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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Mittelalterliche Warmzeit und Kleine Eiszeit in der Antarktis, im Widerspruch zum Michael Mann Hockeystick

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Khim et al. (2002) haben über einen Sedimentkern, entnommen dem östlichen Bransfield Becken (61°58.9’S, 55°57.4’W) am nördlichen Ende der Antarktischen Halbinsel gelegen, die klimatischen Bedingungen der letzten Jahrtausende (des Holozän) im Bereich der Antarktischen Halbinsel rekonstruiert. Untersucht wurden, die Korngröße, der organische Kohlenstoffgehalt, der biogene Silikatgehalt, die magnetische Suszeptibilität (MS), sowie das 210Pb-Alter und 14C-Alter (Radiokarbonalter) der Sedimente.

In der MS-Aufzeichnung konnte eindeutig eine Kleine Eiszeit und eine mittelalterliche Warmzeit identifiziert werden. Andere, unerklärte klimatische Ereignisse, die in Dauer und in Intensität der Kleinen Eiszeit und mittelalterlichen Warmzeit gleichen, konnten identifiziert werden und lassen auf ein sehr wechselhaftes Klima während des Spätholozän im Bereich der Antarktischen Halbinsel schließen.

Unstable Climate Oscillations during the Late Holocene in the Eastern Bransfield Basin, Antarctic Peninsula

Written by admin

Dienstag, 30 September, 2008 um 14:05

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

17 Antworten

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  1. Wiedereinmal mehr zeigen die Fakten, wie sehr IPCC / Mann Aussagen / Werte verfälschen oder falsch darstellen um Poltitik zu machen – In DE ist das PIK der Konvent der Oekologisten und Klimatisten.
    Oder eher der „neuen“ Schamanen ?

    krishnag

    Samstag, 4 Oktober, 2008 at 09:53

  2. Wenn man mal Mann’s Hockeystick weglässt, kann man den IPCC Berichten keine Verfälschung von Tatsachen nachweisen. Allerdings dürfen die Klimapäpste diesen Berichten auch keinerlei Wissenschaftlichkeiten zumessen.

    Fakt ist: Die Klima-(Temperatur-)Werte des IPCC beginnen am Ende einer Kaltzeit (1850) bis heute und werden uns als Langzeittrend verkauft. Statistisch gesehen würde der Periodenvergleich 1850-1880 gegen 1977-2007 einen moderaten Anstieg pro Dekade ergeben. Daraus kann man natürlich keine Katastrophenstimmung schüren. Also mußte man eine etwas kühlere Refernzperiode jüngeren Datums finden um einen gewaltigen Anstieg aufzeigen zu können.

    Zur Statistik (etwas anderes ist IPCC nicht): Eine Linie von 1850-2000 weitergeführt bis 2100 würde einen Temperaturanstieg von etwa 2°C ergeben (IPCC-Untergrenze). Eine Linie von 1960-2000 weitergeführt bis 2100 würde einen Anstieg von etwa 7°C ergeben (IPCC-Obergrenze).

    Ergo: IPCC = statistisches Liniendiagramm mit politisch-wissenschaftlichem Anspruch.

    MEstermeier

    Sonntag, 5 Oktober, 2008 at 17:10

  3. @Mestermeier
    „Ergo: IPCC = statistisches Liniendiagramm mit politisch-wissenschaftlichem Anspruch.“
    Das muss fuer dich ein echter Schock werden, wenn du jemals wirklich in den IPCC reinschaun wuerdest.

    Georg Hoffmann

    Sonntag, 5 Oktober, 2008 at 20:29

  4. Hoffmänchen

    Ich hab reingeschaut.
    Noch schwammiger können die nicht formulieren um für ihren Stuss nicht doch mal die Verantwortung tragen zu müßen.

    MEstermeier

    Dienstag, 7 Oktober, 2008 at 01:03

  5. @Mestermeier
    „Ich hab reingeschaut.“
    Genau. Reingeschaut.
    „Zur Statistik (etwas anderes ist IPCC nicht): Eine Linie von 1850-2000 weitergeführt bis 2100 würde einen Temperaturanstieg von etwa 2°C ergeben (IPCC-Untergrenze). Eine Linie von 1960-2000 weitergeführt bis 2100 würde einen Anstieg von etwa 7°C ergeben (IPCC-Obergrenze).“

    Irgendetwas, was dem auch nur annaehernd aehneln wuerde (Abschaetzung zukuenftiger Erwaermung aus linearen Regressionen vergangener Jahre) findet sich nirgends im IPCC. Insofern ist das:

    „“Ergo: IPCC = statistisches Liniendiagramm mit politisch-wissenschaftlichem Anspruch.”“

    ene glatte Luege.
    Aber damit nicht genug. Die Zahlen sind vollstaendig erfunden.
    Die Erwaermung von 1960-2000 liegt bei leicht unte 0.2°C/Dekade, i.e. ca. 2 Grad weitere Erwaermung bis 2100 bei gleichbleibender Erwaermungsrate. Die 7°C hast du dir halt mal so beim „Reinschaun“ eingebildet.

    [XXX Admin: Bitte keine weiteren Provokationen. XXX]

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 7 Oktober, 2008 at 04:28

  6. II.4: Model Average Surface Air Temperature Change (°C)
    Year A1B A1T A1FI A2 B1 B2 IS92a

    1750 to 1990 0.33 0.33 0.33 0.33 0.33 0.33 0.34
    1990 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00
    2000 0.16 0.16 0.16 0.16 0.16 0.16 0.15
    2010 0.30 0.40 0.32 0.35 0.34 0.39 0.27
    2020 0.52 0.71 0.55 0.50 0.55 0.66 0.43
    2030 0.85 1.03 0.85 0.73 0.77 0.93 0.61
    2040 1.26 1.41 1.27 1.06 0.98 1.18 0.80
    2050 1.59 1.75 1.86 1.42 1.21 1.44 1.00
    2060 1.97 2.04 2.50 1.85 1.44 1.69 1.26
    2070 2.30 2.25 3.10 2.33 1.63 1.94 1.52
    2080 2.56 2.41 3.64 2.81 1.79 2.20 1.79
    2090 2.77 2.49 4.09 3.29 1.91 2.44 2.08
    2100 2.95 2.54 4.49 3.79 1.98 2.69 2.38

    Das sind Originalzahlen aus Climate Change 2001 Working Group I: Scientific Basis

    Daraus entstehen dann die von den Domestiken erstellten Horrorgrafiken. Schau mal ins Web. Du findest mehr als genug von der Sorte, die man ganz einfach mit Lineal und Bleistift erweitern kann.

    MEstermeier

    Mittwoch, 8 Oktober, 2008 at 01:58

  7. @Mestermeier
    Du bringst einfach alles durcheinander, was man durcheinander bringen kann: Modellresultate, lineare Regression, Prognose, etc etc und ich habe keine Zeit, dir das alles auseinanderzupfluecken.
    Nimm einfach zur Kenntnis, dein Satz
    „Eine Linie von 1960-2000 weitergeführt bis 2100 würde einen Anstieg von etwa 7°C ergeben (IPCC-Obergrenze).“

    ist falsch.
    Nicht nur haben die Zahlen, die du da gepostet hast, nichts mit deiner falschen Aussage zu tun (offensichtlich), sie sind auch nicht vergleichbar, da es sich um Mittelwerte von dutzenden von Modelllaeufen handelt. „Aepfel mit Birnen verglichen“ ist noch grosszuegig dafuer. Dabei handelt es sich ja wenigstens zweimal um Fruechte.

    [XXX Admin: Lieber Georg, dass übliche herum Gepoltere. XXX]

    Georg Hoffmann

    Donnerstag, 9 Oktober, 2008 at 15:58

  8. Lieber Mueller
    „[XXX Admin: Lieber Georg, dass übliche herum Gepoltere. XXX]“
    So ist das eben, ein tiefer tiefer Graben zwischen richtig und falsch, den du leider nicht mehr queren wirst.
    Ein Faktor 5 bei obiger Aussage (“Eine Linie von 1960-2000 weitergeführt bis 2100 würde einen Anstieg von etwa 7°C ergeben (IPCC-Obergrenze).) ist fuer dich aber immerhin schon gar nicht schlecht, fast richtig. Toll!

    Georg Hoffmann

    Donnerstag, 9 Oktober, 2008 at 23:48

  9. OK Hoffmännchen
    die von mir im 4. Kommentar eingetippten 7°C sind durch meinen etwas zu groß geratenen Finger entstanden. Es sollten 4°C sein. Ansonsten deckt sich meine Behauptung mit euren Zahlenspielereien. Ansonsten nöll nicht so rum. Euer Mann’scher Hockeystick nimmts ja auch nicht so genau.

    MEstermeier

    Freitag, 10 Oktober, 2008 at 00:48

  10. Lieber Mestermeier
    Es ist immer noch falsch, um ca einen Faktor 3.. [XXX Admin: Bitte keine Beleidigungen. XXX], kommen mir gerade auch Zweifel an dem Rest deiner Aussagen.
    Aber selbst wenn du also die (ungefaehr) richtigen 1.5°C (Erwaermung von 1960-2000 ca 0.15°C/Dec) herausbekommen wuedest, dann wuerdest du immer noch nicht an irgendeiner Stelle im IPCC eine Argumentation wie diese finden: „Weil von x bis y die Temperaturen um z angestiegen sind, wird es 2100 soundso waermer sein.“ Kurz deine Aussage ist falsch und die Zahlen obendrein.

    Georg Hoffmann

    Freitag, 10 Oktober, 2008 at 10:40

  11. @Mueller
    Nur weil es jetzt das zweite Mal falsch geschrieben ist, zur Erinnerung: das Herumlaufen, Herumreden und Herumpoltern.

    Georg Hoffmann

    Freitag, 10 Oktober, 2008 at 10:42

  12. Verehrter Herr Hoffmann

    Falls die Zahlen falsch sind, beschweren Sie sich bitte beim IPCC. Aus deren Bericht hab ich sie nämlich kopiert.

    Darüberhinaus möchte ich vermerken, daß Ihre Pöbeleien eure Version auch nicht glaubwürdiger machen. Eher im Gegenteil. Mag sein, daß Sie in Ihrem Umfeld als Klimaexperte gelten. Mag auch sein, daß Sie das sicherlich ehrenwerte Ziel verfolgen, die Menschheit zu retten. Ich kann Ihnen allerdings versichern, daß Menschheitsbeglücker bisher immer einen Schuß nach hinten auslösten.

    Als „NIchtexperte“ muß ich mich auf mein Gefühl verlassen. Und das sagt mir ganz eindeutig: Hier sind ein Haufen Selbstbereicherer am Werk, die eine grandiose Verarsche gestartet haben.

    MEstermeier

    Samstag, 11 Oktober, 2008 at 05:46

  13. @Mestermeier
    Sie sind lernresistent. In ihren „IPCC Zahlen“ sind keine von 1960-2000 und es gibt auch nirgend eine Argumentation im IPCC, die aus einer linearen Regression eine Prognose berechnen wuerde. Denken sie mal drueber nach. Hier zum dritten Male was Sie geschrieben haben.
    [XXX Admin: Lieber Georg, ich denke den ständigen Wiederholnung gebiete ich hier mal Einhalt. Immer wieder auf den selben Punkt einschlagen bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag ist ein Zeichen von fehlenden Argumenten. XXX]

    Georg Hoffmann

    Samstag, 11 Oktober, 2008 at 08:18

  14. Naja, der Herr Hoffman ist wirklich mit einem Schnellzug durchs Kinderzimmer gesaust. Aber am besten ignoriert man ihn einfach.

    Gaudenz Mischol

    Samstag, 11 Oktober, 2008 at 11:00

  15. @Hoffmann

    Falsch. Ich bin nicht alles andere als lernresistent soweit es das Geschrei der Lobbyisten betrifft. Die werden nämlich gerade für ihre masslosen Übertreibungen sehr gut bezahlt.
    Zu den IPCC-Berichten hab ich schon mal geschrieben. Die sind so schwammig formuliert, daß jeder draus machen kann was er will.

    @Gaudenz Mischol

    Ignorieren ist hier der falsche Weg. Die Hoffmanns dieser Welt fühlen sich sonst in ihrem Pseudokonsens auch noch bestätigt.

    MEstermeier

    Sonntag, 12 Oktober, 2008 at 16:54

  16. Stop

    Hab ein NICHT zuviel an Hoffmann adressiert.
    Soll heissen: Ich bin alles andere als lernresistent soweit es das Geschrei der Lobbyisten betrifft.

    Der Kerl macht einen noch ganz konfus.

    MEstermeier

    Sonntag, 12 Oktober, 2008 at 16:58

  17. Um ein Missverständnis aus der Welt zu räumen:
    Es gibt keinen Pseudo-Konsenz in der Wissenschaft, diese lebt von Streit.

    Etwas unangebracht scheint mir der Ton.

    Was oben angesprochen wird, ist in der Tat ein Problem:
    Separation von multidekadischen Schwankungen und globalen Mustern.
    Dazu gibt es mehrere Arbeiten, die zeigen, wie die relativen Amplituden sind.

    Es gibt wirklich noch viel unbekanntes und kritisches in der Klimaforschung, also konzentriere man sich doch am Besten darauf.
    Schwachpunkte in den Modellen, bei der Interpretation der Daten usw.

    Freddy

    Donnerstag, 16 Juli, 2009 at 03:16


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