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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Werde Wassersparheld

with 3 comments

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Written by admin

Dienstag, 22 Juli, 2008 um 23:15

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

3 Antworten

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  1. Solange die Wasserwerke nicht an die Kapazitätsgrenze kommen ist Wassersparen grundsätzlich wirtschaftlich betrachtet Humbug.
    Wassersparen lohnt sich vor allem dann, wenn das Wasser mit viel Energie aufgeheizt wurde.
    Ich selbst habe ein Praktikum bem Wasserwerk einer mittelgroßen Stadt gemacht und mir wurde gessagt, 90 % der Kosten im Wasserwerk seien Fixkosten, d. h., wenn alle 50 % weniger Wasser verbrauchen würden, so lägen die Kosten um etwa 5 % niedriger.
    Wassersparen lohnt sich nur als Individuum und nicht wenn alle es tun würden.
    Prinzipiell wäre es deshalb sinnvoll, eine Flatrate für Privathaushalte einzurichten, zumindest in den Monaten außerhalb des Sommers.
    Das liegt daran, dass die Abschreibungen und Kapitalkosten fast konstant sind und Stromkosten und Mehrverschleiß eben nur etwa 10 % sind.
    Bei Klärwerken ist es auch nicht schlimm, wenn mehr Wasser ankommt.
    In den meisten Städten gibt es Mischwasserkläranlagen und die sind ohnehin auf Schwankungen ausgelegt.
    Wir haben ohnehin keine Probleme mit dem Wasserverbrauch, da meine Mutter Gärtnerin ist und wir so an preisgünstiges Grundwasser kommen und damit so über 90 % unseres Wasserbedarfes (außer Kochen) decken.

    Kohleverfluessigungs-Investor

    Mittwoch, 23 Juli, 2008 at 09:29

  2. Zudem tut eine ordentliche Wasserspülung der Kanalisation gut — diese ist nämlich auf hohen Massendurchsatz und geringe Fäkalkonzentration ausgelegt.

    Es wäre schon der Treppenwitz schlechthin, wenn man Toilettenspülwasser einspart und dann um zwei Größenordnungen höhere Kanalsanierungskosten zahlen muß…

    MK

    Mittwoch, 23 Juli, 2008 at 10:30

  3. Absoluter Schwachfug das ganze und Greenwashing eines Waschmittelherstellers.
    Das gesamte Leitungsnetz von Wasser und Abwasser ist auf einen Mindestdurchsatz ausgelegt.
    Erstens verhindert es die Verkeimung der Trinkwasserleitung und zweitens spült es die Scheiße aus den Abwasserrohren.
    Durch die Sparerei passiert folgendes:
    Die Wasserversorger müssen öfters die Trinkwasserrohre spülen um einer Verkeimung vorzubeugen und das kostet Geld.
    Beim Abwasser das selbe, wenn es aus dem Gulli stinkt, stehen die Fäkalien zu lange und zersetzen sich schon in der Leitung anstatt im Klärwerk.
    Also muss auch hier der Entsorger fleissig mit Trinkwasser spülen um gefährliche Konzentrationen von Bakterien und chemische Stoffen zu reduzieren.

    Was der verblödete Öko-Gutmensch an seiner Klo-Spülung einspart wird an anderer Stelle wieder zugesetzt.
    Das erhöht dann die Wasserpreise für den Kunden und der Effekt ist gleich Null.

    Getreu den hirnlosen Satz, „Wir tun was“, manchmal ist es halt besser für die Umwelt, wenn man mal nix tut.

    Es stinkt einfach nur zum Himmel

    MfG

    Energie-Ossi

    Samstag, 26 Juli, 2008 at 23:47


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