergangenen 120.000 Jahren jeweils mehrfach für Jahrtausende in grünes Grasland verwandelt.

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Written by admin

Sonntag, 5 Oktober, 2008 um 11:55

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

8 Antworten

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  1. Mein Gott, was wird uns da ein uralter Hut als neueste wissenschaftliche Erkenntnis aufgetischt. Die Grundlagen der Präzession und Nutation wurden schon vor mehr als 1000 Jahren dargestellt. Und die Auswirkungen auf die Vegetation konnte man bereits im „Gilgamesch“ und im „alten Testament“ nachlesen. Wenn sich unsere hehren Wissenschaftler allerdings zu fein sind, Erfahrungen aus der Antike weiter zu führen, müßen sie wohl auch das Rad neu erfinden.

    MEstermeier

    Sonntag, 5 Oktober, 2008 at 16:01

  2. @Mestermeier
    Der einzige, der hier den alten Hut nicht erkennt, bist du und der, der den Artikel geschrieben hat. Das ist ein alter Hut nicht weil es im alten Testament steht, sondern fuer viele viele Tracer diese Feuchtphasen bereits belegt waren und ebenfalls seit geowissenschaftlichen Urzeiten dies schon recht erfolgreich modelliert wird.

    Georg Hoffmann

    Sonntag, 5 Oktober, 2008 at 20:27

  3. Hm, haben das nicht auch vor wenigen Tagen Schweizer-Forscher „Heraus gefunden“? Watt n schlechtes Timing…

    Übrigens, die Achse kreiselt nicht nur, Erdbeben, z.B. das in China, führen zu sprunghaften, messbaren Änderungen…

    Rainhelt

    Montag, 6 Oktober, 2008 at 10:25

  4. @Rainhelt
    „Hm, haben das nicht auch vor wenigen Tagen Schweizer-Forscher “Heraus gefunden”? Watt n schlechtes Timing…“
    Die Erkenntnis ist im Detail mindestens 30 Jahre alt und so mehr oder weniger seit 60. Ich erinnere nur an die Hoehle der Schwimmer aus „The English Patient“.

    Georg Hoffmann

    Montag, 6 Oktober, 2008 at 10:56

  5. Na Hoffmann, wieder mal auf Angriffstour?
    Aber lesen sollte man schon vorher gelle.

    MEstermeier

    Dienstag, 7 Oktober, 2008 at 00:56

  6. @Mestermeier
    „Aber lesen sollte man schon vorher gelle.“

    Und ich haette geschworen, dass das:

    „Wenn sich unsere hehren Wissenschaftler allerdings zu fein sind, Erfahrungen aus der Antike weiter zu führen, müßen sie wohl auch das Rad neu erfinden.“

    bedeutet, dass du ernsthaft glaubst, diese Feuchtephasen in der Sahara waeren etwas neues in den Klimawissenschaften. Sorry.

    [XXX Admin: Auch hier gilt, bitte keine weiteren Provokationen. Die Jungwissenschaftler graben alte Themen gerne mal wieder aus und vermarten sie als neu. http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Wuestenschwimmer.jpg XXX]

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 7 Oktober, 2008 at 04:57

  7. @Mueller
    „Jungwissenschaftler graben alte Themen gerne mal wieder aus und vermarten sie als neu. “
    Oder, alternative Erklaerung, ein Blogg Schreiber und vermeintlicher Physiker sowie ein Journalist von Wetter-Online sind nicht ganz up-to-date und verstehen die Kommentare der Jung-Wissenschaftler nicht.
    Das aelteste Paper zum Thema, was ich so als pdf auf dem Rechner liegen habe, ist von 1982. Es ist ein Modell Paper von John Kutzbach, der Vergleich mit Paleodaten aus der Sahara zitiert Paper aus den 60er und 70er Jahren.

    [XXX Admin: Lieber Georg, dass übliche herum Gepoltere. XXX]

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 7 Oktober, 2008 at 11:43

  8. @Mueller
    Gepoltere. Hmmm. Du meinst also, dass etwas sooooo einen langen Bart in den Klimawissenschaften hat, waere nicht einer Erwaehnung wert angesichts deiner feinen Posesie:

    „Eine überraschende Entdeckung haben Wissenschaftler des Instituts für Geowissenschaften der Universität Kiel gemacht.“

    Houups. Das war bestimmt ne Riesenueberraschung.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 7 Oktober, 2008 at 12:48


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