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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Luftqualität in Deutschland 1985-2005 vs. Mahnmarsch gegen Feinstaub

with 11 comments

Luftqualität in Deutschland 1985-2005

Mahnmarsch gegen Feinstaub: Am 25.01.2008 – in Klagenfurt… Setzen wir ein Zeichen!

Written by admin

Dienstag, 5 Februar, 2008 um 20:35

Veröffentlicht in Klimawandel

11 Antworten

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  1. Gibt es eigentlich belastbare Nachweise, dass schon Irgenwer durch Feinstaub geschädigt wurde (von den Plaketten mal abgesehen)?

    CK42

    Dienstag, 5 Februar, 2008 at 21:24

  2. Ich möchte nicht wissen, wieviel (Fein)staub die bei ihrem Protestmarsch aufgewirbelt haben.
    Feinstaub hängt ja ursächlich von der Sonneneinstrahlung ab und nicht von Autoverkehr. Aber solche Studienergebnisse werden medienunwirksam plaziert, damit sie keiner liest.
    Wer nachts, z. B. um 3:00, Nachrichten hören sollte, würde das u.U dort hören – es wurde veröffentlicht, aber gehört hat es kaum einer – wiederholt wird es nicht – der Pflicht wurde genüge getan, Konsequenzen werden nicht gezogen, an der Plakette kann man ja verdienen, nicht wahr ?

    krishnag

    Mittwoch, 6 Februar, 2008 at 21:28

  3. In den vergangenen Jahren gab es immer mehr Hinweise darauf, dass es – im Gegensatz zu früheren Annahmen – für Schwebstaub keine Schwelle gibt, unterhalb derer keine schädigende Wirkung mehr auftritt. Das bedeutet, dass unerwünschte Wirkungen zwar vermindert, aber nicht völlig verhindert werden können. Diese Wirkungen reichen von vorübergehenden Beeinträchtigungen der Atemwege (was sich in der Zunahme von Atemwegssymptomen, wie zum Beispiel Husten, und verschlechterten Lungenfunktionsmesswerten zeigt) über einen erhöhten Medikamentenbedarf bei Asthmatikern bis zu vermehrten Krankenhausaufnahmen sowie einer Zunahme der Sterblichkeit (Mortalität) wegen Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen.

    Die gesundheitlichen Wirkungen von Partikeln aus unterschiedlichen Quellen müssen nicht gleich sein. Partikel aus Verbrennungsprozessen könnten auch in der selben Korngröße unter toxikologischen Gesichtspunkten wegen unterschiedlicher Inhaltsstoffe schädlicher sein als „natürliche“ Partikel.

    zitiert aus dem des Umweltbundesamts.

    Der Film zeigt, dass die Luft sauberer geworden ist. Er belegt aber nicht, dass man nicht noch mehr tun sollte.

    ingraban98

    Montag, 11 Februar, 2008 at 16:43

  4. @Ingraban98
    Wenn Du schon zitierst, dann vergiss bitte die Hälfte nicht.:

    „Bei epidemiologischen Auswertungen ist eine prinzipielle Einschränkung zu
    machen: Sie können niemals einen klaren Ursache-Wirkungs-Zusammenhang
    belegen. Im Hinblick auf Schwebstaub zeigen aber die Ergebnisse vieler
    unabhängig voneinander und auch mit unterschiedlichen Methoden
    vorgenommener Studien ein so übereinstimmendes Bild, dass die Annahme
    eines ursächlichen Zusammenhanges zwischen Staubbelastung und den
    genannten Wirkungen gerechtfertigt erscheint.“

    MfG

    Energie-Ossi

    Montag, 11 Februar, 2008 at 19:01

  5. @ingraban98

    „Der Film zeigt, dass die Luft sauberer geworden ist. Er belegt aber nicht, dass man nicht noch mehr tun sollte.“

    Nunja, der Feinstab in den Städten wird zum Großteil durch den Verkehr verursacht. Seit 10 Jahren gibt es Aquadiesel, der für jedes Dieselfahrzeug Einsatzreif ist. Eingesetzt wurde und wird er aber nicht. D.h. über 10 Jahre hinweg, bei weitaus stärkerer Luftbelastung, bestand offensichtlich kein Bedarf.

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/01/27/diesel-wasser-kraftstoffgemisch-als-alternative-zu-wirkungslosen-rusfiltern/

    Aber neuerdings besteht Bedarf und es wird auf teure Feinstabfilter gesetzt, die teils nicht funktionieren. Im Übrigen gibt es auch natürliche Quellen für Feinstaub, wie Pollen, Sporen, Asche …

    Die Feinstäubbelastung bei der Getreideernte und Silvester und beim Osterfeier dürfte alle Grenzwerte sprengen. Da kommen bestimmt aber auch noch Verordnungen. Auch die Kinder auf dem Land dürften durch Pollen, Sporen, Ernte, … stark „belastet“ sein.

    Müller

    Montag, 11 Februar, 2008 at 20:10

  6. Im Sommer ist es im Wesentlichen die Sonne, die die Überschreitungen verursacht.“

    Das bedeutet: Die Feinstaubkonzentration erhöht sich im Laufe des Tages in Abhängigkeit zur Sonnenintensität. Je stärker die Temperatur im Verlauf des Vormittags ansteigt, desto höher die Feinstaubelastung. Der Messwert dazu heißt ‚PM-10‘.

    Fazit:
    Umwetzonen wg. Feinstaub bringen nichts, aber auch garnichts – so letztendlich das „Frauenhofer Institut“
    mehr dazu hier:
    http://www.mdr.de/fakt/5170245.html

    krishnag

    Montag, 11 Februar, 2008 at 22:41

  7. Sonne heizt die Chemie am Boden an
    Beat Gerber, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
    Paul-Scherrer-Institut (PSI)
    Sommersmog als fotochemische Luftverschmutzung
    Die durch OH-Radikale ausgelösten chemischen Reaktionen führen in dreckiger Luft bei intensivem Sonnenschein auch zur Bildung von sekundären Luftschadstoffen wie Ozon und Feinstaub. Diese fotochemische Luftverschmutzung nennt man allgemein Sommersmog. Er ist die Ursache für das in der Schweiz häufig beobachtete Überschreiten der Grenzwerte für Ozon und Feinstaub. Mit den jüngsten Experimenten, so hoffen die beteiligten Forscher aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, soll die Chemie des Sommersmogs besser verstanden werden.

    krishnag

    Montag, 11 Februar, 2008 at 22:47

  8. #7 Sorry, Quelle vergessen:
    http://idw-online.de/pages/de/news150114

    krishnag

    Montag, 11 Februar, 2008 at 22:47

  9. @energie-ossi

    Das Problem der Kausalität liegt wohl daran, dass im Feinstaub ein unspezifisches Gemisch angeschaut wird. Die Ergänzungen der 22. BImSchV im Sommer letzen Jahres gehen daher in die richtige Richtung, indem Schadstoffe als Fraktionen im Feinstub limitiert werden. Leider sind da nur „Zielwerte“ genannt, die wohl kaum durchgesetzt werden.
    Also, ich will hier nicht die Umweltzonen rechtfertigen. Partikelfilter an den Fahrzeugen scheinen mir jedoch eine gute Lösung. Insbesondere scheint es verursachergerecht und eine der billigsten Lösungen zu sein – gemesssen in EURO pro kg-PM10.

    Ingraban98

    Dienstag, 12 Februar, 2008 at 07:38

  10. Pollen, Sporen, werden demnächst den Medikamentenbedarf bei Asthmatikern erhöhen und Krankenhausaufnahmen vermehren, sowie einer Zunahme der Sterblichkeit (Mortalität) wegen Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen.

    Alle Jahre wieder.

    Dabei ist ja noch bekannt, dass es Kinder vom Lande weniger betrifft.

    Peper

    Dienstag, 12 Februar, 2008 at 09:44

  11. Die Mediziner meinten mal, die Kinder von der Stadt lebten zu steril, dass ihr Immunsystem etwas verrückt spielen würde.

    Peper

    Dienstag, 12 Februar, 2008 at 09:48


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