klimanews

Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Die Alpengletscher der Römerzeit im Vergleich zu heute

with 7 comments

Vor einigen Jahren hat der Steingletscher (im äußersten Osten des Kantons Bern der Schweiz gelegen) einen noch gut erhaltenen Arvenstamm (Arve = Zirbelkiefer, alpenländischer Nadelbaum) zu Tage gebracht. Zudem wurde festgestellt, dass unter dem Steinlimigletscher, einem Nachbargletscher bzw. Seitenarm des Steingletschers, Torfsedimente liegen. Der Arvenstamm wurde auf 4920 +/- 60 Jahre vor heute datiert und der Torf auf 2100 +/- 50 Jahre vor heute. Forscher sind so zum Ergebnis gekommen, dass das Sustengebiet während der Römerzeit vermutlich bis auf die Höhe der Tierberglihütte (2795 m über den Meeresspiegel gelegen) eisfrei war.

Zur Zeit der Römer soll das Gebiet des Sustenpasses (Passhöhe 2224 ü. d. M.) bis auf die Höhe der Tierberglihütte praktisch eisfrei gewesen sein. Wo heute vom Gletscher geformte karge Gerölllandschaft herrscht, sollen früher Arven gestanden und Wiesen der Landschaft ein lebendiges Aussehen verliehen haben. Es folgten auf diese Zeit mehrere Kaltzeiten, in welchen das ganze Gebiet eine riesige Eislandschaft war und schließlich der Zustand, den wir heute kennen, ein Alpengletscher.

Gletscher

Zwei Bilder vom Steinlimigletscher – zuerst der Gletscher zur Römerzeit vor 2000 Jahren, danach der Gletscher um 1993 mit zurückweichendem Eis und den Jahreslinien für 1856 – 1922 (Quelle: K. Öller).

Anlage: Joachim Bublath in seiner Sendung vom 22.10.2003 zu den Alpengletschern

Advertisements

Written by admin

Donnerstag, 28 Februar, 2008 um 13:31

Veröffentlicht in Klimawandel

7 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Hallo,

    gute Seite gefällt mir. Habe mal ein wenig rumgestöbert ! Freue mich wenn Sie mich auch auf meiner Seite
    http://www.pufferspeicher.info besuchen kommen….

    in diesen Sinne

    nando

    [XXX Admin: Bitte keine Werbung XXX]

    nando

    Donnerstag, 28 Februar, 2008 at 17:03

  2. Was sagt man denn dazu? Vielleicht noch, daß der, der einst in der Schule aufgepaßt hat sich ausmalen kann, daß Hannibal es nur unter den beschriebenen Bedingungen mit seinem Tross geschafft haben konnte. Somit bleibt vom „Klima-Katastrohen-Alarmismus“ nicht mehr viel übrig.
    Übrigens, zu den Gletschern fällt mir noch eine Meldung vom 04.11.2006 (dritter Absatz) ein. Nachdem sich der Klima-Zirkus in Nairobi im wahrsten Sinn des Wortes „verflogen“ hatte, war es dem Gießener Anzeiger überlassen sich wieder natürlichen Gegebenheiten zuzuwenden:

    Klimakrise hin, Umweltalarm her – in Bayern ist die Welt noch in Ordnung. Das ist keine PR-These der CSU-Staatspartei, sondern von Experten belegt. Nutznießer ist Peter Ramsauer, CSU-Landesgruppenchef im Bundestag und Repräsentant des „schönsten Wahlkreises Deutschlands“ (Eigenwerbung) rund um Berchtesgaden und den Königssee. Im „Steinernen Meer“, einem Gebirgsstock hinter St. Bartholomä – da wo sich das berühmte Königssee-Echo fängt und die bayerische Bilderbuch-Idylle ihrem Höhepunkt nahe kommt – bildete sich der niedrigste und jüngste anerkannte deutsche Alpengletscher. Trotz der zunehmenden Erderwärmung. In der „Eiskapelle“, nicht einmal 2.000 Meter hoch, hat sich in der schattigen Ostwand ein Mindestmaß an „Kerneis“ gebildet, das von den Glaziologen (den Eiskundlern) als niedrigster Alpengletscher anerkannt worden ist, freut sich Michael Vogel, Leiter der Nationalparkverwaltung Berchtesgadener Land. Da kann Ramsauer nun also immer all die politischen Dinge auf Eis legen, die die große Koalition nicht anpacken will.

    Das bringt mich auf ein weiteres Fundstück aus der FAZ vom 3. Februar:

    Der erwähnte CSU-Mann ist jener Peter Ramsauer, der sich Anfang Februar 2003 in einer Sitzung des deutschen Bundestags, in welcher man sich mit der Fortschreibung des Gesetzes über Erneuerbare Energien (EEG) befaßte, zu Zwischenrufen bemüßigt fühlte wie:
    „Der spricht nicht für unsere Fraktion“, oder „Eine der unsinnigsten Reden, die ich je gehört habe!“

    Was war geschehen? Obwohl alle Fraktionen(!!!) sich einig waren, daß dieses Gesetz (EEG) „ein Lichtblick in der Finsternis der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung“ sei, wagte ein Bundestagsabgeordneter sich zu widersetzen! Axel Fischer von der CDU aus Karlsruhe durfte drei Minuten lang diese Eintracht stören und wagte Widerspruch zu üben. Er führte aus, dass die durch das Gesetz geförderten Wind- und Sonnenkraftwerke nur Strom ins Netz einspeisen können, wenn konventionelle Kraftwerke als Schwankungsreserve in Bereitschaft stehen. Anderenfalls dürften die Bürger nur dann fernsehen und die Unternehmer nur dann arbeiten lassen, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Im Normalfall vermindern Wind- und Sonnenkraftwerke allenfalls den Wirkungsgrad der konventionellen Kraftwerke und verursachen darüber hinaus erhebliche Regelungskosten im Netz. Der Energiekonzern E.on gab diese Kosten für das Jahr 2002 mit 1,6 Milliarden Euro an – Tendenz steigend!

    Hinzu kommen Einspeisevergütungen, die der Verbraucher über die Stromrechnung bezahlt, und Verlustzuweisungen, die der Finanzminister den Investoren gutschreibt. Hieraus ergeben sich nicht, wie die Mehrheit der Abgeordneten glaubt, 8 Euro, sondern – wie Fischer, soweit es ihm die Redezeit erlaubte, mit weiteren Einzelheiten vorrechnete – 150 Euro, die jeder Haushalt schon im Jahr 2001 für erneuerbare Energien zahlen durfte!

    Er erntete dafür, wie die FAZ bemerkte „das schallende Gelächter Trittins und deutliche Mißfallenskundgebungen aus der Unionsfraktion“, speziell von oben erwähnten Dr. Ramsauer. Ob die Zwischenrufe auf das kleine Wasserkraftwerk zurückzuführen sind, welches dessen Familie betreibt(!), kann also nur vermutet werden!?

    mfg

    Zyniker

    Freitag, 29 Februar, 2008 at 14:15

  3. Guten Tag
    Was sollen wir daraus schließen ?
    Die Fotomontage ist aus dem Jahre 1993 – Alpengletscher zur Römerzeit -, wie sieht das heute aus ?
    Daß irgendwo am Königssee in „geschützter“ Lage „Glazial-Eis“ existiert, was sollen wir damit anfangen ?
    Sie wollen doch nicht damit die bestürzenden Veränderungen rundweg leugnen, bzw. so weiter machen wie bisher ?
    Trotz dieser Verlautbarungen werden in Bayern und Baden-Württemberg über 60 % der Solaranlagen Deutschlands errichtet ?
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Owtscharenko
    Vielleicht interessiert sie eine e-Mail-Sequenz zu diesem Thema -natürlich hinten anfangen zu lesen ?

    Frohe Weihnachten,
    als abschließende Bemerkung möchte ich doch zu den Temperatur- und sonstigen Messungen etwas anmerken :
    – bei meiner „diplomarbeit“ habe ich Pfahlsetzungs-Messungen zur Festlegung der zulässigen Belastung „ausgewertet“.
    Dabei habe ich erkannt, es kommt immer auf den Ansatz der Interpretation an – E-Modul des Beton !
    – zudem war ich einige Wochen in Algerien, um festzustellen, daß eine Vermessung aus der Luft oder auf der Erdoberfläche
    zu einer unterschiedlichen Höhenfestlegung führen kann (6-8 m Unterschied) – Luftbild-Auswertung
    oder normales Nivelement von einem bekannten Festpunkt
    – zum Schluß habe ich bei meiner Solar-Thermie-Anlage festgestellt, daß eine analoge und eine digitale Temperatur-Messung
    bis zu 3 Grad Unterschied aufweisen kann, d.h. es kommt auf die Eichung an
    Was schließen wir daraus, es ist einfach nicht korrekt, 2 abweichende Auswertungen dazu zu verwenden, eine jahrzehntelange Arbeit
    von Hunderten (Tausende ?) internationaler Wissenschaftler in Frage stellen zu wollen !
    Das Schlimme dabei ist , daß dann im Ergebnis Geld in den Vordergrund gestellt wird, ohne die Gefahren zu berücksichtigen, anzuerkennen ?
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

    Mit freundlichen Grüßen

    Nocheinmal Guten Tag,
    war natürlich nur ein kleiner Teil,
    hier der komplette Text unter dem untenstehenden Link :

    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Owtscharenko

    Nocheinmal Guten Tag,
    war natürlich nur ein kleiner Teil,
    hier der komplette Text unter dem untenstehenden Link :

    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Owtscharenko

    Nocheinmal Guten Tag,

    war natürlich nur ein kleiner Teil,
    hier der komplette Text unter dem untenstehenden Link :

    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Owtscharenko

    Norbert Owtscharenko

    Donnerstag, 25 September, 2008 at 19:14

  4. Guten Tag
    Was sollen wir daraus schließen ?
    Die Fotomontage ist aus dem Jahre 1993 – Alpengletscher zur Römerzeit -, wie sieht das heute aus ?
    Daß irgendwo am Königssee in „geschützter“ Lage „Glazial-Eis“ existiert, was sollen wir damit anfangen ?
    Sie wollen doch nicht damit die bestürzenden Veränderungen rundweg leugnen, bzw. so weiter machen wie bisher ?
    Trotz dieser Verlautbarungen werden in Bayern und Baden-Württemberg über 60 % der Solaranlagen Deutschlands errichtet ?
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Owtscharenko
    Vielleicht interessiert sie eine e-Mail-Sequenz zu diesem Thema -natürlich hinten anfangen zu lesen ?

    Frohe Weihnachten,
    als abschließende Bemerkung möchte ich doch zu den Temperatur- und sonstigen Messungen etwas anmerken :
    – bei meiner „diplomarbeit“ habe ich Pfahlsetzungs-Messungen zur Festlegung der zulässigen Belastung „ausgewertet“.
    Dabei habe ich erkannt, es kommt immer auf den Ansatz der Interpretation an – E-Modul des Beton !
    – zudem war ich einige Wochen in Algerien, um festzustellen, daß eine Vermessung aus der Luft oder auf der Erdoberfläche
    zu einer unterschiedlichen Höhenfestlegung führen kann (6-8 m Unterschied) – Luftbild-Auswertung
    oder normales Nivelement von einem bekannten Festpunkt
    – zum Schluß habe ich bei meiner Solar-Thermie-Anlage festgestellt, daß eine analoge und eine digitale Temperatur-Messung
    bis zu 3 Grad Unterschied aufweisen kann, d.h. es kommt auf die Eichung an
    Was schließen wir daraus, es ist einfach nicht korrekt, 2 abweichende Auswertungen dazu zu verwenden, eine jahrzehntelange Arbeit
    von Hunderten (Tausende ?) internationaler Wissenschaftler in Frage stellen zu wollen !
    Das Schlimme dabei ist , daß dann im Ergebnis Geld in den Vordergrund gestellt wird, ohne die Gefahren zu berücksichtigen, anzuerkennen ?
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

    Mit freundlichen Grüßen

    Nocheinmal Guten Tag,
    war natürlich nur ein kleiner Teil,
    hier der komplette Text unter dem untenstehenden Link :

    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Owtscharenko

    Guten Tag,

    hier die Antwort eines Klima-Wissenschaftlers auf einen Klimakritiker (Herr Alvensleben, ein Physiker) :

    Wissenschaft ist ein System, in dem viele Menschen zahllose neue Ideen hervorbringen und diese dokumentieren und publizieren, damit sie von Fachkollegen kritisch geprüft, diskutiert und beurteilt werden können. Nur die Ideen haben Bestand, die sich überzeugend belegen und bestätigen lassen; viele gehen wieder unter. Wissenschaftler schauen dabei nüchtern auf methodische Aspekte, etwa auf die Streuung und Reproduzierbarkeit der Daten, mögliche Fehler, mögliche andere Einflußfaktoren (auf die Blattöffnungen hat z.B. außer CO2 auch die Feuchte einen großen Einfluß). „Klimaskeptiker“ gehen anders vor: sie bejubeln kritiklos einzelne Arbeiten, die ihnen ins Konzept passen (wie die Stomata-Daten) und wischen bedenkenlos und ohne jeden Grund viele andere, methodisch viel robustere Arbeiten (dutzende detaillierte Untersuchungen zu Gaskonzentrationen im Eis) vom Tisch. Professionelle Forscher können es sich nicht leisten, derart mit zweierlei Maß zu messen.

    Die heutigen hohen CO2-Werte sind nicht durch menschliche Emissionen, sondern durch Ozean-Ausgasung entstanden?

    Die vom Menschen geförderten und verbrannten Mengen an Erdöl, Gas, usw. sind bekannt, daher wissen wir auch, wieviel CO2 von uns in die Atmosphäre emittiert wurde. Dies ist fast doppelt so viel wie der gemessene Konzentrationsanstieg von 280 auf 370 ppm. Wer sagt, dieser Anstieg sei nicht das vom Menschen in die Luft geblasene CO2, der sagt konkret: unser CO2 ist auf mysteriöse Weise wieder aus der Atmosphäre verschwunden (wohin?), und zufällig hat der Ozean gleichzeitig eine ähnliche Menge ausgegast und dabei die atmosphärische Konzentration auf Werte steigen lassen, wie es sie seit Jahrmillionen nicht gegeben hat. Dies kann wohl niemand ernsthaft glauben.

    Zudem ist das Gegenteil auch durch Ozeanmessungen belegt: der Ozean hat nicht etwa CO2 ausgegast, sondern im Gegenteil, er hat (zusammen mit der Biosphäre) einen Teil des anthropogenen CO2 aus der Atmosphäre aufgenommen. Eine entsprechende CO2-Zunahme läßt sich inzwischen im Meerwasser messen. Der fossile Kohlenstoff verrät sich zudem durch seine andere Isotopenzusammensetzung, die sowohl in der Atmosphäre als auch im Ozean messbar ist.

    Die Natur ist anpassungsfähig, aber mit gewissen Grenzen. Auch bei vergangenen zu raschen Klimawechseln hat es Massen-Aussterben gegeben. Die einschneidendsten globalen Klimaänderungen zumindest der letzten einigen Jahrhunderttausende waren die Eiszeiten; die stärksten Erwärmungen traten jeweils zum Ende dieser Eiszeiten auf. Sie betrugen etwa 4-6°C über einen Zeitraum von 5,000 Jahren (nur lokal, etwa in Grönland, gab es raschere Klimawechsel). Nun drohen wir eine ähnliche Erwärmung innerhalb von 100 Jahren zu verursachen – fünfzig mal schneller. Dazu sind die Ökosysteme heute durch die menschliche Landnutzung stark fragmentiert, viele Arten leben nur noch in eng begrenzten Naturschutzräumen. Eine neue Studie von Biologen schätzt, dass bei ungebremster Erwärmung bis zum Jahr 2050 bis zu einem Viertel aller Tierarten vom Aussterben bedroht sein könnte [12].

    Zusammenfassung:

    Eine nennenswerte Klima-Erwärmung durch Zunahme des von Menschen produzierten CO2 in der Atmosphäre droht uns nicht. Die Verminderung der CO2-Einträge in die Atmosphäre gemäß dem Kyoto-Protokoll halte ich nicht nur für überflüssig, sondern sogar für schädlich, da sie die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung erschwert, die schon jetzt auf den erreichten Zuwachs der Ernteerträge angewiesen ist. Alle bisherigen Beobachtungen zeigen auch, daß die natürlichen Senkenflüsse – d.h. die Aufnahme von CO2 aus der Luft durch Meere, Erdboden und Pflanzen – bei Anstieg der CO2-Konzentration zunehmen und den CO2-Zuwachs in der Luft begrenzen.
    Hier widerspricht Herr Alvensleben sich selbst: hat er oben noch vermutet, der atmosphärische Anstieg des CO2 sei durch Ausgasen aus dem Ozean entstanden, so spricht er hier (richtigerweise) von den Meeren als Senke. Ohne diese Senken wäre der Anstieg des CO2-Gehalts der Atmosphäre heute bereits doppelt so hoch. Es gibt aber Grund zur Vermutung, dass diese Senken künftig abnehmen oder gar zu Quellen werden könnten. Herr Alvensleben weist selbst weiter oben darauf hin, dass in der Klimageschichte oft auf eine Temperaturerhöhung ein zeitlich verzögerter Anstieg des CO2 folgte. Falls eine solche Rückkopplungs-Reaktion des Kohlenstoff-Kreislaufs auch diesmal eintreten sollte, würde das die Erderwärmung noch verstärken.

    Und obendrein: Die im Kyoto-Protokoll geforderte CO2-Verminderung ist auch extrem teuer. Präsident Bush war nicht schlecht beraten, als er sich weigerte, das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren [9].
    „Extrem teuer“: dies ist zumindest eine unbewiesene Behauptung, über die man trefflich streiten kann, die allerdings ausserhalb der Naturwissenschaft und damit auch ausserhalb meiner Expertise liegt. Nur ein Hinweis dazu: die Studie „Langfristszenarien für eine nachhaltige Energienutzung in Deutschland“, vom Wuppertal-Institut gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Jahr 2002 erarbeitet, kommt zu dem Ergebnis, dass eine Emissionsreduktion in Deutschland um 80% bis zum Jahr 2050 ca. 48 Euro pro Kopf und Jahr kosten würde, was 0,14% des mittleren Brutto-Inlands-Produkts entspricht. Auch andere Studien zeigen, dass ein nachhaltiger Umbau des Energiesystems über die kommenden Jahrzehnte zu moderaten und völlig vertretbaren Kosten möglich ist. Allerdings: je länger die notwendigen Maßnahmen (auch durch die Medienarbeit der „Klimaskeptiker“) hinausgeschoben werden, desto teurer wird es.

    Norbert Owtscharenko

    Donnerstag, 25 September, 2008 at 19:33

  5. @Norbert Owtscharenko

    „Was sollen wir daraus schließen ?
    Die Fotomontage ist aus dem Jahre 1993 – Alpengletscher zur Römerzeit -, wie sieht das heute aus ?“

    Schaun Sie mal hier.

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/09/08/die-alpengletscher-und-der-eismann-otzi/

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/09/11/gletscherschwund-oder-gletscherwachstum-eine-frage-der-betrachtungsweise/

    Die „Fotomontage“ stammt aus

    http://alpen.sac-cas.ch/html_d/archiv/2004/200406/ad_2004_06_12.pdf

    Und bitte keine weiteren Blogtrollereien mit 2 mal Posten und 4 mal auf Stefan Rahmstorf verweisen ;)

    Den Link kenne ich seit über einem Jahr.

    Viele Grüße nach Köln und weiter guten Marsch gegen Gentechnik, für Abrüstung, gegen Sozialabbau, etc…

    Müller

    Donnerstag, 25 September, 2008 at 21:52

  6. @Norbert Owtscharenko

    P.S.

    Hier noch die Antwort von Alvo von Alvensleben auf Stefan Rahmstorfs Kritik

    http://www.schulphysik.de/klima/alvens/antwort.html

    Müller

    Freitag, 26 September, 2008 at 11:23

  7. Bedenklich ist das Festhaltenwollen an der Fossilverbrennung!

    ****

    Dienstag, 21 Oktober, 2014 at 04:05


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: