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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Klimakritiker

with 12 comments

Quelle: SPIEGEL TV 06.01.2008

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Written by admin

Sonntag, 8 Juni, 2008 um 10:45

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

12 Antworten

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  1. Hallo,

    schade, dass das Video so unvermittelt abbricht. Aber ne bessere Aufzeichnung hab ich auch nicht gefunden… Gutes Video! Nix Konsens…

    Rainhelt

    Sonntag, 8 Juni, 2008 at 12:21

  2. Hallo Müller

    Spiegel TV, vorhin kam bei denen das Thema Hunger durch Energiepflanzen, Spekulation, Subvention in der EU und Einfuhrzölle.
    Kannst Du den Bericht eventuell auftreiben und hier einstellen????
    Das sollte einigen Menschen die Augen öffnen, ich hoffe auch unseren lieben Gutmenschen.

    Bio-Sprit tötet Menschen, in Bangladesch ist es inzwischen zur Realität geworden.
    Unterernährung, geschwächte Körper die anfällig für jede Art von Krankheit werden, anschließend Tod.

    Sowas muß immer wieder in die Medien, damit niemand mehr die Augen verschließen kann, was die erste Welt mit ihrem Klimawahn den fast 1,0 Mrd. Menschen auf der Welt antut.
    Gute Nacht

    Energie-Ossi

    Sonntag, 8 Juni, 2008 at 23:21

  3. Hallo Energie-Ossi,
    vielleicht sollte man auch erwähnen, dass in den USA Klimaforscher von der Regierung unter Druck gesetzt wurden (z.B. http://www.netzeitung.de/ausland/515527.html) Begriffe wie Klimawandel und Erderwärmung zu vermeiden.
    Dennoch ist es gut sich so breit wie möglich informieren und da zeigt das Video schon eine andere Sichtweise.
    Dass sich aber nun die deutsche Politik gegen den Vorschlag stellt, Autos nach Schadstoffausstoß zu versteuern, weil die deutschen Autobauer auf Spritfresser setzten ist ja wohl der Hammer.
    Mal ganz abgesehen von evtl. Klimaauswirkungen: Öl wird knapper und damit bleiben die Ölpreise hoch. Die deutschen Autobauer hätten schon längst Autos mit geringem Verbrauch entwickeln können. Aber auch da ist man dem amerikanischen Vorbild zu Riesenkarossen gefolgt.

    Und Sie behaupten, dass Bio-Sprit für für den Tod von Menschen in Bangladesch verantwortlich sind. Dann sollten Sie aber nicht vergessen, dass im Irak Krieg auch sehr viele Menschen getötet werden – wegen Öl.

    neversthypoxia

    Montag, 9 Juni, 2008 at 11:32

  4. #3 Neversthypoxia
    Vorneweg, ich glaube nicht an den Menschengemachten Klimawandel, wie sich jetzt herausstellt, wird es eben nicht so, wie uns diverse Klimaforscher mit ihren Computermodellen vorhergesagt haben. Wenn CO2 wirklich beteiligt ist, dann nur in ganz geringen Rahmen, selbst her Rahmstorf mußte zugeben, das die Abkühlung an der Sonne liegen könnte.

    Zur Autoindustrie, die entwickelt was der Kunde wünscht, so einfach ist das. Der kleine 3l VW wurde nämlich ein Flop, Sparautos mit Mini-Motor wird eben immer noch nicht im großen Maßstab gewünscht. Also mal a bisserl die Argumentationsbremse anziehen.

    Irakkrieg, böse Sache das und echt nicht zufriedenstellend was da abläuft, ganz Deiner Meinung. Andere Frage, was meinst Du, wieviel Menschen in Irak umgekommen sind???
    So, und nun blicken wir auf eine Milliarde Menschen in der dritten Welt die am Hungertuch nagen.
    Die nagen auch wegen Bio-Kraftstoffen am Hungertuch. Das ist einer der größten Auslöser, die anderen Gründe hatte ich oben schon genannt.
    Das aber juckt ja keinen, die Bauern bekommen für das Zeug mehr Geld, Deutschland muß Getreide importieren (Futter, Nahrung), manche Sorten wie der Hafer werden knapp auf dem Weltmarkt, damit auch verdammt teuer, aber Europa hat nix weiter zu tun als das Klima zu retten und Getreide in den Tank zu kippen.
    Ich denke, die Klimaschutzmaßnahmen sollten gerade die Ärmsten in der dritten Welt schützen, was aber passiert jetzt, wir killen sie vorzeitig.
    Sorry, a bisserl globale Zusammenhänge mußt Du Dir schon mal ansehen, was Du als Argumente gebracht hast, kann man in jeder drittklassigen Öko-Zeitschrift lesen.
    Des weiteren die Exxon-Argumente und das Beispiel was Du gebracht hast.
    Du vergisst aber den politischen Einfluß auf unsere eigenen Forscher und der Auftrag des IPCC den AGW zu beweisen.
    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Solarzellen um sich werfen.
    Mahlzeit

    Energie-Ossi

    Montag, 9 Juni, 2008 at 12:30

  5. Im Irak geht es meiner Meinung nur bedingt um Öl. Es scheint viel mehr um Einfluss in der Golfregion zu gehen, den die USA aufgrund ihres Währungssystems (Dollarnachfrage! Darum geht es den Amis fast immer) brauchen. Öl kann man natürlich immer gebrauchen ;)

    Zum CO2 Ausstoß: Wie E-O schon sagt. Die wollte von deutschen Herstellern keiner haben. Wo für sind wir berühmt? Für billige, unterhaltsgünstige Fahrzeuge, oder für Premium²? Wer das will soll bei den Franzosen, den Asiaten oder den Osteuropäern kaufen. Das ist überhaupt nicht die Zielgruppe der deutschen OEM! (Ford und Opel ist nicht deutsch)

    Ob der kleinen Größen eben dieser Zielgruppen (Vergleicht das mal mit Zielgruppe Tata Nano) ist das völlig Latte… Öl ist auch noch genug da, bis wir was dolles finden. Oder et is Schluss mit individueller Mobilität (Ein Szenario das man inzwischen öfter hört :(. Und jetzt ist vom zuende gehenden Öl nicht die Bohne am Preis zusehen. Wir sehen nicht ausgebaute Raffinerie-Kapazitäten (hier Diesel, US Normal), wir sehen Spekulation (Raus aus Immobilien rein in Rohstoffe) und wir sehen, das mehr große Player am Markt sind.

    Im übrigen haben DE und F heute die CO2-basierte Steuer bilateral auf den Weg gebracht.

    Rainhelt

    Montag, 9 Juni, 2008 at 20:21

  6. Hab dazu was feines:

    La Repubblica – Italien

    Öl – Spielobjekt der Spekulanten
    Die Tageszeitung La Repubblica sucht die Schuldigen der sprunghaften Verteuerung des Rohöls: „Es ist leicht … China und Indien, die Schuld zuzuschieben, die mit der wachsenden Nachfrage eine Mitschuld an der Verteuerung tragen. Wenn aber die Wertpapiere an der Warenterminbörse Nymex innerhalb von nur 48 Stunden um 13 Prozent steigen, wie es von Donnerstag auf Freitag geschehen ist, kann das nicht China und Indien zugerechnet werden. Eine solche Steigerung … hat in den letzten 25 Jahren nicht stattgefunden. Die reale Nachfrage ist ein Vorwand, sie wird benutzt, um eine neue Welle von Spekulationen auszulösen. Am Nymex bewegen die Wertpapiere für Erdöl virtuell eine Milliarden Barrel am Tag. Sie übersteigen die eigentliche Produktion um das Vielfache. … Es besteht der Verdacht, dass die amerikanischen Banken die Spekulationsblase nutzen, um sich aus ihrer eigenen Krise herauszuholen.“ (09.06.2008)

    http://www.eurotopics.net/de/presseschau/archiv/aehnliche/archiv_article/ARTICLE29365-Oel-Spielobjekt-der-Spekulanten

    Rainhelt

    Montag, 9 Juni, 2008 at 21:44

  7. Die gestiegene Nachfrage nach Bio-Kraftstoffen ist nur EIN Aspekt der ganzen Geschichte. Nicht vergessen werden sollte, dass große landwirtschaftliche Flächen als Weideland und zur Futtermittelproduktion genutzt werden. Unser Hunger nach Fleisch kostet wesentlich mehr Menschen das Leben, als die (noch) vergleichsweise geringen Flächen, die für Bio-Treibstoffe genutzt werden.

    Wir müssen uns alle der Erkenntnis stellen, dass zu viele Menschen mit zu hohen Ansprüchen das System Erde allmählich überfordern, wobei „zu viele“ sich auf die mit den hohen Ansprüchen bezieht. Viele Entwicklungsländer mit hoher Bevölkerungszahl stellen eine wesentlich geringere Belastung für die Erde dar, als viel weniger Menschen in den Industrieländern, abzulesen an unserem Energie- und Rohstoffverbrauch.

    Wer also selber Fleisch ißt, sollte nicht den Anbau von nachwachsenden Energiepflanzen einseitig kritisieren.

    Themawechsel. Öl gibt es tatsächlich noch eine ganze Menge, es würde rein rechnerisch für mehrere Jahrzehnte Verbrauch auf unserem heutigen Niveau reichen. Das Problem liegt darin, dass das leicht verfügbare und damit billig zu fördernde Öl knapper wird. Mitunter muss ein großes altes Ölfeld durch Dutzende kleinerer neuer ersetzt werden. Das verteuert nicht nur die Förderung ungemein sondern begrenzt auch die absolute Menge des Öl, die pro Tag gefördert werden kann.

    Aus einem großen Ölfeld kann man aus technischen Gründen eben mehr Öl pro Tag fördern als aus 100 kleinen, die genau so viel Öl enthalten, es sei denn, man will den finanziellen und energetischen Aufwand auf die Spitze treiben.

    Monitor

    Mittwoch, 11 Juni, 2008 at 12:53

  8. #Monitor
    Tja, so ist halt der Mensch, der braucht Fleisch für seine Ernährung und Entwicklung.
    Unser Magen und Darm-Trakt ist halt nicht für rein Vegetarischer Ernährung ausgelegt, wie bei einer Kuh oder einem Pferd.
    I
    Am Anfang unserer Entwicklung haben wir nur Fleisch und ein paar Früchte verzehrt, jetzt kommen noch Getreide und Gemüse dazu, ist doch schon mal eine Verbesserung.-:)

    Ich finde es eine echte Sauerrei, die Verbrennung von Lebensmitteln mit dieser Ausrede (Fleischverzehr) zu relativieren, der Hunger auf dieser Welt hat doch wohl ganz andere Gründe. Fangt langsam mal an global zu denken und die wirklichen Zusammenhänge zu verstehen, so wird das nämlich nix mit der Weltrevolution.
    MfG

    Energie-Ossi

    Mittwoch, 11 Juni, 2008 at 14:16

  9. @Energie-Ossi

    „der Hunger auf dieser Welt hat doch wohl ganz andere Gründe“

    Wenn Sie hier bitte einige Punkte aufzählen könnten?

    @monitor

    Ich finde es lächerlich Tote, die durch Agrartreibstoffe verhungern mit Tote, die durch Futter für Nutztiere verhungern – gegenzurechnen! Was kommt dabei raus? Welches Problem sollten wir hier wohl zuerst lösen?

    Schmidt

    Mittwoch, 11 Juni, 2008 at 15:52

  10. Hallo Schmidt

    Ja, andere Gründe gibt es reichlich, die bei der „Spiegel TV“ Sendung vom 8. Juni auch haarklein aufgeführt wurden.
    Ich versuch mal alles aus´n Kopp zusammenzustoppeln.

    1. Subventionspolitik in den Industriestaaten verbilligt unsere Nahrungsmittelpreise. Großindustrieller Anbau natürlich auch, so das afrikanische Landwirtschaft dagegen preislich nicht ankommen kann. Dafür werden diese Märkte mit billigen europäischen Produkten (in dem Fall waren es holländische Zwiebeln) überschwemmmt, so das die einheimischen Bauern ihre eigenen Produkte nicht loswerden.
    2. Entwicklungsländer begleichen ihre Schulden mit Nahrungsmittel, diese fehlen dann auf dem einheimischen Markt, weil auf dem Weltmarkt höhere Preise zu erzielen sind.
    Bei den niedrigen Löhnen kann sich kein Einheimischer mehr die Preise leisten.
    3. Saatgut-Monopol von gerade mal zwei, drei Supra-Nationalen-Konzernen wie Monsanto. Die produzieren Patentrechtlich geschütztes Saatgut, so das Bauern gezwungen sind, jedes Jahr neues Saatgut kaufen zu müssen. Normalerweise nimmt man dazu ein Teil der Ernte, darf jetzt aber nicht mehr sein.
    4. Nach platzen der Immobilien-Blase stürzen sich jetzt die Anleger auf Rohstoffe, wozu Nahrung auch zählt. Werden diese Artikel knapp auf den Weltmarkt, steigen dadurch natürlich auch die Preise.
    5. Als ob die vorgenannten Gründe nicht schon ausreichen würden kommt jetzt auch noch die Bio-Energie und der Bio-Sprit dazu. Diesen beziehen wir zu großen Teilen aus der zweiten und dritten Welt, weil die damit auch höhere Preise erzielen können. Dadurch fallen natürlich auch die Produktion von Nahrungsmitteln weg, auf diesen Flächen wächst ja nun Energie-Grünzeug.

    Die Entwicklungshilfe kommt auch nicht gut weg, da sie kostenlos Nahrungsmittel verteilen. Warum soll sich ein Afrikanischer Bauer abquälen, wenn die Alibi-Hilfe der reichen Industrienationen kostenlos Essen verteilen. Gut gemeint aber die Entwicklungshilfe erreicht damit das ganze Gegenteil.
    Afrika hätte genügend fruchtbare Fläche zur eigenen Abdeckung ihrer Bevölkerung mit Nahrung, aber das wird anscheinend von uns nicht gewollt.
    Bei Tageslöhnen um einen Dollar können sich die Menschen dort das Essen einfach nicht mehr leisten, selbst wenn das Zeug auf den Märkten rumliegt.

    Im Gegensatz zum AGW ist der Hunger auf der Welt wirklich von Menschenhand erzeugt, ob nun mit oder ohne Fleisch für uns überfetteten Europäern und Amerikanern.

    Außerdem stimme ich Dir bei Deinen letzten Satz voll zu, wer Tote gegeneinander verrechnet, ist ein …selbst zensiert…für mich.
    MfG

    Energie-Ossi

    Mittwoch, 11 Juni, 2008 at 18:37

  11. @Energie-Ossi

    Ja, danke!

    Viele Menschen erklären das „Problem“ Klimawandel zum ersten uns einzigen Problem der Menschheit!

    MfG

    Schmidt

    Donnerstag, 12 Juni, 2008 at 08:27

  12. Hallo Schmidt

    Klimawandel, dürfte langsam auch dem Letzten klar sein, wozu der dient!
    Gelddruckmaschine, Handel mit Luft, massenweise Aufträge für die Industrie und neue Gewinnmöglichkeiten.
    Na wer lässt sich das schon entgehen, selbst die „pösen“ Energiekonzerne springen auf den fahrenden Zug auf, Shell kauft massenweise Wälder auf, ist inzwischen zum größten privaten Waldbesitzer geworden, und, und, und.
    Nur eine Gruppe hat da das Nachsehen, die normalen Menschen und Steuerzahler.
    Sind doch die neuen Gesetzte zum KWK, EEG und CO2 Handel darauf ausgerichtet, uns noch viel tiefer in die Taschen zu greifen.

    Strompreis ab 2010=30 Cent/kWh

    Energie-Ossi

    Donnerstag, 12 Juni, 2008 at 16:18


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