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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

s’cooltour 2008/09 – Klimaerziehung an Schulen

with 3 comments

Written by admin

Donnerstag, 1 Mai, 2008 um 19:10

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

3 Antworten

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  1. Germanwatch setzt sich nach eigenen Worten für eine „soziale und ökologische Gestaltung der Globalisierung“ ein. Martin, der bärtige Germanwatch-Frontmann, spricht seine Zuhörer gern mit „Leutchen“ an und vermittelt den 17-Jährigen ihre Mitschuld am Klimafrevel, den er mit dem austrocknenden Tschadsee illustriert. Schuld an dessen Schrumpfen ist zwar in erster Linie die Ableitung von immer mehr Wasser für die Landwirtschaft an seinen Zuflüssen, aber dieser Hinweis wäre für Martins pädagogische Botschaft kontraproduktiv. Klima-Propaganda im Klassenzimmer

    Robert

    Freitag, 2 Mai, 2008 at 11:03

  2. Hallo Müller
    Man, was hast Du bloß wieder für einen Schrott ausgegraben, mir ist schon wieder Übel.
    Spass beiseite, der erste Lehrer lügt.
    Afrika, ein See dessen Namen er nicht nennt, vertrocknet wegen 0,6 °C Temperaturanstieg.
    Das hat mich sowas von gewurmt, musste ich doch glatt 5 min investieren um den Scheiß zu widerlegen.
    Dank Googel Earth hab ich den Namen rausgekriegt und zwar der Tschadsee und der Rest war ein Kinderspiel.
    Erstmal aus dem Wiki
    „Der Tschadsee ist ein abflussloser Binnensee in Westafrika. Er liegt am Südrand der Sahara beim Ländereck Tschad, Kamerun, Nigeria und Niger.
    In den Blickpunkt der Öffentlichkeit geriet der See in den letzten Jahrzehnten durch ein dramatisches Absinken des Wasserspiegels (nebenstehende Satellitenaufnahmen).
    Rund 90 Prozent seines Wassers erhält der See durch die Flüsse Chari und Logone. Weniger als zehn Prozent des Zulaufs stammen aus nigerianischen Flüssen.
    Somit ist der Wasserhaushalt des Tschadsees ganz wesentlich von den Niederschlägen im gemeinsamen, rund 800 km weit entfernten Einzugsgebiet von Chari und Logone abhängig.
    Bei der geringen Tiefe, in großen Bereichen des Sees beträgt sie weniger als einen Meter, an den tiefsten Stellen kaum mehr als fünf, und der hohen Verdunstungsrate, allgemein geht man jährlich von acht Metern aus, verlagern sich deshalb seine Uferlinien ständig. Als sich im Laufe der 1960er Jahre die vom Chari beförderten Wassermengen um mehr als 50 Prozent verringerten, reduzierte sich seine Oberfläche drastisch. Die Regression nahm durch die Dürren der 1970er Jahre sogar dramatische Ausmaße an.
    Neue Ansiedlungen auf trocken gefallenem Seegrund entstanden in allen oben genannten Staaten. In einigen Fällen mussten sie zum Teil wieder aufgegeben werden, nachdem sich durch Zunahme der Niederschläge die Uferlinien der Flachwasserbereiche gegenläufig verlagerten. Ob diese seit 1998 zu beobachtende Transgression künftig anhalten wird, ist ungewiss.
    Die den See umgebende Landschaft, mit einem feuchteren und kühleren Klima als heute, eine von zahlreichen Zuflüssen durchzogenen Savanne, bot den dort lebenden Menschen reichlich Nahrungsressourcen und wurde früh besiedelt. Mehrere langandauernde Regressionsphasen und schwächere Transgressionen sind an einstigen Strandwällen ablesbar, die nach geomorphologischen Untersuchungen und nach Auswertung von Satellitenfotos kartiert wurden.“

    Soweit so gut, Dürre in den 70´gern, war es da nicht etwas kühler auf der Erde????
    So schnell mal den zweiten Artikel bei der Googelsuche aufgeschlagen und was findet man da?
    http://www.geo.de/GEO/fotografie/fotoshows/5220.html

    „Im Reich des Erben geschieht nicht viel. Und das wenige betrifft vielleicht 6000 Fischer und Bauern, deren Dasein sich zwischen der Weite des Sees und der Enge von Hütten aus Schilfstroh abspielt. Noch vor 600 Jahren war der Tschad-See das größte Süßwasserreservoir Afrikas. Heute ist seine Fläche kaum noch größer als Berlin. Die Sahel-Dürren in den 1970er Jahren, aber vor allem die Wasserentnahme aus den Hauptzuflüssen Schari und Logone haben ihn auf ein Zwanzigstel seiner ehemaligen Fläche zusammenschrumpfen lassen.“

    Dicker Hund das, Wasserentnahme der Zuflüsse und die große Dürre in den 70´gern waren die Ursachen, aber man kann ja alles den Klimawandel unterschieben.
    Zu den Rest der Filmchen sag ich nichts weiter, mein Magen rebelliert.
    MfG

    Energie-Ossi

    Freitag, 2 Mai, 2008 at 19:17

  3. @Energie-Ossi #2

    #und die große Dürre in den 70´gern waren die Ursachen,#
    Es ist mittlerweile fast anerkannt, daß Kaltzeiten die Sahel trocknen lassen, die Erwärmung hingegen sorgt in der Gegend für „mehr“ Feuchte.

    Also sollte sich GW auf den Tschad zumindest klimatisch postiv auf den See auswirken.

    krishnag

    Freitag, 2 Mai, 2008 at 22:14


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