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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Die Arktis der 30er und 40er Jahre – Teil2

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Tag ein tag aus wird in der Presse von schwindenden Meereis, schmelzendem Grönlandeis, auftauenden Permafrostböden und schwitzenden Eisbären aus der Arktis berichtet. Sind die Temperaturen in der Arktis derzeit wirklich so außergewöhnlich hoch? Dazu ein Vergleich mit den Temperaturen der 30er und 40er Jahre in Ostrov Dikson (Nordwestsibirien) und Nuuk (Hauptstadt von Grönland).

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Die Abbildung (Daten-Quelle: NASA-GISS) zeigt Zeitreihen der Temperatur aus Ostrov Dikson und Nuuk.

Links:

http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/gistemp_station.py?id=222206740006&data_set=1&num_neighbors=1
http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/gistemp_station.py?id=431042500000&data_set=1&num_neighbors=1

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Written by admin

Mittwoch, 9 Juli, 2008 um 14:37

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

Eine Antwort

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  1. Ein wichtiger Fakt sollte nicht übersehen werden: Die Erwärmung der Arktis im letzten Jahrhundert kam plötzlich, mit einem dramatischen Temperaturanstieg und im Winter 1918/19, dazu einen Auszug aus „Krieg Verändert Klima“, BoD/Norderstedt, ISBN 3-8334-6061-X, 2006, S. 121,

    Spitzbergen – der Temperatursprung -1918

    Die signifikanteste Klima-Veränderung während des 1. Weltkrieges ereignete sich auf Spitzbergen. Um genau zu sein, der Wärmeknall in Spitzbergen war der markanteste globale Klimasprung der letzten zweihundert Jahre. Dort, auf der einsamen Inselgruppe zwischen Nordkap und Nordpol, explodierten Ende 1918 buchstäblich die Temperaturen. Schon 1930 sah der norwegische Wissenschaftler B. J. Birkeland darin den größten Temperatursprung, der je gemessen wurde. Birkeland war allerdings auch der Erste, der diesen Temperatursprung -10 Jahre nach dem Ereignis – wahrnahm, bzw. publizierte.

    Der sich als sehr beständig erweisende Temperaturanstieg dauerte in Europa bis zum ersten Kriegswinter 1939/40 und ist bisher von der Wissenschaft nicht plausibel erklärt worden. Wenn sich die Wintertemperaturen plötzlich im Durchschnitt um 8 Grad erhöhen, hätte sich eine intensive Erforschung dieses Phänomens eigentlich von selbst verstanden. Allein, die Wissenschaftler der 1930er Jahre sahen nur staunend zu. Dabei hätte man auch vor über 85 Jahren bereits das Instrumentarium gehabt, eine überzeugende Erklärung zu finden.

    Zur Erwärmung der Arktis von 1918/19 bis 1939/40 ausführlich auf: http://www.arctic-warming.com/

    ab

    Donnerstag, 10 Juli, 2008 at 09:19


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