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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Extrem-Winter in Afghanistan: Fast Tausend Todesopfer

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Der kälteste Winter seit 30 Jahren hat in Afghanistan mindestens 926 Menschenleben gefordert. Tausende Tiere starben, Schneestürme und Lawinen zerstörten hunderte Häuser, wie die Behörden mitteilten.

Der Sprecher des nationalen Katastrophenstabes, Ahmed Shikeeb Amraz, sagte, mindestens 231 Menschen seien verletzt worden. Nach seinen Informationen verendeten fast 320.000 Tiere. 734 Häuser seien bisher völlig zerstört, 457 beschädigt worden. Amraz fürchtete, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Bisher hätten Rettungsmannschaften es noch nicht geschafft, in die verschneiten Regionen vorzudringen.

In der westlichen Provinz Herat seien mit minus 30 Grad die tiefsten Temperaturen gemessen worden, die es dort jemals gegeben habe, hieß es. In Herat und in den Nachbarprovinzen sind viele Straßen durch Schnee blockiert, Nahrungsmittel sind knapp. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums leiden mehr als 170.000 Menschen an Lungenentzündung oder anderen Infektionen der Atemwege. Einigen Patienten mussten erfrorene Gliedmaßen amputiert werden, wie es hieß.

Bereits Anfang Februar hatte Deutschland wegen der anhaltenden heftigen Schneefälle und extremen Kälte seine Nothilfe für Afghanistan erhöht. Das Auswärtige Amt (AA) stockte die Mittel um eine halbe Million auf 1,5 Millionen Euro auf. Wie eine Sprecherin mitteilte, sollen mit den zusätzlichen Geldern besonders schutzbedürftige Menschen mit warmer Kleidung, Heizmaterial und Nahrungsmitteln versorgt werden.

[Quelle]

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Written by admin

Samstag, 16 Februar, 2008 um 14:19

Veröffentlicht in Klimawandel

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