klimanews

Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Zur Temperatur-„Wetterentwicklung“ in Deutschland

with 6 comments

Um festzustellen wie sich die Temperatur seit dem warmen Winter 2006/2007 in Deutschland entwickelt hat, habe ich mir die Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zur Hand genommen und die Tagesmittelwerte und einen gleitenden Jahresmittelwert (rot) der Temperatur für einige deutsche Großstädte aufgetragen.

null

Vergrößerung: Klick

2007/2008 hatten wir ebenfalls einen milden Winter, wurden im April aber durch einen Kälteeinbruch und Frost überrascht, bevor es dann im Mai wärmer wurde. Der Sommer 2008 in Deutschland lässt ebenfalls zu Wünschen übrig. Dadurch zeichnet sich im Jahresmittelwert (der roten Linie) ein deutlicher Einbruch seit dem Hoch von 2007 ab. Die Jahresmittelwerte der verschiedenen Städte sind in dieser Zeit um 2-2 ½ Grad gefallen. So schnell wie die Jahresmittelwerte 2006 gestiegen waren, so schnell sind sie jetzt auch wieder gefallen. Wie es weiter gehen wird? Na, lassen wir uns einmal überraschen.

Advertisements

Written by admin

Dienstag, 22 Juli, 2008 um 13:00

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

6 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. der Temperaturjahresdurchschnitt meiner heimatwetterwarte von 2000 betrug 8,8Grad Celsius.
    Frage: Wie hoch war dieser Wert neun Jahre später, also im Jahre 2009?
    Was schätzt ihr: Gleich, tiefer oder leicht höher?

    Antwort: Tiefer, er betrug nur noch 8,1 Grad. Er hat in neun Jahren um 0,7 Grad abgenommen. Diese 0,7 Grad gilt übrigens für ganz Deutschland. Meine Heimatwetterwarte liegt genau im Durchschnitt.

    J.Kowatsch

    Donnerstag, 7 Januar, 2010 at 11:21

  2. Nun ist über die Hälfte des Jahres vorbei. Die ersten fünf Monate waren eindeutig kälter als 2009, der Juni gleich wie letztes Jahr, der Juli wärmer, der August wird höchstens gleich sein wie letztes Jahr. Damit steht jetzt schon fest: Der Temperaturabwärtstrend wird sich auch 2010 weiter fortsetzen. Seit dem Jahre 2000 gehen in Deutschland die Temperaturen zurück. Der Temperaturrückgang ist in Wirklichkeit aber viel mehr als die 2100 Messtationen des DWD registrieren, denn der Wärmeinseleffekt der ständigen weiteren Bebauung bremst den Rückgang erheblich.

    Josef Kowatsch

    Mittwoch, 4 August, 2010 at 07:59

  3. Tja, Herr Kokwatsch,

    das steht heute in USA Today:
    Little Rock hat im langjährigen Schnitt weniger als einen Tag mit mehr als 100 Grad Fahrenheit. Heuer schon 13.
    Washington DC hatte 2009 22 Tage über 90 Grad F (ca 32 Grad C). Heuer bisher 46 Tage.
    Memphis hat in 2010 63 Tage über 90 Grad F. Mit der Luftfeuchtigkeit gefühlte 123 Grad.

    Ich bin gerade hier drüben. Kaum zum Aushalten.

    In Moskau scheint es auch etwas wärmer zu sein als sonst..

    Schön, wenn es in Deutschland nicht so verdammt heiss ist. Hat aber nichts mit der globalen Erwärmung zu tun – wenn Sie darauf hinauswollen. Denn die ist Fakt!

    Robert

    Samstag, 7 August, 2010 at 05:33

  4. @Robert
    Selbst wenn die globale Erwärmung angeblich Fakt ist , heißt das noch lange nicht , dass wir Menschen daran schuld sind.Globale Temperaturen sind sowieso Quatsch , da mich mein „Wetter“ nur vor Ort interessiert.Fliegen Sie doch mal nach Südamerika , dort sind schon etliche Menschen an der seid Wochen anhaltenden Kältewelle erfroren.Wobei man aber betonen muss , dass auf Südhalbkugel gerade Winter ist.Hitze im Sommer und Kälte im Winter soll schon mal vorkommen.Wenn es irgendwo auf der Welt kalt ist , heißt es „Wetter“ und wenn es irgendwo anders auf der Welt heiß ist , heißt es „Klima“ oder Klimaerwärmung.Das berichten zumindest unsere Qualitätsmedien oder sogenannte“Experten“.Nachdem es hier in Deutschland Ende Juni endlich heiß wurde (hielt bis zur letzten Julidekade an) , kamen die „Experten“ Ramsdorf , Schellnhuber und Co wieder zu Wort.Mal wieder das übliche von Ihnen : „Das ist der „Klimawandel“ und „Es kommt alles noch viel schlimmer als vorher befürchtet“.Leider machte Ihnen dann aber das „Wetter“ in der letzten Julidekade einen Strich durch die Rechnung und es wurde wieder kühler , so das der Juli in Deutschland kein neuer Rekordmonat wurde.Das wäre für sie dann wohl wieder der endgültige Beweis für die nahende Klimakatastrophe gewesen.Der Monat reihte sich sogar noch hinter 1983 ein(damals sprach im übrigen noch kein Mensch von der angeblichen „Klimakatastrophe“).
    Für diejenigen die das bis jetzt immer noch kapiert haben.Klima ist eine Statistik aus 30 Jahren Wetterdaten , man benutzt vorzugsweise die Daten von 1961-1990 , das sich in der Zeit das Klima „global“ abkühlte.Bisher hatten wir eine leichte Erwärmung von 0,5-0,6 °C in den letzten 150 Jahren , als die Erde sich einer sogenannten „Kleinen Eiszeit“ befand.Trotzdem sagen globale Klimadaten noch lange nichts über lokale Wettergeschehnisse aus.Wie gesagt , wenn auf der Nothalbkugel Sommer herrscht , ist auf der Südhalbkugel Winter.
    Große Klimaänderungen finden immer periodisch statt, aber eigentlich ist das Klima ständig im Wandel und hängt mit tausenden Faktoren zusammen.Es hat aber bestimmt nichts mit CO2 zu tun , da CO2 nur einen Spurengas ist und somit vernachlässigbar ist.Der derzeitige Anteil in unserer Atmosphäre beträgt heute gerade mal 390 ppm <—parts per Million also nur 0.039 Prozent(steht sogar bei Wikipedia).Der menschengemachte Anteil davon beträgt ungefähr 4 Prozent (Verbrennung aus fossilen Brennstoffen und der Mensch ATMET CO2 aus!!!) also nur 0.00156 Prozent.Die anderen 96 Prozent stammen aus der Natur.Wie dieser winzigste Anteil an CO2 was am Klima ändern soll , ist mir schleierhaft. Wissenschaftler haben außerdem anhand von Eiskernbohrungen herausgefunden, dass CO2 der Temperatur folgt und nicht umgekehrt.Also bei größeren Klimaerwärmungen steigt der CO2 Gehalt in der Atmosphäre , allerdings erst 800 bis 1000 Jahre später.Das Klima ist viel zu komplex und bis heute sind noch nicht alle Zusammenhänge vom Menschen verstanden und schon gar nicht wissenschaftlich bewiesen.
    Normales Wetter gibt es nicht , das Wetter ist wie es ist und man muss sich dementsprechend anpassen !!!

    Thrall

    Dienstag, 10 August, 2010 at 01:52

  5. „Nothalbkugel“ *LOL *Ich wollte natürlich „Nordhalbkugel“ schreiben.
    Bitte korrigieren @ Admin

    Danke ;)

    Thrall

    Dienstag, 10 August, 2010 at 02:07

  6. Forscher erwarten „beispiellose Dürren“ – auch Deutschland ist betroffen – interessante Diskussion und vor allem Fakten zur Klimalüge gibt es da zu lesen. -> http://www.dreambox.info/showthread.php/forscher_erwarten_beispiellose_d_rren_auch_deutschland_ist_betroffen-264799.html

    T. Barz

    Donnerstag, 28 Oktober, 2010 at 14:59


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: