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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Drei Meereisplaneten

with 42 comments

Großen Wirbel, bzgl. der „korrekten“ Vermessung der arktischen Meereisausdehnung, verursachte kürzlich dieser Artikel von Steven Goddard in der Internetzeitung „The Register“.

http://www.theregister.co.uk/2008/08/15/goddard_arctic_ice_mystery/

In dem Artikel wird die Frage aufgeworfen, ob das National Snow and Ice Data Center (NSIDC) die arktische Meereisausdehnung korrekt vermisst.

Als Antwort darauf folgte dieser Blogbeitrag in der KlimaLounge unter dem Titel „Zwei Planeten“ von Stefan Rahmstorf.

http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2008-08-21/zwei-planeten

In dem Beitrag wird darauf hingewiesen, dass die Daten verschiedener Satelliten und Forschergruppen untereinander gut übereinstimmen. Neben den Daten des NSIDC wird auf die Daten der japanischen Kollegen (IJIS) und auf die der UNI Hamburg hingewiesen.

Was stimmt nun? Kurzerhand habe ich mir die drei Datensätze besorgt und in einem Graphen geplottet.

Bei der Vermessung der Meereis-Fläche/Ausdehnung unterscheidet man in Sea Ice Area und Sea Ice Extent. Der Area-Wert beschreibt hierbei die Meereisfläche und der Extent-Wert die Meereisausdehnung. Der Extent-Wert liegt immer leicht über dem Area-Wert. Um eine einheitliche und vergleichbare Basis zu schaffen, habe ich jeweils die von den drei Instituten veröffentlichten Extent-Werte verwendet. Hier die Quelldaten der drei Institute:

NSIDC – Arctic Sea Ice News – Saisonale, tagesaktuelle Extent-Werte für 2006, 2007, 2008
http://nsidc.org/arcticseaicenews/2008/040708.html

IJIS – Data of Sea Ice Extent – Tagesaktuelle Extent-Werte 2002-heute
http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm

UNI Hamburg – Sea Ice Maps and Data – Tagesaktuelle Extent-Werte 2002-heute
http://seaice.de/
ftp://ftp-projects.zmaw.de/seaice/AMSR-E_ASI_IceConc/area-extent/AMSR-E_ASI_area-extent.png
ftp://ftp-projects.zmaw.de/seaice/AMSR-E_ASI_IceConc/area-extent

Hier die Werte in einem Graphen geplottet.

null

Vergrößerung: Klick

Insbesondere die Maximas und Minimas zeigen deutliche Abweichungen zueinander. Die UNI Hamburg liegt mit ihren Minimas am niedrigsten. Die Minimas liegen mehr als -½ Mio. km^2 unten denen von NSIDC und IJIS. Bei den Maximas liegt das NSIDC am höchsten. Die Maximas des NSIDC liegen mehr als ½ Mio. km^2 über denen von IJIS und UNI Hamburg. Neben den Graphen sind die Werte der letzten minimalen Meereisausdehnung und der letzten maximalen Meereisausdehnung verzeichnet. Es tauchen leichte zeitliche Differenzen im Erreichen des Minimums und Maximums auf.

Fazit: Die drei Institute kommen bei der Vermessung der Meereisausdehnung zu unterschiedlichen Ergebnissen. Am Ende der Schmelzsaison und am Anfang der Schmelzsaison weichen die Werte um mehr als ½ Mio. km^2 zueinander ab. Auch die Amplituden der Schwingung stimmen nicht überein. Das IJIS zeigt eine deutlich geringe Amplitude als die beiden anderen Institute.

Mein Tipp: Anstatt auf Graphen der vermessenen Meereisfläche und vermessenen Meereisdehnung zurück zu greifen, sollte man lieber die aus Satellitendaten erstellten Bilder der Eiskonzentration verwenden. Eine Überblendung zeigt dann eindeutig, wie sich das Meereis im Vergleich zum Vorjahr verändert hat.

Siehe z.B. Cryosphere Today

http://igloo.atmos.uiuc.edu/cgi-bin/test/print.sh?fm=08&fd=23&fy=2007&sm=08&sd=23&sy=2008

null

Man sieht einen deutlichen Eiszuwachs. Ein Zuwachs von einem aufs andere Jahr macht aber noch keinen Trend. Die Meereisfläche wird erst seit 30 Jahren von Satelliten aus vermessen. Die Messungen haben in einer globalen Kälteperiode begonnen. Somit zeigt ein linearer Trend der letzten 30 Jahre natürlich auch nach unten. Das bedeutet aber nicht, dass das so weiter gehen muss und sich die Natur linear verhält.

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Written by admin

Sonntag, 24 August, 2008 um 14:36

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

42 Antworten

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  1. @klimakatastrophe:
    Wieweit stimmen die Datensätze überein – Genau diese Frage habe ich mir auch schon gestellt, und in Erwägung gezogen, sie auf wissenlogs.de (Artikel „Zwei Planeten“) zu stellen. Ich habs dann aber nicht gemacht, weil ich keine neutrale, sondern AGW-verfärbte Antwort befürchtete.

    Dieser Artikel hier ist ja äusserst hilfreich, aber was mir immer noch nicht ganz durchsichtig erscheint: Die animierte Grafik oben stammt ja von der University of Illinois und beruht meines Wissens auf Daten des „NASA Marshall Space Flight Center“. Es scheint also vier Datenquellen zu geben:

    * Nation Snow and Ice Data Center, USA
    * IJIS, Japan
    * Uni Hamburg
    * Uni Illinois / Nasa Marshall Space Flight Center

    Was ist davon zu halten?

    multiverus

    Sonntag, 24 August, 2008 at 16:39

  2. @multiverus

    Die UNI Illinois bezieht sich in ihren Abbildungen des Jahresganges auf Daten des NSIDC: NASA Nimbus-7 SMMR und DMSP SSM/I und zeigt das Sea Ice Area und nicht Sea Ice Extent.

    Auf der Seite der UNI Illinois steht unten

    „Snow and ice data provided by the National Center for Environmental Prediction/NOAA“

    http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/

    Soweit ich gelesen habe weden Nimbus-7 und die DMSP Satelliten von der NASA betrieben. Dem Marshall Space Flight Center (MSFC). Die Daten gehen von dort an NSIDC, NOAA und an die UNI Illinois…

    Müller

    Sonntag, 24 August, 2008 at 18:47

  3. P.S.

    Die UNI Hamburg und die Japaner (IJIS) beziehen sich auf Daten des von der NASA betriebenen EOS Aqua Satelliten mit dem AMSR-E System.

    Das NSIDC bezieht sich auf Daten der von der NASA betriebenen Nimbus-7 und DMSP Satelliten (SMMR und SSM/I System).

    Müller

    Sonntag, 24 August, 2008 at 19:08

  4. Danke für die Aufklärung!

    mutiverus

    Sonntag, 24 August, 2008 at 19:59

  5. Hallo,

    die Meereisausdehnung (Extent) wird aus Gitterdaten der Meereiskonzentration berechnet. Beim NSIDC sind dies Daten auf einem 25 km Gitter bei der Uni Hamburg ein 6.25 km Gitter. Die Meereisausdehnung berechnet sich dann als Summe aller Gitterzellen mit einer Eiskonzentration größer 15%. Dies erzeut an kompakten Eiskanten einen Offset. Z.B. würde eine gerade Eiskante durch die Mitte einer 25 km Gitterzelle mit einem Abfall der Eiskonzentration von 100% auf 0% eine berechnete Eiskonzentration von 50% in dieser Gitterzelle erzeugen. Sie würde damit komplett zur Fläche der Eisausdehnung hinzugezählt. Auf einem 6.25 km Gitter würde die gleiche Eiskante nur die halbe Fläche zur Eisausdehnung beitragen (8 Gitterzellen mit 100% Eiskonzentration, 8 Gitterzellen mit 0% Eiskonzentration). Dies dürfte, ohne das ich es genau nachgerechnet habe, einen Großteil des Unterschieds zwischen den Datensätzen erklären.

    Datensätze von verschiedenen Satelliten und aus unterschiedlichen Algorithmen werden immer Unterschiede im Absolutbetrag aufweisen. Es ist besser die Anomalien dieser Zeitreihen zu vergleichen, diese stimmen in der Regel gut überein.

    Ich bin einer der Ersteller des Hamburger Datensatzes und daher parteiisch :)

    Gunnar Spreen

    Montag, 25 August, 2008 at 13:52

  6. @Gunnar Spreen

    Danke für die Auskunft.

    Es ist schon klar, dass die Absolutbeträge abweichen können. Das macht mir auch keine Sorge. Aber relativ sollte annähernd das selbe herraus kommen (Sie weisen ja auch auf die Anomalien hin). Es sollte sich auch die selbe Differenz zwischen minimaler und maximaler Meereisausdehnung ergeben.

    Die Differenz beim NSIDC liegt bei 11,07 Mio. km^2.

    Die Differenz der UNI Hamburg liegt bei 10,77 Mio. km^2.

    Die Differenz des IJIS liegt bei 10,26 Mio. km^2.

    Wenn man dann noch berücksichtigt, dass UNI Hamburg und IJIS auf ein und dieselben AMSR-E Daten zurück greifen, dann kann mit den Algorithmen etwas nicht stimmen.

    Müller

    Montag, 25 August, 2008 at 14:49

  7. Inklusive der Kommentare hört sich das doch jetzt alles sehr schön differenziert und damit viel glaubwürdiger an, als etwa in dem Artikel „zwei Planeten“ bei wissenslogs.de !

    Als Nichtfachmann würde ich das Fazit ziehen, dass
    1) es sehr hilfreich ist, wenn verschiedene Institutionen methodisch unabhängig voneinander ihre Ergebnisse zur arktischen Meereisausdehnung ermitteln,
    2) dabei auf unterschiedliche Satelliten-Daten zurückgegriffen wird,
    3) niemand auf die alleinige Richtigkeit der Ergebnisse einer einzigen Quelle setzen sollte. Insbesondere dann nicht, wenn sich danach die Eisbedeckung plötzlich dramatisch verändern sollte.

    multiverus

    Montag, 25 August, 2008 at 18:40

  8. @Multiverus

    Dazu auch dies. Herr Kaleschke hat auf wissenslogs auf diese sehr aufschlussreichen Beiträge hingewiesen. Ich habe sie mir grade angeschaut.

    http://www.seaice.de/2005JC003384.pdf

    (Hier finde ich insbesondere Figure 5 und 6 sehr interessant und aussagekräftig)

    http://www.seaice.de/2006JC003543.pdf

    (Hier finde ich insbesondere Figure 1 sehr interessant und aussagekräftig)

    Ich stimme Ihrem Fazit zu. Als Punkt 4. würde ich noch ergänzen, dass man in den Graphen auf die Unsicherheiten hinweisen sollte und diese vielleicht als grau schattierten Bereich kennzeichnen sollte.

    Müller

    Montag, 25 August, 2008 at 18:58

  9. Kein Eis nirgends. Bei Spiegel Online ist nun auch ein unglaublich korrekter Bericht über das Polareis erschienen. Dort ist natürlich alles klar. Nordwest und Nordostpassage sind mittlerweile eisfrei und befahrbar und im nächsten Jahr wird es noch schlimmer.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,574539,00.html

    luclog

    Mittwoch, 27 August, 2008 at 13:43

  10. „was mich erstaunt, wie schnell’s gehen kann“

    Auch die Schnelligkeit der Temperatursprünge ist nicht neu.


    http://www2.tu-berlin.de/~kehl/project/lv-twk/002-klimageschichte-kleiner%20ueberblick.htm

    „vor allem gibt’s derzeit keine anzeichen, dass das abschmelzen aufhört, ganz im gegenteil sind viele “experten” überzeugt, dass es weitergehen wird“

    Hier wachsende Gletscher, oder Gletscher, welche nicht schmelzen und im Anhang die Links dazu

    Glaciers – Bolam Glacier, Mount Shasta Glaciers Defy Global Warming, Grow (CBS)
    Glaciers – Briksdal Glacier, Norway’s glaciers growing at record pace (Agence-France Presse)
    Glaciers – Dôme du Goûter Glacier, Permanent Ice Fields Are Resisting Global Warming (Science Daily)
    Glaciers – Fox Glacier has been advancing since 1985 (Alpine Guides)
    Glaciers – Franz Josef Glacier, A Glacier Grows, Undeterred by Heated Kyoto Debate (CNSNews)
    Glaciers – Guyot Glacier, Icy Bay Glaciers get up and go (SitNews)
    Glaciers – Himalayan Glaciers Are Growing … and Confounding Global Warming Alarmists (The Heartland Institute)
    Glaciers – Hotlum Glacier, Mount Shasta Glaciers Defy Global Warming, Grow (CBS)
    Glaciers – Hubbard Glacier, Alaska: Growing and Advancing in Spite of Global Climate Change (USGS)
    Glaciers – Johns Hopkins Glacier is advancing and moving 3000 feet per year (Glacier Bay National Park)
    Glaciers – Jostedalsbreen Glacier, Norway’s glaciers growing at record pace (Agence-France Presse)
    Glaciers – Kolka Glacier is growing again (NTV, Russia)
    Glaciers – Konwakiton Glacier, Mount Shasta Glaciers Defy Global Warming, Grow (CBS)
    Glaciers – McGinnis Glacier, Alaska Range Glacier Surges (Science Daily)
    Glaciers – Meares Glacier, an advancing glacier tearing up trees and rocks in its path as it grows (Alaska Tours)
    Glaciers – Mont Blanc Glacier, Global warming makes Mont Blanc grow (The Daily Telegraph, UK)
    Glaciers – Mount St. Helens Glacier, Glacier Grows in Mount St. Helens‘ Crater (FOX News)
    Glaciers – Mud Creek Glacier, Mount Shasta Glaciers Defy Global Warming, Grow (CBS)
    Glaciers – Nigardsbreen Glacier is growing by 25 to 50 meters per year (Jostedal Glacier National Park)
    Glaciers – Perito Moreno Glacier, The largest glacier in Argentina Advances Continuously (Los Glaciares National Park)
    Glaciers – Pio XI Glacier, The biggest glacier in South America keeps growing every year (Visit Chile)
    Glaciers – Trinity Glaciers, Small Glaciers In Northern California Buck Global Warming Trend (Science Daily)
    Glaciers – Tsaa Glacier, Icy Bay Glaciers get up and go (SitNews)
    Glaciers – Watkins Glacier, Mount Shasta Glaciers Defy Global Warming, Grow (CBS)
    Glaciers – Whitney Glacier, Mount Shasta Glaciers Defy Global Warming, Grow (CBS)
    Glaciers – Wintun Glacier, Mount Shasta Glaciers Defy Global Warming, Grow (CBS)
    Glaciers – Yahtze Glacier, Icy Bay Glaciers get up and go (SitNews)
    Glaciers – Global warming boost to glaciers (BBC)
    Glaciers – Kilimanjaro’s ice set to linger (BBC)
    Glaciers – Kilimanjaro, On Africa’s Roof, Still Crowned With Snow (The New York Times)
    Glaciers – Kilimanjaro, The Woes Of Kilimanjaro: Don’t Blame Global Warming (Science Daily)
    Glaciers – Melting glacier ‚false alarm‘ (The Daily Telegraph, UK)
    Glaciers – Recent Glacier Advances in Norway and New Zealand (Physical Geography)
    Glaciers – Science debunks Glacier Park warming alarm (The Heartland Institute)
    Glaciers – Study: Glacier melting can be variable (Breitbart)
    Glaciers – Study Says Glaciers Formed During a Very Warm Period (The New York Times)
    Glaciers – Warming Climate Can Support Glacial Ice: It Did In Much Warmer Times (Science Daily)

    http://cbs13.com/seenon/Mount.Shasta.Global.2.485725.html
    http://www.sepp.org/Archive/controv/controversies/afp.html
    http://www.sciencedaily.com/releases/2007/05/070516101548.htm
    http://www.foxguides.co.nz/facts.asp
    http://www.cnsnews.com/public/content/article.aspx?RsrcID=16325
    http://www.sitnews.us/0607news/062707/062707_ak_science.html
    http://www.heartland.org/Article.cfm?artId=20073
    http://cbs13.com/seenon/Mount.Shasta.Global.2.485725.html
    http://pubs.usgs.gov/fs/fs-001-03/
    http://www.lcss.net/glacierbay/Glacier_Bay_glaciers.htm
    http://travel.webshots.com/photo/2242467280047837447KGtJHl
    http://www.sepp.org/Archive/controv/controversies/afp.html
    http://www.google.com/translate?u=http%3A%2F%2Fnews.ntv.ru%2F53301%2F&langpair=ru%7Cen&hl=en&ie=UTF8
    http://cbs13.com/seenon/Mount.Shasta.Global.2.485725.html
    http://www.sciencedaily.com/releases/2006/03/060316193118.htm
    http://alaskatours.com/valdez-alaska.htm
    http://www.telegraph.co.uk/earth/main.jhtml?xml=/earth/2007/10/15/eamont115.xml
    http://www.foxnews.com/story/0,2933,135148,00.html
    http://cbs13.com/seenon/Mount.Shasta.Global.2.485725.html
    http://www.jostedal.com/natimg8.htm
    http://www.google.com/translate?u=http%3A%2F%2Fwww.losglaciares.com%2Fen%2Fparque%2Fgpmoreno.html&langpair=es%7Cen&hl=en&ie=UTF8
    http://www.visitchile.com/eng/south-patagonia-torres-paine/destination.asp?id=425
    http://www.sciencedaily.com/releases/2005/05/050507094531.htm
    http://www.sitnews.us/0607news/062707/062707_ak_science.html
    http://cbs13.com/seenon/Mount.Shasta.Global.2.485725.html
    http://cbs13.com/seenon/Mount.Shasta.Global.2.485725.html
    http://cbs13.com/seenon/Mount.Shasta.Global.2.485725.html
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/tyne/5283278.stm
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/6561527.stm
    http://www.iht.com/articles/2008/01/21/travel/explorer.php
    http://www.sciencedaily.com/releases/2007/06/070611153942.htm
    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/norway/1404671/Melting-glacier-'false-alarm‚.html
    http://www.ingentaconnect.com/content/bpl/geoa/2005/00000087/00000001/art00010
    http://www.heartland.org/Article.cfm?artId=811
    http://www.breitbart.com/article.php?id=upiUPI-20070213-100336-9529R&show_article=1
    http://www.nytimes.com/2008/01/11/world/europe/11glacier.html
    http://www.sciencedaily.com/releases/2008/01/080110144824.htm

    Müller

    Sonntag, 7 September, 2008 at 21:31

  11. Ach Mueller
    in den Alpen gehen die Gletscher zu praktisch 100% zurueck. Ueber 4000m gibt es natuerlich kein Abschmelzen und Jahre mit mehr Niederschlag fuehren zu natuerlich zu mehr Akkumulation ueber einen in der Tat winzigen Bereich (der kaum in % der Gesamtgletscherflaeche der Alpen anzugeben ist (ca 3800km2)).
    „2005-2007“ ist eine weiteres Beispiel, dass du nicht weisst was Klima ist (ganz unabhaengig von dem obigen „Missverstaendnis“).
    Im Sommer 2003 haben die Alpen ca 5-10% an Masse verloren, gerade in den ALpen gibt es Massen von Beobachtungen, Ausnahmen von der Regel des allgemeinen Gletscherrückgangs sind eher Kuriositaeten. Das WGMS hat 43 zentral-europaeische Gletscherserien fuer die Massenbilanz und 764 fuer Laengenvariationen. Man schaetzt einen Flaechenverlust von ca 30% von 1850-2000 und weitere 20% seit 2000. Ich habe nicht alle Serien durchgeschaut, aber die paar dutzend die ich kenne, tun alle dasselbe. Es gibt wohl keinen eindeutigeren Trend als den der alpinen Gletscher.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 12:49

  12. @Hoffmann

    „Ueber 4000m gibt es natuerlich kein Abschmelzen und Jahre mit mehr Niederschlag fuehren zu natuerlich zu mehr Akkumulation“

    Na, dann ist ja alles klar, auf nichts anderes habe ich mich auch berufen ;)

    Sind wir d’accord?

    Und die Gletscherdynamik (Zuwächse/ Abnahmen) zieht sich durch das ganze Holozän, ist also nicht neu.

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/09/08/die-alpengletscher-und-der-eismann-otzi/
    http://www.giub.unibe.ch/klimet/docs/climdyn_2007_grosjean_et_al.pdf

    Müller

    Dienstag, 9 September, 2008 at 12:59

  13. @Mueller
    „Und die Gletscherdynamik (Zuwächse/ Abnahmen) zieht sich durch das ganze Holozän, ist also nicht neu.“
    Das Niveau der Alpen-Gletscher jetzt duerfte nahe dem Holozaenen Optimum liegen (durch blosses Hinschauen kann man leicht die Medievalen Hoechstaende an den Moraenen erkennen und natuerlich, dass die Gletscher diese in den meisten Faellen bereits passiert haben). Allerdings ist dieser Zustand (also um 5000 herum) ein Gleichgewichtszustand. Die Funde, die jetzt gemacht werden sind Funde eines biologischen (Torfe, Holzreste) oder eines kulturellen (Werzeuge etc) Gleichgewichts mit der damaligen Gletscherposition. Wir beobachten jetzt aber Gletscher, die voellig ausser Gleichgewicht sind und auch ohne weitere Klimaerwaermung noch fuer viele Jahre oder Jahrzehnte zurueckgehen werden. Anders ausgedrueckt: Der Gleichgewichtszustand der dem jetzigen Klima entspricht duerfte wahrscheinlich ueber dem Holozaenen Optimum liegen.
    Ab 2050 kannst du dich dann ganz auf die Gletscher ueber 4000M konzentrieren, andere gibts dann gar nicht mehr:
    http://www.agu.org/pubs/crossref/2006/2006GL026319.shtml
    Dann brauchst du nichtmals wie hier die ueberwaeltigende Mehrheit der Resultate zum Thema ignorieren und kannst jede 5cm Zuwachs am Col du Midi als 20% mehr Eis in den Alpen feiern.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 13:22

  14. @Hoffmann

    „Das Niveau der Alpen-Gletscher jetzt duerfte nahe dem Holozaenen Optimum liegen (durch blosses Hinschauen kann man leicht die Medievalen Hoechstaende an den Moraenen erkennen …“

    Dürfte? Ach so eine Beurteilung durch Hinschauen ;)

    „Allerdings ist dieser Zustand (also um 5000 herum) ein Gleichgewichtszustand.“

    Gleichgewichtszustand? Wusste gar nicht, dass es Gleichgewichte in der Natur gibt. Ich dachte es gibt nur Ungleichgewichte.

    „Die Funde, die jetzt gemacht werden sind Funde eines biologischen (Torfe, Holzreste) oder eines kulturellen (Werzeuge etc) Gleichgewichts mit der damaligen Gletscherposition.“

    Biologisches, kulturelles Gleichgewicht mit der damaligen Gletscherposition? Was ist denn das?

    „Wir beobachten jetzt aber Gletscher, die voellig ausser Gleichgewicht sind…“

    Gut, dann haben wir also das natürliche Ungleichgewicht, wie es sein sollte ;)

    „Anders ausgedrueckt: Der Gleichgewichtszustand der dem jetzigen Klima entspricht duerfte wahrscheinlich ueber dem Holozaenen Optimum liegen.“

    Dürfte wahrscheinlich? Wieder eine Beurteilung durch Hinschauen ;)

    „Ab 2050 kannst du dich dann ganz auf die Gletscher ueber 4000M konzentrieren, andere gibts dann gar nicht mehr:“

    Da würde ich mich nicht drauf verlassen.

    „Dann brauchst du nichtmals wie hier die ueberwaeltigende Mehrheit der Resultate zum Thema ignorieren und kannst jede 5cm Zuwachs am Col du Midi als 20% mehr Eis in den Alpen feiern.“

    Ohje. Hier mal der Glaziologe Hermann Bösch von der ETH Zürich. (Oberes Video bei 9:45 min.)

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/01/21/wahrheiten-unwahrheiten-in-der-klimadebatte/

    Oder Andrea Fischer von der Uni Insbruck. (Video bei 1:35 min.)

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/03/21/wissen-aktuell-uber-die-zuverlassigkeit-der-klimamodelle-unerwartete-klimaschwankungen-der-vergangenheit/

    Müller

    Dienstag, 9 September, 2008 at 14:53

  15. „Dürfte? Ach so eine Beurteilung durch Hinschauen“

    Genau. Ich selbst habe nur ein paar Gletscher naeher angeschaut, man kann ganz gut erahnen wo die mittelalterlichen Hoechstaende sind. Arbeiten dazu gibt es jede Menge. Manche Gletscher halten sich besser einige schlechter, daher „duerfte“.

    „Gleichgewichtszustand? Wusste gar nicht, dass es Gleichgewichte in der Natur gibt. Ich dachte es gibt nur Ungleichgewichte. “

    Die Gletscher haben Zeitkonstanden zwischen einer Dekade bis mehr als 100 Jahren (Aletsch). Gleichgewicht ist also bei 1000 Jahren sicher erreicht und das geben ja auch die Datierungen der verschiedenen Funde her.

    „Biologisches, kulturelles Gleichgewicht mit der damaligen Gletscherposition? Was ist denn das? “

    Wir datieren heute ein Stueck Holz, das stammt von einem Baum, welcher nicht alleine stand, sondern in einem Wald und auf einem bestimmten Boden. Einige 100 Jahre braucht man sicher um biologisch/oekologisch mit einem relativ schnellen Gletscher ins Gleichgewicht zu bekommen.
    Das gleiche gilt natuerlich fuer Menschen, die ja nicht einfach an der Gletscherwand standen und darauf warteten, dass sie sich zurueckzieht.
    Wie man ueber das Thema schreiben kann, ohne die Unmengen an Studien dazu, die teils augefaelligen Belege des Gletscherrueckzugs auch nur zu erwaehnen, dass laesst erahnen, wie weit du dich schon von der Wirklichkeit entfernt hast.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 15:14

  16. @Hoffmann

    „Ich selbst habe nur ein paar Gletscher naeher angeschaut, man kann ganz gut erahnen wo die mittelalterlichen Hoechstaende sind.“

    Erahnen? Ist das eine neue Art der Datierung, Sondierung?

    „Die Gletscher haben Zeitkonstanden zwischen einer Dekade bis mehr als 100 Jahren (Aletsch).“

    Wissen das auch die Gletscher?

    „Gleichgewicht ist also bei 1000 Jahren sicher erreicht und das geben ja auch die Datierungen der verschiedenen Funde her.“

    Hallo, was macht den der Gletscher am Montblanc-Massiv hier, wenn der sich im Gleichgewicht befindet? (Siehe Video)

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/02/28/die-alpengletscher-zur-romerzeit-im-vergleich-zu-heute/

    „Einige 100 Jahre braucht man sicher um biologisch/oekologisch mit einem relativ schnellen Gletscher ins Gleichgewicht zu bekommen.“

    Und kaum hat sich das Gleichgewicht eingestellt ist es auch schon wieder vorbei. Das nennt sich Willkür/Launen der Natur.

    „Wie man ueber das Thema schreiben kann, ohne die Unmengen an Studien dazu, die teils augefaelligen Belege des Gletscherrueckzugs auch nur zu erwaehnen, dass laesst erahnen, wie weit du dich schon von der Wirklichkeit entfernt hast.“

    Wieso, den Gletscherrückzug an sich bestreite ich doch nicht. Wieso sollte ich dazu noch Studien aufzählen, die das belegen? Ich weise lediglich darauf hin, dass einige hochalpine Alpengletscher wachsen und es eine ausgepräte Gletscherdynamik gibt.

    Derzeit gibt es weltweit etliche Gletscher, die im Wachstum begriffen sind.

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/08/24/drei-meereisplaneten/#comment-1204

    Das zeigt, dass die lokalen Auswirkungen des Klimawandels doch sehr unterschiedlich sind und Gletscher als „globale“ Indikatoren eher ungeeignet sind.

    Jetzt begriffen?

    Müller

    Dienstag, 9 September, 2008 at 15:45

  17. „Erahnen? Ist das eine neue Art der Datierung, Sondierung?“

    Schau, du hast davon eben keine Ahnung. Nicht schlimm, aber warum gleich was dazu schreiben? Ein guter Geomorphologe datiert die meisten Dinge per Auge. In den Alpen sind wir in einer der aeltesten Kulturregionen. Wir haben Infos ueber Bergbau im Mittelalter, etc etc. Es braucht haeufig keine anderen Datierungsverfahren. Meistens liegen die Jungs richtig. In diesem Fall ist dieser Eindruck per Lychenometrie+Luminiscenz Datierung bestaetigt worden. Wie gesagt: Dutzende von Papern.

    „Derzeit gibt es weltweit etliche Gletscher, die im Wachstum begriffen sind. “

    Ich beziehe mich mal auf das WGMS (alles andere sind haeufig wie bei deiner Liste nur Anekdoten ohne irgendeinen wissenschaftlichen Hintergrund und dann von Fox News ins Netyzt gesetzt): Ca 90% aller Gletscher weltweit sind auf dem Rueckzug.
    Es gibt keine Region, die als ganzes im Vorstossen waere (auch nicht Skandinavien) und schon gar nicht auf einer klimatologischen Skala.

    „Das zeigt, dass die lokalen Auswirkungen des Klimawandels doch sehr unterschiedlich sind und Gletscher als “globale” Indikatoren eher ungeeignet sind.“

    Mit dieser tollen Erkenntnis bis du mal wieder ganz alleine. Gletscher sind in der Tat exzellente Klimaindikatoren, die durchaus auch mit einfachen Mitteln in Temperatur umgerechnet werden koennen (versch. Paper Oerlemans). Man muss halt maritime Gletscher mit niedriger Gleichgewichtslinie rausfiltern, wenn man etwas ueber die Temperatur wissen will.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 16:10

  18. Yop. Die meisten der Links sind Bogus. Nehmen wir mal ein Beispiel:

    „AGENCE-FRANCE PRESSE
    Sunday, May 24, 1998
    „Norway’s glaciers growing at record pace“

    BERGEN, Norway, May 24 (AFP) – Glaciers in western Norway are growing at record speeds, contrary to the current global trend, following heavy rain and snowfall in the 1980s and 1990s, Norwegian daily Bergens Tidende said on Sunday.

    The face of the Briksdal glacier, an off-shoot of the largest glacier in Norway and mainland Europe, Jostedalsbreen, is growing by an average 18 centimeters (7.2 inches) per day.

    From 1992 to 1997, the Briksdal grew by 322 meters (1,062 feet). At its current pace, the ice-cap is expected to extend three kilometers (1.86 miles) from its current position within 50 to 60 years, placing it right at the front door of the popular Briksdal tourist cafe.

    The growth of Norway’s glaciers is unparalleled, as most of the world’s glaciers are melting as a result of global warming. In the Alps, glaciers have melted to about half of their size since the 1850s. “

    Eine Agence France Press Meldung ohne irgendeinen Verweis. Einige Punkte

    1) Interpolation von 92-95 auf 2050. Was ein Kaese.
    2) Der Briksdalbreen ist in der Tat in der WGMS enthalten. Die Frontvariation (die ja ohnehin in nur komplizierter Weise mit dem Klima zusammenhaengt) in den 90er zeigt in der Tat den Anstieg auf den der Artikel sich bezieht. Von 2000 bis 2005 ist der ganze Vorstoss schon wieder verschwunden. Seit Mitte Anfang des Jhd hat der Gletscher ca 500 Meter verloren.
    3) Briksdal ist genau so ein maritimer Gletscher, wie ich ihn oben erwaehnte, stark kontrolliert durch Niederschlagsvariationen.

    Man koennte jetzt durch die ganze zur Haelfte ohnehin nicht funktionierende Link-Liste gehen: propagandistische Pseudowissenschaft wirft ungelenk mit Nebelbomben um sich. Das solls jetzt echt sein?

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 17:50

  19. @Hoffmann

    „“Das zeigt, dass die lokalen Auswirkungen des Klimawandels doch sehr unterschiedlich sind und Gletscher als “globale” Indikatoren eher ungeeignet sind.”

    Mit dieser tollen Erkenntnis bis du mal wieder ganz alleine.“

    Anscheinend doch nicht. Man siehe Hermann Bösch von der ETH Zürich, Andrea Fischer von der Uni Innsbruck, Gernot Patzelt Uni Innsbruck, …

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/09/08/die-alpengletscher-und-der-eismann-otzi/

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/08/24/drei-meereisplaneten/#comment-1222

    Nur eine einfache Frage zu Ihrer Ausschreibung, die wie folgt lautetet:

    „Hier ist die offizielle Ausschreibung: Tod oder Lebendig – Vorstossende Gletscher in den Zeiten der globalen Erwärmung. Reward: Namentliche Nennung auf Primaklima!“

    http://primaklima.blogg.de/eintrag.php?id=13%20-%2044k

    Tja, ich habe ihnen hier einige vorstoßende Gletscher genannt. Waren die Ihnen als „Glaziologe“ etwa nicht bekannt?

    Was sagen denn Ihre Klimamodelle zu den vorstoßenden Gletschern?

    Die sagen bestimmt vostoßende Gletscher vorraus? ;)

    Sie sagen

    „Es gibt keine Region, die als ganzes im Vorstossen waere (auch nicht Skandinavien) und schon gar nicht auf einer klimatologischen Skala.“

    Also da fällt mir direkt Neuseeland ein, speziell die Region um den Franz Josef und Fox Gletscher.

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/08/05/nicht-alle-gletscher-ziehen-sich-zuruck-zb-der-fanz-josef-gletscher-in-neuseeland-ist-seit-1970-wieder-zunehmend/

    Ausgerechnet dort wird es auch noch kälter ;)

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/08/18/global-cooling-%E2%80%93-%E2%80%9Egallische-dorfer%E2%80%9C-leisten-widerstand/

    Oder wie wäre es mit der Antarktis?

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/01/23/zunehmender-schneefall-auf-der-antarktischen-halbinsel/

    Und nicht die Gletscher der Ostantarktis vergessen.

    Auch in Zentral-Grönland wachsen die Gletscher.

    Müller

    Dienstag, 9 September, 2008 at 19:40

  20. @Mueller
    „Anscheinend doch nicht. Man siehe Hermann Bösch von der ETH Zürich, Andrea Fischer von der Uni Innsbruck, Gernot Patzelt Uni Innsbruck, …“

    Ist Deutsch eine Drittsprache bei dir, die durch unglueckliche Umstaende nicht ausreichend gepflegt wurde? Weder Boesch, noch Fischer aeussern sich ueberhaupt zu dem Thema, dh Gletscher sind ja/nein geeignet als globale Klimaindikatoren (zumindestens an den Stellen in den Videos die du mir angezeigt hast). Was also verstehst du nicht an dem was die beiden sagen?

    „Im Übrigen basieren die Meldungen auf Forschungsergebissen, auch wenn Sie und Herr Hoffmann das nicht wahr haben wollen. Die Wahrheit ist manchmal schwer zu ertragen“

    Witzig. Anyhow, ich gebe zu ich bin noch nicht durch alle Links, bislang KEIN EINZIGER zu einem paper. Mal ein Wanderer der dies sagt, mal das Heartland Institut, das meint ein Paper gelesen zu haben, welches es leider unfaehig ist, einfach mal zu zitieren, mal ein Kommentar zu einem 5 Jahresabschnitt eines Gletschers dessen voller Datensatz sich in der WGMS Datenbank befindet.
    Sagen wir mal so, die Liste ist wirklich auf deinem Niveau.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 22:04

  21. @Mueller
    Viertsprache?
    „Ist das zu viel von mir erwartet?“

    Heisst entweder:
    „Erwarte ich da zuviel?“
    oder
    „Ist das zuviel von Dir erwartet?“

    Witzig.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 22:07

  22. @Mueller
    „Was sagen denn Ihre Klimamodelle zu den vorstoßenden Gletschern?“

    Ungelenke Ironie oder flagrante Unkenntnis?

    Zu Neuseeland, hier ein etwas vollstaendigeres Zitat aus dem Artikel:
    „“Die Gletscher der Southern Alps liegen sehr küstennah. Das Klima dort ist durch extrem hohe Niederschläge gekennzeichnet, die auch im Sommer häufig als Schnee fallen“, sagt Winkler. Die später zu Gletschereis umgeformten Schneemengen seien derart groß, dass trotz vergleichsweise hoher Lufttemperaturen Gletscher existieren und zum Teil bis auf nur 300 Meter über dem Meeresspiegel hinab fließen können. Der Niederschlag spielt innerhalb der Massenbilanz dieser Gletscher, wie an den ebenfalls im Forschungsprojekt untersuchten maritimen Gletschern in Norwegen, eine weit bedeutendere Rolle als zum Beispiel im Alpenraum.“

    Und ich glaube, dass habe ich oben bereits gesagt und ich brauche sicher nicht bei Winkler nachfragen, da wir da einer Meinung sind.
    Eine Region (tatsaechlich habe ich an annaehernd Kontinentskala gedacht, so wie es in den WGMS Berichten definiert ist) waere bestenfalls Neuseeland. Und hier mal kein Fox-News Link:
    http://www.stats.govt.nz/NR/rdonlyres/51DEB609-9C85-490B-A561-048485BA6989/0/akl2007_014_SNZ_GlacierFinal.pdf
    Und schon wars das wieder.
    Ich bin nachwievor wirklich ueberrascht wie wenige Gletscher nicht zurueckgehen, selbst wenn man nur die letzten 30-40 Jahre nimmt.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 22:19

  23. @Mueller
    Immer witziger:
    „Auch in Zentral-Grönland wachsen die Gletscher.“
    In Zentral Groenland gibt es keine Gletscher.

    „Oder wie wäre es mit der Antarktis?

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/01/23/zunehmender-schneefall-auf-der-antarktischen-halbinsel/

    Ja, wie waere es mit der Antarktis?
    Zunehmender Schneefall ist in der Tat was man erwartet, wenn es in der Antarktis waermer wird (entsprechende Resultate liefern auch fast alle Modelle fuer die naechsten 90 Jahre).
    Die Antarktische Halbinsel mit den weltweit staerksten Erwaermungsraten ist da keine Ausnahme. Wie sieht dann wohl die Massenbilanz der dortigen Gletscher aus?
    „The continued retreat of ice shelves on the Antarctic Peninsula has been
    widely attributed to recent atmospheric warming, but there is little published
    work describing changes in glacier margin positions. We present trends in 244
    marine glacier fronts on the peninsula and associated islands over the past 61
    years. Of these glaciers, 87% have retreated and a clear boundary between
    mean advance and retreat has migrated progressively southward. The pattern
    is broadly compatible with retreat driven by atmospheric warming, but the
    rapidity of the migration suggests that this may not be the sole driver of
    glacier retreat in this region.“

    Yo, Das findest du hier:http://www.sciencemag.org/cgi/content/full/308/5721/541

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 22:30

  24. @Mueller
    „Ebenso ein Paper zur Antarktischen Halbinsel“
    Zur Akkumulation und ich habe dir dann das Paper gegeben, was dir ermoeglicht nachzulesen, was das alles fuer die Gletscher dort bedeutet.
    Ohhhh.
    „Winkler hatte ich ja schon genannt “
    Der sagt, was ich sage und alle sagen, nur der Mueller nicht.
    Ohhhh.

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 22:55

  25. @Hoffmann

    „Ich bin nachwievor wirklich ueberrascht wie wenige Gletscher nicht zurueckgehen, selbst wenn man nur die letzten 30-40 Jahre nimmt.“

    So kann man es auch ausdrücken ;)

    „In Zentral Groenland gibt es keine Gletscher“

    Die reichen von der Küste aber bis dort, oder umgekehrt.

    „Zunehmender Schneefall ist in der Tat was man erwartet, wenn es in der Antarktis waermer wird (entsprechende Resultate liefern auch fast alle Modelle fuer die naechsten 90 Jahre).“

    lol. Auf einmal. Und sie Ostantarktis gibt es nicht?

    Müller

    Dienstag, 9 September, 2008 at 23:01

  26. @Hoffmann

    „Zur Akkumulation und ich habe dir dann das Paper gegeben, was dir ermoeglicht nachzulesen, was das alles fuer die Gletscher dort bedeutet.“

    Nur ein Paper? Lediglich mit View Free Abstract. Mager.

    „“Winkler hatte ich ja schon genannt ”
    Der sagt, was ich sage und alle sagen, nur der Mueller nicht.
    Ohhhh.“

    lol. Das glaube ich direkt ;)

    Müller

    Dienstag, 9 September, 2008 at 23:22

  27. @Hoffmann

    Tja, wenn die Argumente fehlen …

    Winkler hatte ich ja schon genannt

    http://idw-online.de/pages/de/news206835

    Ebenso ein Paper zur Antarktischen Halbinsel

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/01/23/zunehmender-schneefall-auf-der-antarktischen-halbinsel/

    Müller

    Dienstag, 9 September, 2008 at 22:32

  28. @Mueller
    „Die reichen von der Küste aber bis dort, oder umgekehrt.“
    Sicher, Klar.
    Sagen wir mal so, du wolltest ausdruecken, dass Groenlands Eisschild waechst. Das tut er in der Mitte (vermehrte Akkumulation) und er verliert an den Raendern. Es gibt kein einziges Paper, was nicht auf eine negative Massenbilanz Groenlands deutet. Soweit.

    „lol. Auf einmal.“

    Noe. Schon immer. Und wo muss man da nachschaun? Im IPCC:
    „All the models show an increase in accumulation, but there
    is considerable uncertainty in its size (Table 10.6; van de Wal
    et al., 2001; Huybrechts et al., 2004).“

    Weisst du wenigstens manchmal wovon du eigentlich sprichst?

    Georg Hoffmann

    Dienstag, 9 September, 2008 at 23:41

  29. @Mueller

    „Da hat “meine fehlerhafte Liste” ja doch weiter geholfen“

    Noe, nicht wirklich, denn ich habe dir das mit den marinen Gletschern und Groenland erklaeren muessen. Col du Midi kannte ich auch schon. Teils hier http://primaklima.blogg.de/eintrag.php?id=13
    schon in der Diskussion erwaehnt.
    Ich habe aber immerhin gelernt, wie jemand tickt, der dermassen fanatisiert ist, dass er zu europaeischen ALpengletschern mehrere Artikel verfassen kann ohne ihr blockweises Abschmelzen auch nur zu erwaehnen. Da gehoert schon was zu.

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 11:47

  30. @Hoffmann

    „Noe, nicht wirklich, denn ich habe dir das mit den marinen Gletschern und Groenland erklaeren muessen.“

    Wirklich? Dann schauen Sie mal was ich schon vor einem Jahr erklärt habe:

    „An den Rändern Grönlands ist sehr viel Eis abgeschmolzen (bis zu 20-30 cm im Jahr), dass ist unübersehbar, doch insgesamt ist das Festlandeis nur wenig zurückgegangen, denn die Dicke des Inlandeises hat eher zugenommen (bis zu 20-30 cm im Jahr). Das erscheint zunächst verwunderlich, aber es gibt eine einfache Erklärung: Durch die globale Erwärmung verdunstet mehr Wasser. Das Innere Grönlands, wo die Temperaturen in den dort vorherrschenden Höhenlagen von über 1500 m stets unter Null bleiben, wirkt als Kältefalle. Es kommt dort durch den erhöhten Wasserdampfgehalt der Luft zu vermehrtem Schneefall, und das Inlandeis nimmt zu“

    „Das Festlandeis im inneren der Antarktis wächst hingegen beständig mit bis zu 10 cm pro Jahr. Auch hier gilt: Durch die globale Erwärmung verdunstet mehr Wasser. Der antarktische Kontinent, wo die Temperaturen stets unter Null bleiben, wirkt als Kältefalle. Es kommt dort durch den erhöhten Wasserdampfgehalt der Luft zu vermehrtem Schneefall, und das Inlandeis nimmt zu.“

    Zu den Alpengletschern hatte ich gemäß Giezendanner erklärt:

    „Die hochalpinen Gletscher wachsen. Die mittel und niederalpinen Gletscher hingegen schmelzen.“

    Und was sagt Herr Hoffmann

    „Ich habe aber immerhin gelernt, wie jemand tickt, der dermassen fanatisiert ist, dass er zu europaeischen ALpengletschern mehrere Artikel verfassen kann ohne ihr blockweises Abschmelzen auch nur zu erwaehnen. Da gehoert schon was zu.“

    Herr Hoffmann, was habe ich noch gleich geschrieben? „Die mittel und niederalpinen Gletscher hingegen schmelzen.“

    Weiter habe ich einen Blogbeitrag unter dem Titel „Nicht alle Gletscher ziehen sich zurück, z.B. der Franz-Josef Gletscher in Neuseeland ist seit 1970 wieder zunehmend“ verfasst.

    Nun, was sagt dieses Titel aus Herr Hoffmann?

    Im Blogbeitrag „Die Alpengletscher und der Eismann Ötzi“ findet man die folgenden Aussagen:

    „Der derzeitige Gletscherschwund ist nicht außergewöhnlich.“
    „Der starke Gletscherrückgang ist kein Trauerspiel.“

    Wie oft soll ich denn noch die Worte Schmelzen, Schwund und Rückgang noch erwähnen, damit sie Ihnen auffallen?

    Müller

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 12:21

  31. @Mueller
    Nimmt man das Ensemble deiner Darstellungen zu den Gletschern wuerde ich sagen: Verlogen, Falsch, Selektiv, und frei von laestigen Detailkenntnissen.
    Aber mach du man:
    Gletscher in Zentralgroenland (?) nehmen zu, die Gletscher ueber 4000 Meter nehmen zu, ein Gletscher in Neuseeland nimmt zu und sowieso sagen Gletscher nichts uebers Klima aus, sie werden vom Mars aus gesteuert.

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 12:38

  32. @Hoffmann

    „Gletscher in Zentralgroenland (?)“

    Also, die Gletscher reichen einige hundert Kilometer in den wachsenden Festlandeisschild hinein.




    „ein Gletscher in Neuseeland nimmt zu“

    Ein Gebiet um den Franz Josef Gletscher und Fox Gletscher

    Müller

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 13:17

  33. @Mueller
    Koenntest du mal in deiner Sprache ausdruecken, was du meinst was Frau Fischer sagt? Du scheinst ernsthaft zu glauben, sie aeussere sich zur Verwendung von Gletschermassnebilanzen oder Gletschern ueberhaupt als Klimaindikatoren (was sie natuerlich sind und gerade ducrh die Beispiele, die sie gibt (Vulkane, Zirkulationsaenderungen) bestaetigt werden).
    Ich denk mal, dass ist nun zum x-ten Male ein Versuch von dir mit irgendeinem Namedropping (ich kenn den x selber und hab mit ihm Schafskopf gespielt) den Pedigree eines Klimaforschers zu erhalten und mit Zitaten, die meist ueberhaupt nichts mit dem Thema zu tun haben, deine verqueren Physikvorstellungen absegnen zu lassen.
    Gletschermassenbilanzen sind direkte Klimaindikatoren und koennen bis ins Detail mit der Energiebilanz ueber dem Gletscher in Einklang gebracht werden.
    Solche voellig aussagefreien Saetze wie „Bilanz ja, Trend nein.“ machen’s nur noch schlimmer. Wie waers (ein irrer Vorschlag), wenn du deine Ideen, was so ein Gletscher aussagt und warum er nicht als Klimaindikator dienen koenne, mal durch ein klitzekleines wissenschaftliches Paperchen belegen wuerdest? Oder ist alles was uns da bleibt 30 Sekunden mit Frau Fischer, die ueber etwas voellig anderes redet?

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 16:24

  34. @Hoffmann

    Halten Sie sich einfach an die Auskünfte von Stefan Winkler.

    Was hat Ihnen denn Herr Winkler in Nov. 2007 geantworet?

    Sie fragten:

    „Fuer jeden anderer Hinweis auf Gletscher, die aktuell noch vorstossen, waere ich sehr dankbar.“

    Die Antwort:

    „Sehr geehrter Herr Hoffmann,

    es hat wegen meiner Reisetätigkeit etwas gedauet, beigefügt schicke ich Ihnen aber heute den gewünschten Artikel.

    http://www.stats.govt.nz/NR/rdonlyres/51DEB609-9C85-490B-A561-048485BA6989/0/akl2007_014_SNZ_GlacierFinal.pdf

    Aktuell stoßen die im Artikel erwähnten Gletscher in den Südalpen erneut vor – und zwar ab August 2005 mit Werten von bis zu 1 Meter pro Tag (eigene Messungen im März 2006).

    Mit freundlichen Grüßen,

    Stefan Winkler“

    Müller

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 18:56

  35. @Mueller
    „Die Kausalkette CO2-Anstieg -> Klimaerwärmung -> Gletscherschund/ Meereisschwund/ Eisschwund in Grönland & der Antarktis, tauende Permafrostboden/ frei werdende Gashydrate, mehr Stürme, … funktioniert nicht so einfach. Die Klimasysteme haben eine Eigendynamik und richten sich nicht nach Computermodellen, Prognosen und berechneten Trends. Schon ein Vulkanausbruch oder sich umstellende Wettersysteme und Zirkulationsabläufe in den Ozeanen bringen diese tollen Prognosen und Trends durcheinander.“

    Wauh, in einfachen Worten. Mueller, wann war irgendetwas von dem da Thema? Du hast schwere Aufmerksamkeitsprobleme.
    Was immer du sonst noch diskutieren moechtest (deine Orthographie, das Wetter, die Wehrpflicht, die tollen Leute, mit denen du schon mal in der Mensa zusammengesessen hast etc etc),bonne chance!

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 19:54

  36. In einfachen Worten für Herrn Hoffmann.

    Die Kausalkette CO2-Anstieg -> Klimaerwärmung -> Gletscherschund/ Meereisschwund/ Eisschwund in Grönland & der Antarktis, tauende Permafrostboden/ frei werdende Gashydrate, mehr Stürme, … funktioniert nicht so einfach. Die Klimasysteme haben eine Eigendynamik und richten sich nicht nach Computermodellen, Prognosen und berechneten Trends. Schon ein Vulkanausbruch oder sich umstellende Wettersysteme und Zirkulationsabläufe in den Ozeanen bringen diese tollen Prognosen und Trends durcheinander.

    Müller

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 19:30

  37. @Hoffmann #77

    Dazu sag ich mal weiter nichts.

    Müller

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 22:16

  38. krishnag

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 22:31

  39. @krishnag

    Danke. Aber ich glaube das wird die „meine“ Kritiker nicht überzeugen.

    Die begeben sich gleich wieder auf Fehlersuche. Welche Links gehn nicht, welche sind veraltet etc.. Da können die sich mal wieder austoben.

    Müller

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 22:42

  40. Neu Seeland:
    #
    Overall, New Zealand’s glaciers lost between
    focusing on glacier front variations. The most
    the Southern Island and for hydro-electric
    one-quarter (Chinn 1996) and almost half
    comprehensive series is a detailed history of
    Thurneyson (NZ)
    power production, which accounts for over
    of their area (Hoelzle et al. 2007) between
    frontal positions of the Franz-Josef Glacier
    two-thirds of the nation’s total generating
    the timing of their LIA maximum extents
    with the first survey made in 1893 (Harper
    outputs.
    and the 1970s. After the mid 1980s many
    1894, Anderson and Mackintosh 2006).
    White (NZ)
    glaciers on the west coast have gained
    The LIA maximum extent of New Zealand’s
    mass and advanced noticeably. Since the
    However, the majority of the data series start
    Whymper (NZ)
    glaciers occurred towards the end of the 18th
    beginning of the 21st century, the number
    in the 1980s and provide qualitative data
    century, with only minor retreats until the
    of retreating glaciers has increased again#

    Was geht daraus hervor ?
    Wechsel, mal mehr mal weniger.

    krishnag

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 22:47

  41. krishnag

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 22:50

  42. @Krishnag
    „Was geht daraus hervor ?
    Wechsel, mal mehr mal weniger.“
    Zuerst geht daraus hervor, dass du [XXX Admin: Bitte keine Beleidigungen XXX] kannst.
    Ferner, wenn du es schon bis zu dem neuen WGMS Bericht geschafft hast, warum nicht auch den Rest lesen?
    Die Zahl der nicht zurueckgehenden Gletscher ist erstaunlich klein. Die meisten dieser Ausnahmen sind maritime Gletscher mit einer niedrig gelegen Gleichgewichtslinie. Sie sind Niederschlagsgetrieben. Gletscher sind entgegen dem, was der Klimaforscherdarsteller Mueller meint, exzellente Klimaindikatoren und der Zusammenhang zwischen Energiebilanz (die stark von der Temperatur beeinflusst ist) und Massenbilanz ist fuer nicht temperierte (kalte) Gletscher sehr gut verstanden.

    Georg Hoffmann

    Mittwoch, 10 September, 2008 at 23:32


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