klimanews

Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Kritische Stimmen von Nobelpreisträgern & Klimaforschern zum Menschen gemachten Klimawandel

with 2 comments

Das 58. Nobel Laureate Treffen in Lindau ( 29.06.- 04.07.2008 ) – skeptische Nobelpreisträger

Unter Moderation von Professor Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, diskutierten insgesamt sieben Nobelpreisträger zur Klimadebatte. Darunter Carlo Rubbia, Ivar Giaever, Hartmut Michel, Johann Deisenhofer, Klaus von Klitzing, Douglas D. Osheroff und Jack Steinberger.

In der Eröffnungsrunde äußerte sich Porfessor Giaever (Nobelpreisträger 1973 für Supraleitung (Tunneleffekt)) auf die Frage wie die Welt dem Klimawandel begegnen soll wie folgt: Ich bin skeptisch. Ich bin Norweger, warum sollte ich wirklich besorgt sein? Der säure Regen und das Waldsterben, sowie das Ozonloch – schon immer haben Horrorszenarien die Menschheit bedroht, bislang hat sie aber bekanntermaßen überlebt. Die globale Erwärmung ist zu einer neunen Religion geworden. Alltäglich hören wir von der großen Anzahl von Wissenschaftlern, welche diese unterstützen. Aber nicht die Anzahl ist entscheidend, sondern diejenigen die Recht behalten.

Mehrfach sah sich der Moderator Schellnhuber veranlasst in die Diskussion mit Giaever einzugreifen und seine Statements zu kommentieren.

Sein Schlusswort richtete Giaever an den Nobelpreisträger Al Gore bzgl. der zweifelhaften Vergabe dieses Preises. Es folgte Applaus.

Dr. David Evans – No smoking hot spot

THE AUSTRALIAN, 18. July 2008

„Ich habe das FullCAM-Modell entwickelt, das den Kohlenstoff-Kreislauf bei Pflanzen, im Boden, beim Abfall und in der Landwirtschaft ermittelt, ein Programm, das Klimadaten, Pflanzenphysiologie und Satellitenmessungen benutzt. Viele Jahre habe ich die Debatte über die globale Erwärmung verfolgt. Als ich 1999 anfing, erschien mir plausibel, dass CO2 eine globale Erwärmung verursacht. Die Beweise waren zwar nicht schlüssig, aber warum warten, wenn es so schien, als ob wir rasch handeln müssten? Bald arbeiteten Regierung und Wissenschaftler zusammen und viele neue Forschungsjobs wurden geschaffen. Wir Wissenschaftler hatten die politische Unterstützung, das Ohr der Regierung, große Budgets und fühlten uns wichtig. Es war großartig. Wir arbeiteten, um den Planeten zu retten. Aber seit 1999 haben neue Erkenntnisse die Annahme ernsthaft infrage gestellt, dass CO2-Emissionen die Hauptursache für eine globale Erwärmung sind. 2007 war es dann ziemlich klar, dass CO2 nur eine minimale Rolle spielt. Wie Lord Keyes einst sagte: „Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich auch meine Meinung. Was machen Sie, mein Herr?“ Es hat bisher keine öffentliche Diskussion gegeben über die Ursache der globalen Erwärmung im Zeitraum 1975 bis 2001. Die Öffentlichkeit und unsere Politiker kennen nicht die maßgebenden Fakten:

1. Es gibt keine Bestätigung für einen CO2-Treibhauseffekt. Wir haben jahrelang beobachtet und gemessen, können ihn aber nicht finden. Die Signatur für einen Treibhauseffekt wäre eine heisse Zone in der Tropischen Atmosphäre in ca. 10 km Höhe. Sie ist nicht vorhanden.

2. Es gibt keinen Nachweis für die Behauptung, dass CO2-Emisssionen eine wesentliche globale Erwärmung erzeugen. Natürlich ist es im Zeitraum 1975-2001 wärmer geworden, aber es gibt keinen Nachweis von Niemanden, dass dies wegen der CO2-Emissionen der Fall war.

3. Die Satelliten, welche die globalen Temperaturen messen, zeigen, dass die Erwärmung 2001 endete und dass die Temperaturen im letzten Jahr um 0,6 Grad C gesunken sind – auf die Temperaturen von 1980!

4. Die Ergebnisse der Eiskernbohrungen in der Antarktis und auf Grönland bezeugen, dass Temperaturerhöhungen im Durchschnitt 800 Jahre früher auftraten als der Anstieg des CO2-Niveaus. Das sagt eigentlich alles über Ursache und Wirkung.

Keiner dieser Punkte ist umstritten. Die Alarmisten stimmen ihnen zu, bezweifeln aber ihre Bedeutung. Der letzte Punkt war schon im Jahre 2005 bekannt. Aber als Al Gore seinen Film machte, benutzte er die Eiskern-Ergebnisse als einzigen Beweis für seine Behauptung, dass die CO2-Emissionen eine globale Erwärmung verursachen. In einem anderen politischen Zusammenhang würden unsere zynischen und erfahrenen Journalisten dies als unehrlich brandmarken und seine Behauptungen infrage stellen. Insgesamt wurden seit 1990 rund 50 Milliarden Dollar für den „Kampf gegen die Erderwärmung“ ausgegeben, trotzdem es immer noch keinen Beweis dafür gibt, dass CO2-Emissionen die Ursache einer globalen Erwärmung sind. Computer-Modelle und theoretische Berechnungen sind keine Beweise sondern nur Theorie.

Der Klimawissenschaftler Dr. David Evans war von 1999 bis 2005 verantwortlich für die Erfassung der Australischen CO2-Emissionen. Heute sagt er, dass es keinen Nachweis dafür gibt, dass CO2 nennenswert unser Klima beeinflusst.

Link

Interview (MP3-Audio-Datei (Englisch))

Advertisements

Written by admin

Freitag, 8 August, 2008 um 17:22

Veröffentlicht in Klimawandel

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Das Schelli sich auf eine Eiszeit erst in 40.000 Jahren festlegt halte ich für gewagt

    krishnag

    Freitag, 8 August, 2008 at 20:00

  2. Schellnhuber spricht, als hätte er nen Knopf im Ohr, der ihn direkt mit F.Alt verbindet…

    Gute Szene ;)

    Gruß
    Rainhelt

    Rainhelt

    Samstag, 9 August, 2008 at 10:43


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: