klimanews

Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Eisbären vs. Knut, Flocke, Ertrinken, Verhungern

with 3 comments

Admin: Folgende Mail habe ich am 13.02.08 vom Google-Video-Support erhalten:

Hi,

Your video „Eisbären vs. Knut, Flocke, Ertrinken, Verhungern“ was
rejected because it didn’t comply with our Program Policies.

Es handelte sich bei dem Video um einen ungekürzten und unverfälschten Zusammenschnitt dieser Videobeiträge aus YouTube. (Soweit ich informiert bin gehört Google doch YouTube ;) )

Written by admin

Sonntag, 10 Februar, 2008 um 20:26

Veröffentlicht in Klimawandel

3 Antworten

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  1. Danke Müller
    Ach der kleine knubblige Knut, oh wie süss!!!!
    Ein eiskalter Killer der sich mit 2 Tonne Lebendfleisch anlegt, dazu brauch er nicht mal Eis, das Töten klappt auch ganz gut ohne Eis.
    Das zum Thema, die Eisbären werden wegen AGW aussterben. Das tun sie erst, wenn ihre Beutetiere weg sind, und so sieht es halt nicht aus.
    Und wieder ein Mythos zerstört.
    An Deiner Stelle würde ich aber einen Warnhinweis anbringen, Film nicht unter 16 Jahre geeignet.
    MfG

    Energie-Ossi

    Sonntag, 10 Februar, 2008 at 21:44

  2. Gleiches Recht für Alle.

    Nicht nur die Arktis hat etwas zu bieten. In der Antarktis
    will man unbedingt die Pinguine Sterben lassen.

    Könige der Antarktis bald vom Aussterben bedroht
    Die Königspinguine – Sinnbild der Antarktis – reagieren so sensibel auf die globale Erwärmung, dass sie schon bald aus der Eiswüste verschwunden sein könnten. Schon minimale Temperaturschwankungen gefährden Brut, Aufzucht und Überleben der Vögel, wie Forscher nun herausgefunden haben.
    Noch prägen Millionen der schwarz-weißen Tiere im Frack das Bild der Antarktis, doch das könnte sich schon in den nächsten Jahren ändern. Wie nur wenige Tiere sind die Königspinguine an die extremen Bedingungen der Antarktis angepasst und reagieren äußerst sensibel auf Änderungen in ihrem Lebensraum. Eine französische Studie zeigt nun, dass eine Erhöhung der Wassertemperatur um nur 0,25 Grad Celsius die Überlebenschance der Königspinguine um neun Prozent heruntersetzt. Das schreiben Forscher in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

    weiter hier:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,534705,00.html

    BRK

    Mittwoch, 13 Februar, 2008 at 00:27

  3. Wer meint, der Eisbär würde ohne Packeis aussterben, der unterschätzt dieses Tier gewaltig.

    @BRK
    Tschuldigung für meine Deutlichkeit, die sind so scheiße.

    Man könnte jetzt viel dazu schreiben, nur wozu. Wie das ganz tickt haben schon zwei leitende Ex-Redakteure vom Umweltmagazins „Natur“ gut beschrieben.

    http://www.maxeiner-miersch.de/optimismus.htm

    Monat für Monat wurde auf den Seiten unserer Zeitschrift der dräuende Weltuntergang beschworen, der Tod war unser ständiger Begleiter. Waldsterben und Robbensterben, Insektensterben und Vogelsterben, ja sogar ein Spermiensterben schien unmittelbar bevorzustehen.[…]

    Kennen wir so ein Verhalten vom gehörnten Bio-Jäger nicht?

    Zu einem besonders eklatanten Fall von Insubordination kam es während einer Redaktionskonferenz Anfang der neunziger Jahre. Es war Frühling und durch das geöffnete Fenster drang mitten in der Stadt das romantische Lied einer Mönchgrasmücke an unsere Ohren. Was ein junger Praktikant mit der vollkommen unpassenden Bemerkung quittierte: „Da pfeift schon wieder eine eurer ausgestorbenen Vogelarten.“
    Statt dessen lernten wir eine neue Erscheinung kennen, die uns seit damals begleitet: Einst wurde der Überbringer schlechter Nachrichten geköpft oder endete im Kerker. Mittlerweile ist es umgekehrt. Schlechte Neuigkeiten scheinen ausgesprochen willkommen zu sein, gute Botschaften lösen Verdacht aus. Die Nachricht „Der Rhein ist vergiftet“ wird mit einer gewissen Genugtuung aufgenommen, die Nachricht „Der Rhein wird sauberer“ dagegen mit höchster Skepsis. Das Faktum „Der Wald lebt und wächst “ führt gar zu ausgesprochener Verärgerung.[…]

    Als Überbringer solch guter Botschaften wurden wir zwar nicht geköpft, aber die erregten Natur-Leser kündigten reihenweise ihre Abonnements, warum wir alsbald auf die rote Liste der gefährdeten Redakteure gerieten.[…]

    Je schlechter jemand über die Welt und seinen Mitmenschen berichtet, desto besser ist er angesehen. „Das schlimmstmögliche Szenario für wahrscheinlich, ja wahr zu halten, egal ob es sich um Hunde, Rinder oder ertrunkene Kinder handelt, gilt als Ausweis des kritischen Bewusstseins“, schreibt die Publizistin Katarina Rutschky, „mit einer gewissen moralisch, aber auch intellektuell gefärbten Wollust lassen sich deshalb alle gern über den desolaten Zustand der Welt informieren.“ Wer besonders schlechtes erwartet ist stets auch auf der sicheren Seite. Man verzeiht dem falschen Propheten, wenn es besser kommt als er es vorausgesehen hat.

    Peper

    Mittwoch, 13 Februar, 2008 at 08:50


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