klimanews

Ein Umweltphysiker im Klimawandel

2. Extremwetterkongress 2007

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Vortrag von Klimaforscher Prof. Dr. Schönwiese

Negativ: Deutschlandtemperaturen werden erst ab 1761 gezeigt. Das Temperaturmaximum zwischen 1750-1760 wird nicht abgebildet. Siehe z.B. Temperaturgeschichte Berlins ab 1701.

https://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/02/temp-berlin-tempelhof.jpg

Extrem-Wetter-Ereignisse der letzten Jahre und Statistiken dazu werden präsentiert. Aus einem relativ kurzen Ist-Zustand der letzten Jahrzehnte wird auf die Zukunft geschlossen.

Weitere Beiträge

Vortrag von Eiskapitän Heinz Aye

Es regnet in der Antarktis, dass Packeis ist verschwunden. Erzählungen von Windstärke 14 und der Begegnung mit einer Monsterwelle von 30 m Höhe. Voraussagen: Die Nordwestpassage wird die Alternative zum Panamakanal werden. Die Windskala von Beaufort stimmt nicht mehr, er gibt inzwischen eine Windstärke 13 und 14. Ich spinne kein Seemannsgarn, so der Eiskapitän Heinz Aye. Unbedingt sehenswert.

Anliegend die Meereisbedeckung der Antarktis, welche zunimmt.

http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/current.anom.south.jpg

Unfreiwilliger Gewitterflug einer Paragleitschirm-Pilotin in 10 km Höhe bei –50°C, ohne Sauerstoff. Auch sehenswürdig.

Vortrag von Prof. Martin Claußen

Eine schöne Zusammenfassung des 4. IPCC-Berichtes, leider mit Graphen, die übers Blatt hinausschießen, siehe Hoffmann. Auch hier werden die Deutschlandtemperaturen leider erst ab 1761 gezeigt. Positiv: Die Aussagen zum Sturmindex für die Nordsee sind objektiv gehalten, wie einige andere Punkte auch.

Written by admin

Samstag, 15 März, 2008 um 15:12

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

Eine Antwort

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  1. Thema Monsterwelle:
    „“Eine derart hohe Welle kann zum Beispiel entstehen, wenn sie in eine entgegenkommende Strömung hineinläuft“, sagt Günther. „Die Strömung bremst die Welle und schiebt sie zusammen, dadurch wird sie höher und steiler.“ Warum solche Monsterwellen sich dennoch nur vereinzelt und – anders als Tsunamis – ohne einen konkreten, erkennbaren Anlass bilden, hat der Meerestechniker Günther Clauss vom Institut für Land- und Seeverkehr der Technischen Universität Berlin erforscht. „Eine Extremwelle entsteht immer dann, wenn sich mehrere Einzelwellen zufällig an einer Stelle treffen und überlagern“, sagt er. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn kurze, hohe Wellen von längeren und damit schnelleren Wogen eingeholt werden. „Auch wenn Wellen aus verschiedenen Richtungen zusammenlaufen, bei einer Kreuzsee, können sich Freak Waves bilden“, sagt Clauss.““

    Eigentlich ganz einfach, Überlagerungen von verschiedenen Wellen. Warum da jetzt auch noch der Klimawandel schuld dran sein soll, entzieht sich meinem Verständnis.
    MfG

    Energie-Ossi

    Sonntag, 16 März, 2008 at 20:28


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