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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Kassandras kontra Wissenschaft

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Die Klimaforscher verlieren die Geduld. Weil ihre Daten nicht bedrohlich genug erscheinen, verkaufen sie jetzt Meinungsumfragen als wissenschaftliche Ergebnisse. Ein Kommentar aus die Zeit Online vom 5.2.2008.

Politik ist, wenn man es trotzdem sagt: Nach dieser Devise prescht derzeit mit ungesicherten Prognosen eine Gruppe ungeduldiger Klimaforscher voran: Die politischen Entscheidungsträger im Blick, veröffentlichten sie eine Studie im angesehenen Wissenschaftsjournal PNAS, in der sie warnen, das Erdklima könne an verschiedenen Punkten wesentlich schneller umkippen als bisher gedacht.

Belege dafür sind in der Arbeit Mangelware. Stattdessen präsentieren die Forscher eine Meinungsumfrage unter Kollegen. Damit haben sie sich von einer belastbaren wissenschaftlichen Methodik verabschiedet. Und sie riskieren den (noch) guten Ruf der Klimaforschung.

Weiter [ZEIT online 5.2.2008]

Written by admin

Mittwoch, 6 Februar, 2008 um 16:06

Veröffentlicht in Klimawandel

2 Antworten

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  1. Ich sah mich gezwungen, mich in der Form bei der Zeit zum Artikel zu äußern:

    Klimawandel ?

    Sicher, es gibt ihn, Tendenz Abkühlung z. Z.
    Die Herren des PIK, Schellnhuber und Rahmstorf befürchten übersehen und überhört zu werden, die Zeit läuft ihnen davon, daher die in meinen Augen unseriöse Art der Wissenschaft. Bauchgefühl um Milliaden für die Abwehr des (Anthropogenen ?) Klimawandels in Bewegung setzen zu wollen ?
    Fürchten sie um Ihre Pfründe ?
    Geht es Herrn Schellnhuber nicht schnell genug, seine neue zu gründende Weltgesellschaft grünster / ökologistischster Prägung in Bewegung zu setzen ?
    Wer mit „Manhattan“ Projekten arbeitet, vor dem graust es mich.
    Klima wandelt sich seit jeher, ist die Statistik von 30 Jahren Wetter, und die Herren meinen, sie wollen das Klima schützen – wovor ?
    Wer gibt denen das Recht festzulegen, daß das momentane Klima für uns das beste ist ?
    Naja, das Thema wird sich in Kürze selbst erledigen, wenn wir uns mal wieder, wie in den 70igern, vor einer Eiszeit schützenm müssen.

    krishnag

    Mittwoch, 6 Februar, 2008 at 20:30

  2. Das Prinzip ist eindeutig. Man malt den (Klima)Teufel an die Wand, in diesem Fall also Extremwetterereignisse, die immer mal irgendwo auftreten, und auf einmal grundsätzlich durch antropogene Einflüsse hervorgerufen werden. Und dann hat man schnell einen Schuldigen – man hat ja „Szenarien“, die das „Prophezeien“.
    Zum anderen sind wir gerade wirklich in einem „Klimawandel“, es wird nämlich seit Mitte 2007 im globalen Maßstab kälter. Bei solchen schnellen Zirkulationsänderungen bleiben Extremereignisse nicht aus, besonders der Monsun ist da ein tückisches Element.
    So wird man sich also bald auf die Schulter klopfen können, und wenn nicht, dann brauchen wir noch mehr Forschungsgelder…

    Wetterfrosch

    Donnerstag, 7 Februar, 2008 at 14:45


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