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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Astrophysikerin Baliunas sagt: Die globale Erwärmung steht im Zusammenhang mit der Sonne

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In ihrer Vortragsreihe „Warming Up to the Truth: The Real Story Über Climate Change“ schilderte Astrophysiker Dr. Sallie Baliunas ihre Erkenntnisse am Dienstag an der Universität von Texas.

Baliunas arbeitet zusammen mit ihren Kollegen Willie Soon am Harvard-Smithsonian Zentrum für Astrophysik. Sie sind beide der Meinung, dass eine größere Übereinstimmung zwischen der Sonnenvariabilität und der globalen Erwärmung besteht, als zwischen der globalen Erwärmung und der Zunahme des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre (der gängigen Lehrmeinung).

„Einige Leute argumentieren, der Sonneneinfluss sei groß, einige argumentieren, er sei klein. Ich liege irgendwie in der Mitte“, sagte sie in der Pressekonferenz an Dienstag.

Ihre Untersuchungen reichen in Zeiten zurück, in denen die CO2-Emissionen keine entscheidende Rolle für das Klima spielten.

„Wenn man weit genug in die Zeit zurück geht, so lassen sich einige Unbekannte ausschließen“, sagte sie. „Ich habe mich schon immer dafür interessiert, wie sich Veränderungen der Sonnenaktivität auf die Erde auswirken.“

Baliunas äußert, dass eine Zunahme und Abnahme der Sonnenaktivität, historisch zu Wärme- und Kälteperiode geführt hat. Die Energieknappheit sollte mehr besorgen, als etwas, was in 100 Jahren kommen könnte.

„Ich bin für die Einsparung von Energie und Ressourcen“ sagte sie. „Man kann besorgt sein über den steigenden CO2-Gehalt in der Atmosphäre und es aus einer Sichtweise der Vorsicht betrachten. Wir wollen es nicht riskieren, also müssen wir ein paar Schutzmaßnahmen ergreifen“.

Zivilisationen haben immer nach den Grund für einen Klimawandel gesucht.

Im 16ten und 17ten Jh. wurden in Europa tausende als Ketzer verurteilt und hingerichtet. Religiöse und politische Organisationen suchten die Schuld für Missernten und Unwetter bei Ketzern, insbesondere bei Frauen, die als Hexen verurteilt wurden.

Dr. Baliunas erhielt ihren MA (1975) und Ph.D. (1980) Grad in Astrophysik an der Harvard Universität. Sie arbeitet als leitende Wissenschaftlerin am George-C.-Marshall-Institut in Washington DC und hat einen Sitz am Institut im wiss. Beirat.

[Quelle]

Written by admin

Samstag, 16 Februar, 2008 um 14:16

Veröffentlicht in Klimawandel

Eine Antwort

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  1. Selbstverständlich ist die Sonne ein wesentlicher Faktor, ohne Sonne wäre hier so kalt wie auf Pluto. Es ist auch normal, dass ein Astrophysiker die Sonne für wichtiger hält als die Atmosphäre und Atmosphärenphysiker sieht es genau umgekehrt. Meeresphysiker werden auch eine spezielle Meinung haben, ist schließlich eine Budgetfrage.

    ck42

    Samstag, 16 Februar, 2008 at 20:46


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