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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Der Solarschwindel – Teil 1

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Written by admin

Dienstag, 27 Mai, 2008 um 16:43

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

2 Antworten

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  1. Sehr schön. Einer der grossen Fehler unserer Zeit ist die Betrachtung eines Wertes der Währung X über Zeitintervalle hinweg. Wieder ein Beispiel für die katastrophale Ausbildung in Deutschland in Sachen Zinseszins!!!

    Und das alle Kunden diesem Herrn diese Spinnerei zahlen müssen ist unfassbar. Fast schon asozial… (Ausgerechnet ;) )

    Rainhelt

    Mittwoch, 28 Mai, 2008 at 09:30

  2. Hallo Müller
    Passend zum Thema hab ich gerade bei der Welt am Sonntag einen Artikel gefunden.
    „Die sieben irreführenden Argumente der Solarwirtschaft“

    „1 „Solarstrom leistet einen Beitrag zur Versorgungssicherheit.“ Richtig ist: Solarstrom kann in Zukunft einen kleinen Beitrag leisten – beim gegenwärtigen Fördersystem allerdings nur zu exorbitant hohen Kosten. Die Solarmodule, die bis einschließlich 2007 auf die deutschen Dächer montiert wurden, decken etwa 0,5 Prozent des aktuellen Strombedarfs. Für diesen kleinen Beitrag müssen die Verbraucher jedoch schon jetzt Zusatzkosten in Höhe von 26,5 Milliarden Euro schultern, die über die gesetzliche Vergütungsfrist über 20 Jahre abzustottern sind. Wenn es bei der bislang geltenden Senkung der Einspeisevergütung von jährlich fünf Prozent bei Neuanlagen bleibt, werden die realen Zusatzkosten für den Verbraucher bis 2015 auf 120 Milliarden Euro wachsen….

    2 „Solarenergie trägt zum Klimaschutz bei.“ Richtig ist: Solarstrom ist die teuerste Form des Klimaschutzes. Den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid zu vermeiden, kostet mit Solarstrom zwischen 700 und 1000 Euro…..

    3 „Die Subventionen dienen dem Aufbau einer Hightech-Industrie.“ Richtig ist: Die Subventionen dienen der Aufbau einer Hightech-Industrie im Ausland. Wegen der hohen Einspeisevergütung wird die Hälfte der weltweit hergestellten Solarmodule in Deutschland montiert. Allein im vergangenen Jahr kamen Solarmodule mit einer Leistung von 1300 Megawatt auf deutsche Dächer – das ist mehr als in ganz Asien, den USA und Spanien zusammen. Da die deutsche Produktion dafür nicht ausreicht, muss mehr als die Hälfte der Module von ausländischen Herstellern importiert werden. Ohne die eigene Bevölkerung mit Subventionskosten belasten zu müssen, profitiert die ausländische Konkurrenz somit mehr von den deutschen Fördermilliarden als die hiesigen Firmen selbst. Deutsche Hersteller wie Solarworld oder Q-Cells bauen mit dem Geld des deutschen Stromverbrauchers inzwischen selbst Fabriken in den USA, Korea und Malaysia….

    4 „Eine Kürzung der Subventionen würde der Branche schweren Schaden zufügen.“ Richtig ist: Die Photovoltaik-Konzerne werben vor ihren Aktionären selbst damit, ihre Produktionskosten mittelfristig um rund 15 Prozent jährlich senken zu können. Eine Absenkung der Förderung von Neuanlagen um neun Prozent jährlich, wie dies die Union vorgeschlagen hat, können sie damit sehr leicht verkraften. Unternehmen wie Solarworld oder Q-Cells gehörten wegen der hohen Subventionen bislang zu den profitabelsten deutschen Unternehmen überhaupt, mit Umsatzrenditen von bis zu 30 Prozent….

    5 „Steigende Rohstoffkosten erfordern hohe Subventionen.“ Richtig ist: Silizium, der Rohstoff für die meisten Solaranlagen, ist teurer geworden. Allerdings profitiert die Solarwirtschaft davon, denn die Hersteller des Rohstoffs gehören der Branche selber an. Während der Bundesverband Solarwirtschaft die Arbeitsplätze der Siliziumhersteller gern der eigenen Branche zuschlägt, um die eigene Bedeutung zu erhöhen, tut er gleichzeitig so, als würde der Siliziumpreis extern bestimmt….

    6 „Solarsubventionen sichern hochwertige Arbeitsplätze.“ Richtig ist: Die Solarwirtschaft hat bislang lediglich rund 8000 hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Dazu kommen rund 20 000 weniger hoch qualifizierte Arbeitsplätze bei Modulherstellern und im installierenden Elektro- und Sanitärhandwerk. Die Subventionen pro Arbeitsplatz liegen nach Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) bei über 150 000 Euro pro Arbeitsplatz und sind damit rund doppelt so hoch wie im Steinkohlebergbau…..

    7 „Subventionen bedeuten Technologieförderung.“ Richtig ist: Die Photovoltaik-Industrie hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 5,7 Milliarden Euro nur 160 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) investiert. Daraus ergibt sich eine F&E-Quote von gerade einmal 2,8 Prozent. Das ist weniger als der deutsche Maschinen- und Anlagenbau insgesamt, der im Schnitt 3,8 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Die Automobilwirtschaft steckt sogar mehr als fünf Prozent des Umsatzes in Entwicklungsaktivitäten. Der mit weitem Abstand größte Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen, dem innovativsten Produkt der Photovoltaik-Forschung, ist First Solar – ein amerikanisches Unternehmen. Um den durch die Milliardensubventionen künstlich entfachten Nachfrageboom in Deutschland mit herkömmlichen Solar-Produkten zu befriedigen, erweiterte die deutsche Solarbranche ihre Produktionskapazitäten im vergangenen Jahr noch einmal drastisch. Dafür gab sie 1,6 Milliarden Euro aus – und damit zehnmal mehr aus als für Forschung

    http://www.welt.de/wams_print/article2030799/Die_sieben_irrefuehrenden_Argumente_der_Solarwirtschaft.html

    MfG

    Energie-Ossi

    Mittwoch, 28 Mai, 2008 at 17:33


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