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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Ein Viertel der Methanemissionen der Nordsee stammen von einer einzigen Stelle

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Ein Viertel der Methanemissionen der Nordsee stammen von einer einzigen Stelle, haben Geoforscher um Peter Linke vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel herausgefunden. 1991 ist die Firma Mobil beim Ölbohren auf eine riesige Methangasblase gestoßen; der Blow-Out des Klimagases hätte beinah die Bohrinsel explodieren lassen.

Noch immer tritt Methangas aus. Die Austrittstellen am Meeresboden ließen sich einfach mit Betonplatten verschließen.

Linke: „Im Verhältnis zu Kohlendioxid spricht man davon, dass es (Methan) eine mehr als 20-fache Wirkung hat, was den Treibhauseffekt dieses Gases betrifft.“

Es stellt sich die Frage warum hier nicht gehandelt wird, aber in Sachen CO2-Emissionen?

[Wissenschaftsmagazin nano 11.01.2008]

Anlage: Trend der atmosphärischen Konzentration der „Treibhausgase“: CO2, Lachgas, Methan, und FCKWs (CFCs).

 

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Written by admin

Dienstag, 22 Januar, 2008 um 13:34

Veröffentlicht in Klimawandel

7 Antworten

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  1. Diese Quelle ist nicht dem Menschen zuzuordnen, paßt somit nicht zum AGW – daher uninteressant.

    krishnag

    Dienstag, 22 Januar, 2008 at 22:41

  2. Könnte man damit kein Geld verdienen, indem man das Gas abzapfen würde?
    Ist ja fast reines Methan.

    Kohleverfluessigungs-Investor

    Dienstag, 22 Januar, 2008 at 23:09

  3. Zuerst einmal, tolle Seite Herr Prof. Müller. Ich gehöre zwar nicht zu den Klimaerwärmung-Skeptiker, jedoch gibt es sicherlich einigte Dinge die zum Zweifeln auffordern. Für einen Laien ist es schwer sich ein Bild zu machen. Das Thema Meteorologie ist schwer verständlich, und seriöse Literatur ist nur schwer zu finden. Ihre Website ist in meinen Favoriten-Ordner gewandert.

    @ Kohleverflüssigungs-Investor #2: Natürlich könnte man das Fördern. Jedoch haben wir hierfür (noch)-nicht die Technik. Hier könnte ich Ihnen ein Buch empfehlen: Was sind die Energien des 21. Jahrhunderts? Der Wettlauf um die Lagerstätten von Hermann-Josef Wagner.

    Schmidt

    Mittwoch, 23 Januar, 2008 at 10:22

  4. Es stellt sich die Frage warum hier nicht gehandelt wird, aber in Sachen CO2-Emissionen?

    Na weil das IPCC und Schellnhuber das als inertes Gas ansehen ;)

    Dabei würde ich den Einfluss von Methan sogar noch größer einschätzen. Schließlich wird es exotherm in der Atmosphäre umgesetzt (Reaktionsenthalpien bei Bildung von Wasser und Kohlenstoffsioxid)

    Rainhelt

    Mittwoch, 23 Januar, 2008 at 18:22

  5. Zur Methanförderung:
    Methan haben wir unfassbar viel. Es wird bei der Ölförderung (wo es deutlich einfacher wäre es abzuzapfen) verbrannt. Daher ist übrigens diese unsägliche Raucher-Heizpilzdebatte gestorben. Denn da hat das wenigstens einen Nutzen. Sonst wirds nur so verbrannt ,)

    Rainhelt

    Mittwoch, 23 Januar, 2008 at 18:24

  6. @Rainhelt

    „Methan haben wir unfassbar viel. Es wird bei der Ölförderung (wo es deutlich einfacher wäre es abzuzapfen) verbrannt.“

    Dazu auch das:

    http://wiki22.parsimony.net/cgi-bin/wiki/program/db-view.cgi?wiki41640;UmweltBelastungen

    Verschwendung und bei Großverursachern wird nicht gehandelt.

    Müller (Admin)

    Mittwoch, 23 Januar, 2008 at 19:39

  7. Quatsch. Was Müller offensichtlich hier und da:
    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/01/24/gashydrate-und-methanhydrat/

    kritisiert, ist das typische Sparverhalten von Prestige-Sparer. Nach dem Motto: „Egal ob der Kühlschrank leer ist, ob ich auf einer Luftmatratze schlafen muss, dass dicke Auto und das dicke Haus behalte ich.“

    Man sollte, sofern man wirklich sparen möchte, an die dicken Brocken rangehen, bevor man sinnlos im kleinen spart/reguliert.

    Peper

    Sonntag, 27 Januar, 2008 at 02:21


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