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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

CO2 Absorption im Selbstversuch

with 55 comments

Ein schönes Experiment zur CO2 Absorption und zum Treibhauseffekt habe ich kürzlich im Internet gefunden.

Siehe hier

Eine Kerze wird angezündet und hinter einer luftdicht verschlossenen Glasröhre aufgestellt. Am anderen Ende der Röhre befindet sich eine IR-Kamera. Die Röhre wird nun über eine Druckflasche mit CO2 befüllt. Das IR-Bild der Kerze verändert sich. Die Flamme geht von einer rötlich-gelben Färbung in eine grünlich-blaue Färbung über. Damit ist die CO2 Absorption der Wärmestrahlung belegt.

Schön und gut, aber es stellt sich die Frage: Was hat das mit dem sog. Treibhauseffekt zu tun?

Zunächst ein wenig Grundlagenwissen aus der Atmosphärenphysik und Spektroskopie.

Die Erdatmosphäre besteht zu ca. 78% aus Stickstoff, zu ca. 21% aus Sauerstoff und zu ca. 1% aus Argon. Der CO2-Anteil beträgt ca. 0,038%. Das wirksamste sog. Treibhausgas in der Atmosphäre ist der Wasserdampf. Weit dahinter folgen Treibhausgase wie CO2, Methan (CH4), Ozon (O3) und Stickoxide (N2O), welche nur noch in Spuren in der Atmosphäre vertreten sind.

Die Hauptbestandteile der Luft Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2) (99% Anteil) absorbieren keine IR-Strahlung. Diese Gase sind für IR-Strahlung weitgehend transparent. Nur die in Spuren vertretenen sog. Treibhausgase sind in der Lage IR-Strahlung zu absorbieren. Diese Gase absorbieren auch nicht über den ganzen IR-Bereich, sondern nur bei diskreten Wellenlängen (Absorptions-Linien/Banden).

Siehe hier

Die nachfolgende Abbildung gibt einen Überblick über die Wärmeabstrahlung der Erde (oben rechts) und das Absorptionsvermögen der Treibhausgase (direkt darunter).

atmospheric_transmission

Quelle: Wikipedia

Die Erde Strahlt die aufgenommene Wäre der Sonne in einem Wellenlängenbereich zwischen 3 und 100 Mikrometer (Millionstel Meter) wieder ab (Infrarotstrahlung, die blaue Kurve, rechts oben im Bild). Nur in einem schmalen Bereich eines Strahlungsfenster zwischen 8 bis 13 Mikrometer ist eine nahezu ungehinderte Ausstrahlung möglich (der blau gekennzeichnete Bereich, rechts oben im Bild). Vor allem der Wasserdampf in der Atmosphäre ist für die Eingrenzung auf dieses Strahlungsfenster verantwortlich. Er absorbiert den Grossteil der Strahlungsenergie und grenzt die Durchlässigkeit des Fensters auf 8 bis 17 Mikrometer ein. CO2 kommt als Treibhausgas an zweiter Stelle. Es grenzt das Strahlungsfenster vor allem im Bereich von 13 – 17 Mikrometer ein. (Maximale Absorption liegt bei 15 Mikrometer).

Durch das sog. Strahlungsfenster bei 8 bis 13 Mikrometer (der blau gekennzeichnete Bereich, rechts oben im Bild) schauen auch die IR-Wettersatelliten. Hier kann die Wärmestrahlung der Erde nahezu ungehindert entweichen. Das ermöglicht einen direkten Blick bis auf die untere Wolkendecke und Erdoberfläche.

alpen-ir-2

IR-Bild eines Wettersatelliten von den Alpen (Vergrößerung: Klick)

Außerhalb des Wärmeabstrahlungsspektrums der Erde liegen ebenfalls sog. Infrarotfenster, welche für das IR-Licht durchlässig/durchsichtig sind. Astronomische Beobachtungen über erdgestützte Observatorium/Teleskope (z.B. von den Kanarischen Inseln aus) sind hier möglich. Beispiele dafür zeigt die nächste Abbildung.

ir-astronomie2

Über das 1.25-Mikrometer (J Band), dass 2.2-Mikrometer (K Band) und das 4.7-Mikrometer (M Band) lässt sich z.B. von der Erde aus der Mars beobachten. Dabei kann man im IR sogar durch die Marsatmosphäre (welche zu fast 100% aus CO2 besteht) bis auf die Marsoberfläche blicken. Mit einer handelsüblichen IR-Kamera, die im Bereich von 7,5-13 Mikrometer misst, kann man ebenfalls den Sternenhimmel betrachten. Ein Blick auf den Mond ist problemlos möglich.

Diese Beobachtungen sind möglich, da man in Wellenlängenbereichen durch die Atmosphäre schaut, welche nicht oder nur wenig durch die Absorptions-Linien/Banden der Treibhausgase beeinträchtigt werden. Geht man in den Bereich der Absorptions-Linien/Banden der Treibhausgase, so wird die Atmosphäre für Wärmestrahlung undurchlässig/undurchsichtig.

Kommen wir also auf den Versuch vom Anfang zurück. Für das Experiment wurde die IR-Kamera über Filter und Software so eingestellt, dass man sich im Bereich der ungesättigten Absorptions-Linien/Bande des CO2 bei 4,3 Mikrometer befindet. (Also weitgehend außerhalb des Wärmeabstrahlungsspektrums der Erde, aber mitten im Wärmeabstrahlungsspektrum der Kerzenflamme).

ir-kamera-filter

Messbereich einer IR-Kamera im mittleren Infrarot (3-5 Mikrometer). Mit Filtern wurde der Messbereich (Sichtbereich der Kamera) auf die Absorptions-Linien/Bande des CO2 bei 4,3 Mikrometer eingegrenzt.

Weiter wurde eine 100% CO2-Atmosphäre mit leichtem Überdruck in die Röhre erzeugt. Es wurden also spezielle Voraussetzungen geschaffen, um das Experiment glücken zu lassen. Nur hat das wenig mit der Realität zu tun. Die entscheidende Ausstrahlungsfenster der Erde liegt bei 8 bis 13 Mikrometer und die für den Treibhauseffekt entscheidende Absorptions-Linie/Bande des CO2 bei 15 Mikrometer. Für die Messung wurde also der falsche Spektralbereich (der falsche Wellenlängenbereich) gewählt.

Weiter zu berücksichtigen ist, dass die entscheidende Absorptions-Linie/Bande des CO2 bei 15 Mikrometer (die im Versuch nicht gezeigt wird) weitgehend gesättigt ist. Das bedeutet, die aktuelle CO2-Konzetration von 0,038% bzw. 380 ppm (CO2-Teile pro Mio. Luftteilchen) in der Atmosphäre, leistet nahezu alles, was sie zu leisten im Stande ist. D.h. weiteres CO2 trägt kaum noch zur Verstärkung der Absorption bei. Das kann man sich anhand einer rußgeschwärzten Glasscheibe veranschaulichen, durch welche man in den Himmel blickt. Anfangs ist die Scheibe noch völlig durchlässig für das Sonnenlicht. Mit dem Schwärzen nimmt die Durchlässigkeit aber schnell ab. Am Ende bringt ein weiteres Schwärzen nichts mehr viel, da die Scheibe nahezu undurchlässig für das Sonnenlicht geworden ist. Ähnlich verhält es sich mit der Absorptions-Linie/Bande des CO2 bei 15 Mikrometer. Auch hier müsste man in die ungesättigten Randbereiche der Linien und Banden bei 15 Mikrometer gehen, um einen kleinen Effekt zeigen zu können.

Anlage: Mit der IR-Kamera in der Disco

Die eingeatmete Luft enthält:
0,038 % CO2.

Nach Pschyrembel, Medizinisches Wörterbuch, 257. Auflage, 1994 S. 130 enthält die ausgeatmete Luft:
4 % CO2. (Das über 100-fache der eingeatmeten Luft).

Benutz man eine handelsübliche IR-Kamera (ohne Filter) in einer Disco, so zeigt sich keine Beeinträchtigung der Aufnahmen, durch das ausgeatmete CO2 der Tänzer.

ir-disco

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Written by admin

Donnerstag, 26 Februar, 2009 um 15:27

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

55 Antworten

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  1. Und weiter? Wo bleibt der alles entscheidende Reemissions-Versuch?
    ;-)

    Wetterfrosch

    Donnerstag, 26 Februar, 2009 at 19:11

  2. Ich habe mal versucht, an einem konstant beheizten Labortreibhaus mit IR-durchlässigem Kochsalzfenster und unterschiedlichen Gasfüllungen(Luft, CO2, Argon) einen gasspezifischen Temperatureffekt herauszupräparieren, in dem sich die interessierenden Strahlungsphänomene letztlich niederschlagen sollten. Wenn man die Wärmeleitfähikeiten der Gase berücksichtigt, bleibt für das CO2 im Vergleich zum ähnlich schlecht wärmeleitenden Argon nicht viel Wirkung übrig. Die detaillierte Arbeit steht unter:
    http://www.schmanck.de/Klimadeutsch.html -
    Ehrenfried Loock
    Der Treibhauseffekt
    Messungen an einem Wood’schen Treibhaus

    paulchen

    Donnerstag, 26 Februar, 2009 at 22:49

  3. Das mit der Sättigung ist kein glücklicher Bergriff. Ich würde das Ganze eher mit einem Heizgerät vergleichen, in dem konstant Energie (Sonneneinstrahlung)zugeführt wird, und das die Energie ausschließlich über Strahlung wieder abgibt. Erhöht man den Widerstand für den Strahlungstransport nach draußen, muss die Temperatur des Heizkörpers ansteigen, damit im Gleichgewicht die gleiche Strahlungsleistung über den erhöhten Strahlungswiderstand abgeführt wird. Aus dem Weltraum gesehen wird auch bei auch bei 15um noch Strahlung von der Erde abgegeben, die mit Erhöhung der CO2-Konzentration auch noch weiter absinken kann. Als Ausgleich dafür muss mit erhöhter Erdtemperatur mehr Strahlung durch die offenen Bereiche getrieben werden. Dumm ist nur, dass die Veränderungen im Abstrahlspektrum so marginal sind, dass sie im Rauschen von Wasserdampf und Wolken noch nicht sichtbar sind. Die empirische Bestätigung der Hypothese wird also noch weiter auf sich warten lassen.

    CK42

    Freitag, 27 Februar, 2009 at 07:20

  4. @ Wetterfrosch
    In der Tat gibt es schon den “alles entscheidende Reemissions-Versuch”.
    http://uploader.wuerzburg.de/mm-physik/klima/artefact.htm

    Warum im oben beschriebenen Versuch so unrealistische Versuchsbedingungen angesetzt werden mussten, hat das nicht einen schlechten Beigeschmack? Sollte es nicht einfach sein, den Treibhauseffekt per CO2 experimentell zu beweisen?

    mfg iwg

    iwg

    Freitag, 27 Februar, 2009 at 11:20

  5. Wo wir gerade beim berühmt berüchtigten CO 2 sind: vielleicht erklärt mir mal einer, warum bei den beiden Umwelt-Stationen Linden & Wasserkuppe , jenes so ganz und gar nicht mit der Temperatur korrelieren will!???
    (In der Seitenleiste links die Station wählen –> rechts CO 2 & Temperatur einstellen –> unten rechts den gewünschten Zeitraum wählen)

    Die Station Linden verzeichnet ab dem 09.04.2002 und die Wasserkuppe ab 21.11.2001 beide Kurven. Für die Stationen kann man ca. 700 mg/m3 CO2 als „Grundlast“ ansehen, wobei sich allerdings die Temperatur wenig davon beeindrucken läßt; ebenso wie von solchen Ausreißern(Linden) mit bis zu 1.300 mg/m3 (z.B.11./16.05.2002 oder der Monat 01.2009!!!).

    mfg

    Zyniker

    Freitag, 27 Februar, 2009 at 12:34

  6. @#4
    Die Emission wird zwar bei Heinz Hug angesprochen, aber nicht gemessen. Was mir in dieser Richtung über den Weg gelaufen ist, sind Rechnungen mit zum Teil aberwitzigen Ergebnissen – http://freenet-homepage.de/klima/gegenstrahlung.htm -. Es müßte doch möglich sein, eine 15µm-Strahlungsquelle durch ein Gasvolumen auf einen Festkörper zu richten und dessen Temperatur mit und ohne Strahlung zu messen. Mir ist allerdings auch klar, daß die 15µm-Strahlung einem schwarzen Strahler von ca. -80°C entspricht. Unklar ist mir dabei allerdings, wie man damit einen z.B. 15°C warmen Körper am Abkühlen hindern will. Gott sei Dank haben wir aber die Klimamodellierer, die uns alles erklären. Wozu brauchen wir da Messwerte. Der Kerzenexperimentator hätte meinen Beifall gefunden, wenn er es geschafft hätte, die Temperatur der Kerzenflamme in Abhängigkeit von der Gasfüllung im Rohr zu messen.

    paulchen

    Sonntag, 1 März, 2009 at 11:44

  7. Das Experiment beweist nur, dass es IR-Spektroskopie und Absorption gibt, nicht aber, ob die Energiemengen auch ausreichen, die Erde zu erwärmen.
    Frage: Um wieviel grad erwärmt sich die Atmosphäre, wenn man den C02-gehalt verdoppelt? Rechnerisch?
    Im Experiment: hier kann ich die Anwort geben, weil ich den Versuch unter den verschiedensten Bedingungen ausprobiert habe: Überhaupt nicht. Also: C02 ist so ein schwaches Treibhausgas, dass bei einer verdopplung keine Temperaturerhöhung entsteht.

    JoKo

    Mittwoch, 21 Oktober, 2009 at 14:23

  8. Leider ist der Name “Treibhauseffekt” sehr unglücklich gewählt und gibt zu viel Verwirrung Anlass: Ein Treibhaus und die Erderwärmung fussen auf ganz unterschiedlichen Mechanismen und doch sind beide real. Ein Treibhaus oder ein Auto werden warm, weil heisse Luft eingesperrt wird. Das sichtbare Licht tritt durch das Glas ein, und wird von Boden, Polstern etc. absorbiert. Diese Festkörper erwärmen sich. Diese Wärme wird auf die Luft übertragen. (Kinetische Energie der Bausteine des Festkörpers überträgt sich durch Stoss auf die Moleküle und Atome der Luft). Die erwärmte Luft kann aber aus Auto und Glashaus nicht entweichen –> Temperatur steigt. Der ausgezeichnete Experimentalphysiker Wood hat schon vor weit über 100 Jahren gezeigt, dass dabei die IR-Strahlung eine untergeordnete Rolle spielt, indem er die Temperatur in einem Treibhausmodell mit IR-absorbierendem Glasfenster mit der Temperatur eines Treibhausmodells mit IR-durchlassigem Kochsalzfenster verglich: Die Temperaturen bei gleicher Sonneneinstrahlung waren fast gleich hoch. Wenn man bei einem heissen Auto die Türe öffnet, kühlt es sich schneller ab als sês sich durch die Sonneneinstrahlung aufgeheizt hat. In diesem Fall ist eben die Konvektion für die Wärmeabgabe wichtig und nicht die Strahlung.

    Ganz anders die Erd-Erwärmung durch CO2: Hier wird die Erde durch Strahlung erwärmt. Aber im Gegensatz zum Treibhaus sind Erde und Atmosphäre ein gekoppeltes System. Und dieses gekoppelte System kann Wärme ausschliesslich durch Strahlung and das Weltall abgeben. Wenn der erwärmte Boden IR abstrahlt, kann dieses ohne Atmosphäre einfach ins Weltall abgestrahlt werden. Ebenso bei einer nicht IR-absorbierenden Atmosphäre. Liegt aber eine IR-absorbierende Atmosphäre vor, wird das absorbierte IR in alle Richtungen abgestrahlt. Damit sinkt die Effizienz der Abstrahlung ins Weltall. Damit wird der Steady-State-Zustand (Gesamte Einstrahlung = Gesamte Abstrahlung) bei einer höheren Temperatur erreicht.

    ===> Erderwärmung.

    Die grosse Verwirrung kommt zu Stande weil die Leute nicht zwischen der behinderten Konvektion im Glashaus und der behinderten Abstrahlung bei der Erderwärmung unterscheiden.

    Harzi

    Freitag, 25 Februar, 2011 at 11:23

  9. Augenfällig ist doch, daß der “Treibhauseffekt” von Wasserdampf etwa gleich hoch ist, wie der von CO2. Der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre insgesamt ist vom Menschen praktisch nicht beeinflußbar. In großer Höhe jedoch beträchtlich (durch Flugzeuge) und somit wahrscheinlich stärker Klima wirksam als CO2. Zurück zum CO2: Wenn dieses nur etwa 40% (Wasserdampf ebenfalls 40% und übrige Gase 10%) ausmachen geht die Rechnung wie folgt weiter: von den 40 % CO2-Klimawirkung sind nur 10% menschengemacht; ergibt 4%. Wenn wir davon mit größter Anstrengung 10 % reduzieren könnten liegt die Beinflußbarkeit bei 0,4 %. Nach oben (mehr CO2-Ausstoß) gilt natürlich das gleiche d.h. eigentlich garnichts vor allem mit dem nicht beeinflußbarem Wert von Wasserdampf. Salopp gesagt: CO2-Debatte: alles nur heiße Luft. Über E-Mail Antworten würde ich mich freuen.

    Ronald Schlimm

    Samstag, 5 November, 2011 at 19:31

  10. In der Versuchsbeschreibung oben steht u.a.: …”Die Flamme geht von einer rötlich-gelben Färbung in eine grünlich-blaue Färbung über. Damit ist die CO2 Absorption der Wärmestrahlung belegt….”
    Das ist eine falsche Schlussfolgerung. C02 absorbiert hauptsächlich im 15 Mikrometer-Bereich und die Kerze sendet diese kalten Lichtwellen nicht aus. Die Absorption erfolgt in diesem Versuch vorwiegend durch Wassermoleküle.
    Grund: C02 ist hygroskopisch und 100% C02 führt stets Wasserdampf mit sich. Die Absorption und die Farbänderung nach grün-blau erfolgt also durch die H20-Moleküle genauso wie auch das Meer die Sonnenstrahlen grünblau färbt.

    J.Ko.

    Mittwoch, 30 November, 2011 at 19:51

  11. Hervorragende Betrachtung! Gratulation, aber…!
    Interessieren sich unsere Regierenden dafür?
    Wohl kaum! Und da liegt der Hase im Pfeffer.
    Auf dieser “klimakatastrophenskeptiker” Webseite empört man sich über Herrn Rahmstorf, der seine Daten so aufbereitet, dass sie seine Hypothese unterstützen! Hallo! Jemand zu Hause? So arbeiten alle Wissenschaftler! Ausnahmslos und das ist völlig in Ordnung. Es gibt immer Messwerte, Ergebnisse, Postulate usw., die von der eigenen Vorstellung abweichen. Die werden “nicht berücksichtigt”! Ende!

    Was ich allerdings nicht verstehe: Es befinden sich doch, wo auch immer man auf diesem Planeten ist, immer mindestens 15000ppm Wasser in der Atmosphäre, zumeist sogar viel mehr und wir philosophieren über ein Spurengas, dass sich zwischen 300-400ppm hin und her bewegt!!!
    Absorption ist abhängig von den vorhanden Absorptionsbanden eines Moleküls, aber auch von der Konzentration. Steht in jedem Buch der physikalischen Chemie. Deswegen ist der Effekt von CO2 meiner Meinung nach nicht 50% von Wasser sondern irgendwas zwischen 2 und 0,1%.

    Leider ist die CO2 Debatte eben keine heiße Luft! Sie beeinflusst unser Leben auf das empfindlichste!

    Rahmstorf und seine Kumpel, gefolgt von einer Unzahl Wissenschaftler ohne Eier in der Hose haben die Meinung der Mehrheit auf ihrer Seite, dagegen zu kämpfen war auch in der Vergangenheit immer schon sehr schwer. Nehmen wir Galileo als das beste Beispiel aber auch aus der näheren Vergangenheit, gibt es haufenweise Beweise für meine Behauptung. Alfred Wegener wurde Zeit seines Lebens von der gesamten wissenschaftlichen Welt verlacht, weil er behauptete, die Kontinente wären nicht starr, sondern würden sich bewegen.
    Ähnlich geht es bei der CO2 Erwärmung: wehe dem, der sich erhebt! Er macht sich lächerlich, wird seiner wissenschaftlichen Seriösität beraubt und als Watschenmann in die Öffentlichkeit gezogen. Dazu haben die meisten seriösen Wissenschaftler keine Lust, also darf Herr Rahmstorf weiter quatschen und sein Institut wird weiter von der Müncher Rück finanziert, die ja überhaupt kein Interesse an Klimakatastrophen Szenarien hat.
    Ich würde empfehlen, sich nicht mit diesem albernen CO2 beschäftigen, sondern die Lächerlichkeit dieser Klimamodelle deutlich zu machen. Da wollen Leute etwas so megakomplexes wie das Klima über hunderte von Jahren vorher sagen und sie können nicht mal das Wetter innerhalb von 24h verlässlich postulieren. Wenn jemand behaupten würde, er könne die Börse vorhersagen, wird er sofort in die Schublade “Spinner” oder “Schwätzer” einsortiert, aber Leute die Klimamodelle mit 30 Parametern rechnen, obwohl die Realität 30 Millionen Parameter hat, die werden ernst genommen (hier postuliere ich mal).

    Leider hat die CO2 Sackgasse dazu geführt, dass die Atomindustrie wieder aus ihren Löchern gekrochen ist und es weiterhin tut, denn Kernkraft ist ja so sauber, wir wissen nur nicht wohin mit dem strahlenden, tödlichen Abfall! Man höre nur, was der EU Energiekommissar Oettinger heute wieder verzapft hat. Gruselig!

    Genauso haben wir uns kaum mit dem Problem der Überbevölkerung und der damit verbundenen Ausbreitung der Menschheit in die grünen Lungen dieses Planeten beschäftigt (abholzen), denn CO2 die Schuld zu geben, ist viel einfacher.

    Was wollte ich eigentlich sagen? Nun, mit ernsthafter und nicht von Lobby beeinflusster Wissenschaft kommt man bei der CO2 Geschichte nicht weiter. Erst wenn entscheidende Politiker und Prominente öffentlich die CO2 Lehre in Frage stellen, wird auch dieser “Hoax” in der Zeitgeschichte verschwinden.
    Die ersten, die dann niemals etwas von Erderwärmung durch CO2 gesagt haben und jetzt aber wirklich vollkommen falsch interpretiert werden sind die Herren Rahmstorf, Latif und Pachauri!

    So treiben wir die Darwin`sche negative Rückkoppelung voran und latschen auf den Moment zu, an dem wir das lebensfreundliche Gleichgewicht der Erde so dermaßen strapazieren, dass sie genau dieses verlässt, um sich des lästigen Wesens Mensch mit den Mitteln der Evolution zu entledigen.

    G. Schwetlik

    Donnerstag, 15 Dezember, 2011 at 14:07

  12. “hinter einer verschlossenen Glasröhre” –
    Hinter oder in einer Röhre ?

    Da ist viel Geschreibsel in klischeehaften Worten – “Treibhaus” ist ein Raum mit festen Wänden (Glas) usw………..

    Das ist totaler Blödsinn, der Nachweis mit der Kerze, genauso wie das mit der Kamera in der Disco.

    Vergleich doch einmal die Infrarotabsorbtionen der verschiedenen Luftkomponenten, das würde schon etwas mehr dazu führen, zu erkennen, dass die Welt and einen Mythos “glaubt”, an den sogenannten Treibhaus-Klimawandel.

    Ist doch die Dummjheit und Naivität der Massen unendlich…………………..

    Johannes

    Sonntag, 29 Januar, 2012 at 22:13

  13. CO2Betrug so kann man es nennen. Auch Gase strahlen, mit Ihrer Wellenlänge. Das heist 2Atomige Gase strahlen NICHT, sehr wohl aber der Wassersdampf und das CO2 auch – Absorption und Emission sind IMMER gleich. Grünes Gefasel Klimabetrüger.

    Leenders

    Freitag, 19 Oktober, 2012 at 10:38

  14. @Leenders: Die Absorption thermischer Strahlung nimmt von einer Richtung auf (kommt v.a. von der Erde). Die Emission geht in beide Richtungen, also zur Hälfte zurück zur Erde. Daher ist das Gas im Gleichgewicht kälter als die Erde – oder anders gesagt, die Erde wärmer als das Gas.

    Das ist übrigens das einfachste 2-Schicht-Modell. Nicht exakt, zeigt aber bereits einen Treibhauseffekt.

    Arne Babenhauserheide

    Donnerstag, 29 November, 2012 at 17:36

  15. @ die Absorbtion ist ja nun unbestritten,
    ist aber noch kein Treibhauseffekt.
    Denn jetzt kommt die Frage, was passiert mit dieser absorbierten Energie in der real existierenden Atmosphäre der Erde.
    Und das muss bitte gemessen werden!
    Es gibt da einmal diese blöde Schwerkraft, die dafür sorgt, dass diese Moleküle nach oben sozusagen immer langsamer (=kälter) werden und schon ist ein Teil weg von dem was noch emittiert werden kann.
    Als nicht rechnen, sondern messen!
    Was kommt “unten” an von dem 15µm Teil der Erdabstrahlung???

    Nun, das ist tatsächlich oft genug gemessen worden (Transparenz):
    Nämlich gar nichts!

    Sich wird es da irgendwo durch die Absorbtion etwas wärmer,
    aber nicht in 2m NN,
    wo schließlich die Globaltemperatur definiert wird.
    CO2 hindert die Erde in keiner Weise an ihrer thermischen Strahlung.

    Dann bleibt schließlich noch die Frage,
    wieviel strahlt das CO2 in den Weltraum.
    Auch das ist nicht ganz unbekannt.

    mfG

    w.paul

    Montag, 15 Juli, 2013 at 15:02

  16. http://www.uni-magdeburg.de/isut/TV/Download/Kapitel_8_Waerme-_und_Stoffuebertragung.pdf
    Bild 8.15 und 8.16, S. 817
    Das Strahlungsverhalten von CO2 und H2O ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr.

    Peter

    Samstag, 11 Januar, 2014 at 15:51

  17. @w.paul: Wir haben seit Jahren Satelliten im All, die die Absorption messen. Und das Ergebnis dieser Messungen: Der Treibhauseffekt existiert.

    Durch mehr CO₂ in der Atmosphäre erreicht (bei gleicher weniger Infrarot-Abstrahlung) weniger Infrarot-Strahlung den Weltraum. Dadurch wird die Erdoberfläche wärmer (da mehr Wärmestrahlung auf die Oberfläche zurück kommt), bis wieder ein Strahlungsgleichgewicht zwischen eingehender *Sonnen*-strahlung und ausgehender thermischer Strahlung eingetreten ist.

    arnebab

    Sonntag, 12 Januar, 2014 at 16:08

  18. @arnebad

    Ihre Beschreibung ist ein wenig zu einfach.

    Ergänzend zum sog. Teibhauseffekt:

    Harmut Graßl, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI) und politischer Berater im WBGU, und Ex-Chef der Klima-Koryphäen Georg Hoffmann und Jan P. Perlwitz, schreibt in seinem Buch von 1990:

    “Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die Atmosphäre der Erde dringen und die Oberfläche des Planeten so wohltuend erwärmen, bleiben, wenn sie als Wärmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von Spurengasmolekülen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in den Atmosphäre schweben, desto wärmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.”

    Diese Beschreibung des Treibhauseffekts (THE), indem er einen Schirm und ein Glashaus bemüht, ist natürlich völlig falsch.

    “Treibhausgase” (THG) verhalten sich nicht wie ein Schirm und ein Glashaus. THG sind jene, welche einen Teil der von der Erdoberfläche abgestrahlten Wärmestrahlung/Infrarotstrahlung (IR-Strahlung) in diskreten Absorptionslinien und -banden absorbieren können und dabei entweder in kinetische Energie (in Bewegung/ Wärme) umsetzen (siehe photoakustische Effekt (PAE)) (dieser Prozess findet vor allem in der unteren Atmosphäre statt), oder auch wieder reemittieren können (dieser Prozess findet vor allem in der oberen Atmosphäre statt). THG emittieren die IR-Strahlung auch nicht bevorzug nach unten (also zurück zur Erdoberfläche), sondern in alle Richtungen. Außerhalb der Linien und Banden in welchen THG einen Teil der IR-Strahlung absorbieren und emittieren können, sind THG völlig “durchsichtig” im IR, also auch für die von der Erdoberfläche abgestrahlte IR-Strahlung. Daher können Satelliten von der Erdumlaufbahn aus auch im IR bis auf den Erdboden schauen.

    Eine Zunahme der THG lasst es auch nicht immer wärmer werden. Denn die Absorptionslinien und -banden der THG sind schon heute annähernd “gesättigt”. Das heißt, sie tragen nahezu alles zur IR-Absorption bei, was sie im Stande sind zu leisten. Selbst das IPCC geht deshalb davon aus, dass mit einer Zunahme des CO2 die Temperatur nicht linear, sondern immer flacher werdend ansteigt (logarithmisch). Das IPCC geht bei einer CO2-Verdopplung von 1°C Temperaturanstieg aus (ohne verstärkende Rückkopplungsprozesse, wie Wasserdampf und Wolken, etc.). Eine weitere Verdopplung bringt ebenfalls nur noch 1°C Temperaturerhöhung, etc..

    Nicht zu vergessen ist, dass Wasserdampf (H2O) das stärkste THG ist. Weiter darf man nicht vergessen, dass negative Rückkopplungseffekte (wie z.B. eine Zunahme der niedrigen Wolkenbedeckung, oder weniger Wasserdampf in der Atmosphäre) den Temperaturanstieg infolge eines CO2-Anstiegs sogar abschwächen.

    klimakatastrophe

    Sonntag, 12 Januar, 2014 at 16:51

  19. Das Aneinander-vorbei-reden ist typisch für den Versuch, den nicht messbaren CO2-Treibhauseffekt zu erklären.
    Ich hatte auf fehlende “Transparenz” der Atmosphäre für den Bereich der CO2-Emission (bei Erdtemperaturen, 15µm) hingewiesen, die man spektroskopisch messen kann.
    Darauf erfolgte schlicht KEIN ANTWORT.
    Das heist physikalisch,
    nach wenigen 100m Atmosphäre lassen sich von einer 15µm-Photonen-Quelle KEINE mehr dedektieren!
    Die Transparenz des Mediums Luft für 15µm-Strahlung ist 0.
    An diesem physikalischen Messbefund gibt es nun wirklich nichts zu rütteln!

    Und diese allseits bekannte Transparenz von 0 für THEORETISCH MÖGLICHE CO2-Emission
    kann nicht bedeuten, CO2 strahlt in der Troposphäre.

    Es kann also keine CO2-Gegenstrahlung auf der Erdoberfläche geben.

    Erst wenn man das einmal zur Kenntnis genommen hat,
    macht es überhaupt Sinn, weitere Überlegungen über die Menge der (maximal möglichen) Absorptionsenergie von CO2 und deren Verbleib (“Thermalisierung”, Konvektion, Abstrahlung in größerer Höhe),
    anzustellen.
    Besonders schwachsinnig, höflicher darf man das gar nicht formulieren,
    ist die Annahme, die Atmosphäre strahle (temperaturabhängig) wie ein Schwarzkörper,
    also isotrop mit grottenfalscher S&B-Berechnung nur in den Halbraum zurück zur Erde.
    So nimmt es die “Pyrgeometer”-Berechnung an!!!

    @Peter
    im Prinzip haben Sie Recht,
    man muss die bekannten Formeln (aus der alltäglichen Technik bei höheren Temperaturen)
    nur jetzt für 15° Celsius und das Medium Atmosphäre anwenden.
    Das ist aber tabu!

    mfG

    w.paul

    Montag, 13 Januar, 2014 at 11:05

  20. @klimakatastrophe,
    im Prinzip bestätigen Sie meine Feststellung einer fehlenden CO2-Gegenstrahlung,
    aber warum so “vorsichtig”,
    es geht ja nicht darum etwas zu verschleiern, sondern etwas völlig zu “klären”!!!

    Das Weiterbenutzen der Bezeichnung “Treibhausgas” ist so etwas wie ein Ersatz für die Annahme,
    es gibt wohl einen “Treibhauseffekt”, ich kann nur nicht sagen warum.

    Das Thema, das einzig politisch relevant ist, ist CO2.

    Dem ist jedoch wenig geholfen,
    wenn man die falsche Vorstellung auf das H2O-Gas abschiebt
    und das zum “Treibhausgas” erklärt.
    Mir kann kein Physiker der Welt aus Wasser in der Atmoshäre einen Erwärmungseffekt
    an der Oberfläche vorrechnen.
    Das beginnt schon mit der Verdunstung,
    der wichtigste Kühlmechanismus nebenbei für den menschlichen Körper.
    Und die unvermeidliche Wolkenbildung findet zufällig ZWISCHEN der primären Wärmequelle Sonne und der sekundären (=viel schwächeren) Quelle Erdoberfläche statt.

    mfG

    w.paul

    Montag, 13 Januar, 2014 at 11:24

  21. @arnebab es kommt was von der erwärmten Atmosphäre z.B. an den kalten Polen an, aber nicht als Strahlung. Strahlung von Gasen geht nur in den Weltraum.
    Jack Barrett, Spectrochim. Acta Part A, 51, 415 (1995)

    w.paul

    Montag, 13 Januar, 2014 at 11:57

  22. @w.paul

    @klimakatastrophe,
    im Prinzip bestätigen Sie meine Feststellung einer fehlenden CO2-Gegenstrahlung,

    Ein Strahlungstransfer im IR durch Absorption und Emission, Reabsoprtion und Reemisson, in den Absorptions/Emissions-Linien und -Banden der THG findet schon statt. Das aber überwiegend in der oberen Atmosphäre.

    In der unteren Atmosphäre wird hingegen die absorbierte IR-Strahlung oder ein großer Teil davon nicht in Form von IR-Strahlung reemittiert, sondern mittels strahlungsloser Desaktivierungsprozesse in kinetische Energie/ Bewegung/ Wärme umgewandelt. Hierauf beruht auch das Prinzip des photoakustischen Effekt (PAE).

    Mehr dazu hier:

    http://www.selfassessment.de/index.php?option=com_content&view=article&id=82&Itemid=118&lang=de

    Das wusste schon A. G. Bell 1881.

    Das Prinzip:

    CO2 absorbiert vor allem im Bereich von 15 Mikrometer Wellenlänge die von der Erdoberfläche abgestrahlte Wärmestrahlung/Infrarotstrahlung (IR-Strahlung). Dadurch geht das CO2-Molekül in einen angeregten Zustand über. Der angeregte Zustand hat eine Verweildauer im Milli- bis Mikrosekundenbereich (Tausendstel bis Millionstel Sekunde), bis das Molekül durch Strahlungsemission (Abgabe der zuvor aufgenommenen Strahlungsenergie) spontan wieder in den Grundszustand zurückkehrt. Die Zeit scheint zunächst sehr kurz zu sein, sie ist aber lang genug, so dass Kollisionen mit Nachbarmolekülen satt finden können.

    Ist die Verweildauer länger als die Kollisionszeit (Zeit für die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes mit einem anderen Teilchen), wird die absorbierte Energie nicht abgestrahlt sondern durch Kollision an andere Teilchen übertragen (strahlungsloser Desaktivierungsprozess). Durch Zusammenstöße erhöht sich dabei die Geschwindigkeit der Moleküle, was gleichbedeutend mit einer Temperaturerhöhung ist. Das ist vor allem in der unteren Atmosphäre der Fall. In der unteren Atmosphäre herrscht eine hohe Teilchendichte und Teilchengeschwindigkeit vor und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes mit dem umgebenden Luftmolekülen ist hundertfach höher als die einer Strahlungsemission. Erst mit zunehmender Höhe (die Luft wird dünner und kälter und die Teilchendichte sowie die Teilchengeschwindigkeit geringer) steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Strahlungsemission. Bei der Strahlungsemission wird die Wärmestrahlung (IR-Strahlung) in alle Richtungen gleichermaßen wieder abgegeben. Der Anteil, welcher in Richtung Erdoberfläche zurückgeworfen wird, trifft erneut auf die dichte untere Atmosphäre, wo es vermehrt durch Strahlungsabsorption und Zusammenstöße wieder zu einer Lufterwärmung kommt.

    Einen ungehinderten Strahlungstransfer in der Atmosphäre und eine direkte, zielgerichtete IR-Rückstrahlung zurück zur Erdoberfläche gibt es also nicht. Aber das kann man den Klimaschützern immer und immer wieder erzählen, es kommt nicht an.

    P.S.: Selbiges gilt natürlich auch für die Gasstrahlung. Als Gasstrahlung bezeichnet man die Wärmestrahlung von Gasen. THG haben ein spezifisches „Strahlungsband“ im dem sie absorbiert und emittiert. Deshalb durchlaufen die IR-Emissionen der THG nur eine kurze freie Weglänge, bevor sie von den THG selbst wieder absorbiert werden. In der unteren Atmosphäre kommt es dabei auch wieder zu strahlungslosen Desaktivierungsprozessen.

    klimakatastrophe

    Montag, 13 Januar, 2014 at 13:32

  23. Ich empfehle allen, die hier posten, noch einmal meinen früheren Kommentar zu lesen. Ich halte mich da bewusst von physikalischen Gesetzen fern, weil das im Kern bei der Auseinandersetzung mit den CO2 Klimafuzzis überhaupt nicht hilft. Die behaupten einfach und Gegenbeweise, die auf physikalischen Grundgesetzen basieren, werden ignoriert, oder als Klimaskepsis abgetan. Ernst-Georg Beck, der auf seiner Webseite “Der Wasserplanet” immer noch im Internet präsent ist, hat diese Auseinandersetzung mit schwäbischer Präzision geführt. Das einzige, was es ihm eingebracht hat, war eine Diskreditierung als Sektierer und Spinner und vielleicht auch den frühen Tod, weil er sich zu sehr darüber gegrämt hat.
    Die zahllosen Menschen, die mit der CO2 Forschung ihr Geld verdienen, werden diese Position mit Zähnen und Klauen verteidigen, auch wenn sie genau wissen, dass sie wissenschaftlichen Käse verbreiten. Man darf nicht vergessen, diese Leute sind durchweg ausgebildete Naturwissenschaftler, denen die hier zahlreich und richtig zitierten Naturgesetze bekannt sind. Aber sie leben halt davon….

    G. Schwetlik

    Montag, 13 Januar, 2014 at 14:21

  24. @w.paul: Wir haben den Treibhauseffekt im Studium durchgerechnet, und ich bin ein Physiker. Die Aussage „die Atmosphäre strahlt in alle Richtungen“ ist übrigens richtig. Der Treibhauseffekt kommt daher, dass ohne die Atmosphäre die Erde gezielt abstrahlen würde. Wenn ich ein Haus isoliere, geht der Wärmeverlust auch nicht auf Null. Daraus aber abzuleiten, dass der Wärmeverlust pro Zeit so mit Dämmung genausogroß ist wie ohne wäre aber ein falscher Schluss.

    Die Rechnung mit einer Schicht und gezielter Rückstreuung ist die einfachste Näherung. Eine wirkliche Atmosphäre verursacht im Vergleich dazu einen *stärkeren* Treibhauseffekt.

    @G. Schwetlik: Menschen zu verleumnden ist halt einfacher, als sich mit den wirklichen Hintergründen auseinanderzusetzen. Denn wer immer etwas dagegen sagen will, gehört dann per Definition zu den Leuten, denen man nicht glauben kann, weil sie dagegen sind, und alle, die dagegen sind, müssen unlautere Absichten haben, sonst wären sie ja nicht dagegen.

    Wenn ich den Treibhauseffekt aus wissenschaftlicher Sicht für Unsinn halten würde, dann hätte ich mich eher mit Ultrakalten Quantengasen beschäftigt – oder mit Programmieren (da gibt es sehr viel spannendes zu entwickeln). Ich würde dann sicher nicht meine Zeit damit verbringen, hier zu versuchen die Grundlagen der Bedeutung von Treibhausgasen Leuten zu vermitteln, die ein halbwegs plausibles Wohnzimmerexperiment für eine bessere Grundlage für des Verständnis der Welt halten als klare Rechnungen und saubere Messungen – und mich lieber als Lügner mit einer Agenda bezeichnen, als zu versuchen, die Welt zu verstehen.

    Arne Babenhauserheide

    Montag, 13 Januar, 2014 at 19:47

  25. @Arne Babenhauserheide

    Wir haben den Treibhauseffekt im Studium durchgerechnet, und ich bin ein Physiker. … Die Rechnung mit einer Schicht und gezielter Rückstreuung ist die einfachste Näherung.

    Das so anzusetzen ist natürlich völlig unsinnig. Ich hatte ja bereits die verschiedenen Wechselwirkungsprozesse aufgeführt.

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/02/26/co2-absorption-im-selbstversuch/#comment-3210

    In der Praxis wird das mit Strahlungstransfergleichungen/ Srahlungsübergangsgleichungen und Strahlungstranfermodellen berechnet.

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/04/02/zum-strahlungsantrieb-forcing-und-ruckkopplungen-feedbacks-im-system-erde-wenn-klimamodelle-sich-widersprechenden/

    Sollen Sie eigentlich selbst wissen, da Sie in dem Bereich arbeiten.

    klimakatastrophe

    Montag, 13 Januar, 2014 at 20:20

  26. @w.paul: Nicht alle haben die Zeit, absolute Grundlagen immer und immer wieder zu erklären. Sie können nicht erwarten, dass Ihnen hier mehrere Semester Studium in ein paar Kommentaren erklärt werden.

    Ein beliebiges Medium mit -10°C bis 50°C (um die 300K) strahlt übrigens recht stark im 15μm Bereich. Ihr Argument mit der nicht-messbaren 15μm-Strahlung ist schon alleine dadurch Unsinn, dass auch die Atmosphäre selbst in diesem Bereich abstrahlt. Visualisierung der thermischen Abstrahlung: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:BlackbodySpectrum_loglog_150dpi_de.png

    Zur Temperaturverteilung in der Atmosphäre: http://www.kowoma.de/gps/zusatzerklaerungen/Atmosphaere_02.jpg

    Findet sich alles übrigens problemlos über Google.

    Arne Babenhauserheide

    Montag, 13 Januar, 2014 at 20:21

  27. @Arne Babenhauserheide

    Sie schreiben Herrn Paul:

    Ihr Argument mit der nicht-messbaren 15μm-Strahlung ist schon alleine dadurch Unsinn, dass auch die Atmosphäre selbst in diesem Bereich abstrahlt.

    Allerdings nicht direkt zum Erdboden als sog. Rückstrahlung. Und schon gar nicht entsprechend eines schwarzen Körpers.

    klimakatastrophe

    Montag, 13 Januar, 2014 at 20:29

  28. @Klimakatastrophe: Ja, in der Praxis werden Strahlungstransportgleichungen genutzt. Für das grundlegende Verständnis ist das allerdings nicht notwendig. Wenn mir jemand sagt „Steine fallen nach oben“, fange ich ja auch nicht an, ihm von gekrümmter Raumzeit und Lagrange-Integralen zu erzählen.

    Wichtiger ist es, die Größe der durch die Näherung entstehenden Unsicherheiten abzuschätzen.

    Die gibt der IPCC übrigens auch sehr sorgfältig an.

    Arne Babenhauserheide

    Montag, 13 Januar, 2014 at 21:15

  29. @Klimakatastrophe: Natürlich strahlt die Atmosphäre auch Richtung Erdboden. Sonst müssten sie mir erklären, wieso knapp über dem Boden keine Luft mehr ist.

    Arne Babenhauserheide

    Montag, 13 Januar, 2014 at 21:16

  30. PS: Hinweis (nur um wirklich nicht missverstanden werden zu können): Knapp über dem Boden *ist* Luft, daher strahlt sie logischerweise auch zum Erdboden.

    Arne Babenhauserheide

    Montag, 13 Januar, 2014 at 21:17

  31. @Arne Babenhauserheide

    Ja, in der Praxis werden Strahlungstransportgleichungen genutzt. Für das grundlegende Verständnis ist das allerdings nicht notwendig.

    Mit Verlaub. Da wundere ich mich jetzt schon, dass jemand, der sein Geld damit verdient, mir so etwas erzählt.

    Hier z.B. ein Vorlesungs-Skript zur Thematik mit Strahlungstransfergleichung:

    LINK

    Hinweis (nur um wirklich nicht missverstanden werden zu können): Knapp über dem Boden *ist* Luft, daher strahlt sie logischerweise auch zum Erdboden.

    Jaja, die böse Strahlung. ;-)

    Ich hatte ja bereits geschrieben:

    THG haben ein spezifisches „Strahlungsband“ im dem sie absorbiert und emittiert. Deshalb durchlaufen die IR-Emissionen der THG nur eine kurze freie Weglänge, bevor sie von den THG selbst wieder absorbiert werden. In der unteren Atmosphäre kommt es dabei auch wieder zu strahlungslosen Desaktivierungsprozessen.

    Die am Erdboden eintreffende “Gegenstrahlung” (eine solche gibt es eigentlich aus der oberen Atmosphäre nicht) stammt deshalb aus den Luftschichten direkt über dem Erdboden.

    klimakatastrophe

    Montag, 13 Januar, 2014 at 22:19

  32. @Arne Babenhauserheide

    Es ist wie ich es oben schon erwähnte: das umher schmeißen von irgendwelchen Gleichungen und Gesetzen bringt mit diesem Thema gar nichts. Ihre Ausführungen sind wenig erleuchtend.
    Eine Nebelbombe nach der anderen aber die grundlegenden Fragen werden nicht beantwortet.
    Ich würde mich freuen, wenn sie sich mit Ultrakalten Quantengasen oder EDV beschäftigen würden, denn dann würden sie nicht die Welt mit ihrem physikalischen Humbug verpesten. Leute diskreditieren hilft hier auch nicht.
    “Sie können nicht erwarten, dass ihnen mehrere Semester Studium in ein paar Kommentaren erklärt werden”! Mein Gott, was eine Arroganz!
    Sie sprechen von klaren Messungen und sauberen Rechnungen, wo um Himmels Willen sind die denn?
    Bestimmt nicht in den Veröffentlichungen über “climate change”!

    @Klimakatastrophe: diskutieren bringt mit diesen Menschen nix. Die haben eine politische Agenda, sind heutzutage Meinungsführer und benehmen sich auch so und das wird auch hier wieder deutlich.

    G. Schwetlik

    Montag, 13 Januar, 2014 at 23:21

  33. @Arne Babenhauserheide, Sie sind ein Störer,
    weil Sie nun schon mehrfach Argumente ignorieren und sogar
    die Unverschämdheit besitzen mir ein Planck-Spektrum zu präsentieren.
    Was wollen Sie damit bitte andeuten???
    Halten Sie die Gase in der Troposphäre,
    darauf wollen wir uns der Einfachheit halber zunächst beschränken,
    für einen “schwarzen Körper”, bei dem man das Plankspektrum an Strahlung vermuten kann??
    Dann sind Sie ganz sicher kein Physiker.

    Lesen Sie einfach noch einmal meine wenigen Beiträge
    und versuchen Sie darauf sachlich einzugehen.
    Und zur Klarstellung,
    bitte nur über die Gase!
    dass Wolken und Aerosole, also feste und flüssige Stoffe reflektieren, absorbieren und emittieren können,
    bleibt hier ausgeklammert.
    Es geht darum,
    dass Gase erdnah überhaupt nicht strahlen,
    was anderes kann man aus Transmissionsmessungen durch diese Atmosphäre nicht schließen.
    warum das so ist, ist eine zweite Frage,
    die Ihnen bereits beantwortet wurde,
    Stichwort “Thermalisieren”,
    den link dazu hatte ich schon mitgeteilt,
    Jack Barrett, Spectrochim. Acta Part A, 51, 415 (1995)

    mfG

    w.paul

    Montag, 13 Januar, 2014 at 23:29

  34. @klimakatastrophe
    “Die am Erdboden eintreffende “Gegenstrahlung” (eine solche gibt es eigentlich aus der oberen Atmosphäre nicht) stammt deshalb aus den Luftschichten direkt über dem Erdboden.”

    auch die gibt es selbstverständlich nicht!!!

    nur Mut

    es gibt auch nicht “ein klein bischen schwanger”

    mfG

    w.paul

    Montag, 13 Januar, 2014 at 23:36

  35. @w.paul

    auch die gibt es selbstverständlich nicht!!!

    Da will ich einmal widersprechen. THG besitzen auch eine Wärmestrahlung, die entspricht allerdings nicht derjenigen eines schwarzen Körpers, denn THG absorbieren und emittieren nicht in einem kontinuierlichen Spektrum, sondern in den für das THG spezifischen Linien- und Banden und das weniger stark als ein schwarzer Körper.

    Die Intensität der Gasstrahlung hängt von der Temperatur ab.

    Das macht u.a. Temperaturmessungen (über die sog. Helligkeits-Temperatur) vom Satelliten aus möglich.

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/03/11/temperaturmessungen-vom-satelliten/

    klimakatastrophe

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 13:14

  36. @klimakatastrophe,
    dann haben auch Sie das mit der “Thermalisierung” (selektiv) absorbierter Strahlungsanteile nicht verstanden.
    Wichtiger ist aber:
    Wie wird das gemessen,
    bei einer fehlenden Transmission (0) bei 15µm ?

    http://tinyurl.com/cvrssgr

    Behaupten reicht nicht,
    es muss auch nachgewiesen werden.

    mfG

    w.paul

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 15:49

  37. “Wie beobachtet man im Infraroten ?
    Ähnlich wie im sichtbaren Spektralbereich werden in der IR Astronomie Spiegelteleskope mit CCD-Elementen (wie sie auch in modernen Digital-Kameras verwendet werden) oder Fotowiderständen als Detektor verwendet. Dabei sollten eigentlich das Teleskop samt Spiegel sowie der Detektor tiefgekühlt sein, denn beide geben eigene infrarote (Wärme-)Strahlung ab. Tatsächlich werden die Detektoren durch superkalte Flüssigkeiten wie etwa flüssigem Stickstoff – auf in der Regel unter -200°Celsius heruntergekühlt. ”

    http://tinyurl.com/opvk583

    Mit diesen spiegelverstärkten Hochleistungs-CCD-Elementen lassen sich also
    0 Photonen, in Worten “null”, der Wellenlänge 15µm feststellen.
    Das betrifft wirklich alle Teleskope der Welt,
    auch das auf den Canaren, in Hawai und noch höher in Chile,
    ja sogar das tolle deutsche Flugzeugteleskop in 13km Höhe (SOFIA),

    gehört eigentlich im Zeitalter des Treibhauseffektes
    zur (aufgeklärten) Allgemeinbildung.

    Eine 15µm – Strahlung in der Troposphäre gibt es schlicht nicht!
    Das war doch der Ausgangspunkt aller meiner bisherigen Beiträge!!!!
    Der Rest N2, O2, Argon strahlt sowieso nicht.

    Nun, wenn man das weis,
    auch alle IR-Kammeras und “Thermographiegeräte” wissen das,

    muss einem schon ein kleines bischen die Wut kommen,
    über die Zumutung der mächtigen AGW-Maffia mit Ihren
    institutionalisierten Betrugsrechnungen bei der Gegenstrahlungsmessung,
    bei der dann regelmäßig der “Schwarzkörper” und die S&B-Formel auftaucht.
    Unser lieber Herr Arne Babenhauserheide, angeblich Physiker,
    hat das ja auch versucht.
    Die politisch praktizierte Treibhaustheorie ist grober vorsätzlicher Betrug!

    mfG

    w.paul

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 16:12

  38. @w.paul

    http://i165.photobucket.com/albums/u43/gplracerx/PettyFig8-2.jpg

    Deutlich ist die 15 µm-Bande des CO2 bei 660 cm-1 zu erkennen.

    klimakatastrophe

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 17:51

  39. Verehrte (r) @klimakatastrophe,
    wegen Ihrem Link zu O2.
    Ich hoffe doch, Sie rechnen O2 nicht zu den “THG”.
    Schon mal davon gehört,
    dass O2 UV-Licht der Sonne absorbiert?
    Stichwort OZON.

    Was da im Mikrowellenbereich mit “thermischer” Rotationsanregung möglich ist,
    hat energetisch etwa den Stellenwert für “Erwärmung” unserer Mobilfunkgeräte.
    Werfen Sie einen Blick auf die entspr. Planck-Kurve.

    Man kommt in dieser “Treibhausdiskussion” nur einen Schritt weiter,
    wenn man sich zunächst auf das Politikum CO2 konzentriert,
    hier fließen die zerstörerischen Milliarden,
    zerstörerisch auch für unseren Geist und unsere Moral
    und damit letztlich auch für einen wesentlichen Teil unserer individuellen Freiheit.
    Also bitten NICHT “die THG”, sondern CO2.

    Und ich bleibe dabei,
    eine CO2-Gegenstrahlung auf die Erdoberfläche
    existiert nicht,
    weil sie nicht messbar ist.
    Und sie ist deshalb nicht messbar,
    weil sie nicht existiert.

    mfG

    w.paul

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 17:54

  40. @klimakatastrophe

    jetzt kommen wir langsam zum Thema
    und das Thema heist institutionalisierter Betrug.
    Sie können nur weiterkommen wenn Sie selbst darüber nachdenken.
    Beides gleichzeitig ist physikalisch NICHT möglich:

    http://tinyurl.com/cvrssgr
    oder das:
    http://i165.photobucket.com/albums/u43/gplracerx/PettyFig8-2.jpg

    Mit ein bischen Physikkenntnissen müsste man eigentlich drauf kommen.

    mfG

    w.paul

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 18:05

  41. @w.paul

    wegen Ihrem Link zu O2.
    Ich hoffe doch, Sie rechnen O2 nicht zu den “THG”.

    O2 absorbiert und emittiert im Mikrowellenbereich und wird zu Temperaturmessungen vom Satelliten aus herangezogen.

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/03/11/temperaturmessungen-vom-satelliten/

    http://www.udel.edu/Geography/DeLiberty/Geog474/spectrum.jpg

    jetzt kommen wir langsam zum Thema
    und das Thema heist institutionalisierter Betrug.
    Sie können nur weiterkommen wenn Sie selbst darüber nachdenken.
    Beides gleichzeitig ist physikalisch NICHT möglich:

    Hier eine Abbildung mit Erklärung

    http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2014/01/ausgehende-ir.jpg

    klimakatastrophe

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 18:45

  42. @klimakatastrophe, Wo bleibt Ihre Antwort?

    O2 ist also kein THG oder?
    Sehen Sie es auch ganz links im UV-Bereich?

    Die Kurve der ausgehenden IR-Strahlung ist auch falsch,
    man muss den AGW-Vertretern wirklich permanent auf die Finger sehen.
    Ein Planck-Kurve bei 294 K (21°C) sieht anders aus!
    Die hat ihre maximale Strahlungsintensität nicht ausgerechnet im “CO2-Bereich” 15µm (667cm^-1),
    sondern exakt bei 9,85µm. Wo haben Sie das also abgeschrieben?

    Ich wiederhole die Frage :

    ist die (sehr hohe!!!) Gegenstrahlung bei 15µm eine Fälschung ???
    oder
    die Transmission der unteren Atmosphäre bei 15µm von 0 ???

    hier noch einmal eine Messung von den wunderschönen canarischen Inseln, Natur pur,
    vom Observatorio del Roque de los Muchachos in 2400m Höhe
    http://tinyurl.com/lolgany

    kein einziges Photon bei 15µm

    Es kann nicht beides gleichzeitig richtig sein!

    mfG

    w.paul

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 20:27

  43. @w.paul

    O2 ist also kein THG oder?
    Sehen Sie es auch ganz links im UV-Bereich?

    O2 absorbiert und emittiert im UV- und im Mikrowellenbereich und nicht im Haupt-IR-Abstrahlungsspektrum der Erde. Ist also kein THG.

    Zur Transmission. Transmission 0 bedeutet, alles der einfallenden IR-Strahlung wird vom Medium auf das es trifft absorbiert. Ihre Diagramme zur Transmission sind also richtig. Jedoch sind gute Absorber auch gute Emitter. Berücksichtigt man dieses mit, also die Emissionen der THG, so ergeben sich die von mir gezeigten Strahlungsspektren.

    klimakatastrophe

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 21:38

  44. Sie meinen also alle IR-Observatorien dieser Erde sind Fälschungen?

    w.paul

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 21:50

  45. Ich habe keine Zeit hier auf jeden Beitrag einzugehen. Und bei ihren Aggressionen wird wohl auch kein anderer Physiker lange Lust haben, hier zu diskutieren.

    Die Strahlung wird in der Nähe absorbiert – und wieder abgestrahlt. Das braucht es aber, wie gesagt, für die erste Näherung des Treibhauseffektes nicht. Die erste Näherung liegt im Vergleich zu der exakten Rechnung ein paar Grad daneben, aber sie reicht für das Verständnis voll und ganz aus.

    Wenn sie mir sagen “Äpfel fallen nach oben”, rechne ich Ihnen auch nicht vor, wie ein Pfeil fliegt (mit Luftreibung, Windgeschwindigkeit, usw.) sondern nehme eine Idealisierte Rechnung im Vakuum. Das wird einem im Studium so sehr zur zweiten Natur, dass es sogar Witze darüber gibt: http://xkcd.com/669/

    Plancksche Strahler sind auch eine Idealisierung. Solange wir hier bei so grundlegenden Fragen sind, hat es keinen Sinn, auf alle Komplikationen einzugehen: Die größten Einflüsse zuerst.

    @G. Schwertlik: Schauen Sie mal hier vorbei: https://tccon-wiki.caltech.edu/ — saubere Messungen, und alles öffentlich zugänglich.

    Arne Babenhauserheide

    Dienstag, 14 Januar, 2014 at 22:29

  46. @klimakatastrophe
    Sie können sich nicht entscheiden?

    w.paul

    Mittwoch, 15 Januar, 2014 at 00:08

  47. auch das ist eine “Gegenstrahlungsmessung”:

    http://tinyurl.com/bso5jkc

    Was hier auf der Erdoberfläche ankommt,
    stammt nicht von Gasen,
    sondern von Wolken
    und ist entsprechend wenig (abhängig von der Temperatur der Wolken und der Entfernung)
    max. 40 mW / m^2 sr
    und siehe da,
    auch hier fehlt der 15µm-Anteil !!!

    CO2-Gegenstrahlung existiert nicht!

    Nun muss man sich ganz allmälich mit der
    Gegenstrahlungsmessmethode beschäftigen!

    Und vergessen Sie nicht,
    auch ein solches IR- Bild am Tag wäre nicht möglich

    http://www.zub-kassel.de/attachment/view?id=3504

    mit der behaupteten Gegenstrahlung. Die müsste man doch auch “sehen” können!
    Der Himmel ist aber kohlschwarz und das Bild recht scharf.
    Ich habe mir selbst ein kleines IR-Thermomether bei Amazon bestellt,
    wegen “Wärmebrücken” in meiner Wohnung
    und damit etwas rum gespielt.
    Gegenstände, auch das Haus auf der anderen Seite der Straße erkennt er sofort,
    mit einer Temperatur (Lichtgeschwindigkeit :-)).
    Beim freien Himmel (im Schatten) rauscht er sofort runter auf Tiefststellung,
    die liegt bei dem Gerät so um -20°,
    keine Wärmerstrahlung!
    Diese “Gegenstrahlung” wird doch von der AGW institutionalisiert überall gemessen,
    z.B. am Hamburger Wettermast, locker bis 350W/m2,
    also entsprechend deutlich über 0°

    Das macht offensichtlich unseren Herrn Arne Babenhauserheide
    etwas nervös.

    mfG

    w.paul

    Mittwoch, 15 Januar, 2014 at 00:51

  48. Denken wieder neu lernen:

    “Daß nämlich dasselbe demselben in derselben Beziehung unmöglich zugleich zukommen und nicht zukommen kann. Das ist das sicherste unter allen Prinzipien”
    (Aristoteles, Metaphysik, Buch IV, Kapitel 3, 1005b)

    384 – 322 v. Chr.
    auch dieser friedliebende Familienvater musst aus “politischen” Gründen um sein Leben fliehen.

    mfG

    w.paul

    Mittwoch, 15 Januar, 2014 at 10:07

  49. @w.paul

    Das IR-Abstrahlungssprektum der Erde und Erdatmosphäre finden Sie auch bei EIKE und BECK!

    http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider_Missing_Link/Abbildung1.jpg

    http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/wplanet/wp/CO2-Dateien/image012.gif

    Zur Temperaturstrahlung von Gasen (Gasstrahlung): Es emittiert ein Strahler bei denjenigen Wellenlängen gut, bei denen er auch gut absorbiert. Ihrer These zufolge absorbieren THG gut dürften aber nicht emittieren. Wie soll das gehen?

    klimakatastrophe

    Mittwoch, 15 Januar, 2014 at 15:05

  50. Nun, ich gehe immer noch, das möchte ich betonen, von dem aus, was man messen kann,
    das ist die Extinktion bzw. Transparenz 0 für den CO2-Bereich, die sich höhenabhängig langsam wieder verbessert, aber erst in der Stratosphäre bis über 100km (Homosphäre).

    In der wetterbestimmenden Troposphäre ist die Moleküldichte zu hoch,
    immerhin lastet auf der Erdoberfläche ein Druck der darüberliegenden Luftsäule von ca. 10 Tonnen.
    Luft hat also Gewicht, ein m3 wiegt auf der Oberfläche etwas mehr als ein kg.
    Abhängig vom dieser Moleküldichte und der damit verbundenen Stoßhäufigkeit sowie natürlich vom Energiegehalt der auf die Materie treffenden elektromagnetischen Strahlung erfolgt die Umwandlung der Energie auf verschiedene Art und Weise.
    Damit ein Übergang im Spektrum überhaupt beobachtet werden kann muss sich das Dipolmoment während der Schwingung ändern. Dieses zeitlich veränderte Dipolmoment tritt mit der elektrischen Komponente des elektromagnetischen IR Lichtes in Wechselwirkung und absorbiert dieses. Die Energie der IR-Quanten liegt zwischen E=12 kJ/mol und E=120 kJ/mol. Im Vergleich UV-Licht bei 0,2µm E=598.
    Bei Infrarotstrahlung wird die Strahlungsenergie größtenteils in mechanische Energie (Schwingung, Rotationsbewegung) der Teilchen umgewandelt und nicht wie bei UV oder sichtbarem Licht in Elektronenübergänge in den Orbitalen. Hierzu hat der Begründer der modernen Fluoreszenz-Spektroskopie, der polnische Physiker Alexander JABLONSKI eine stufenweise Deaktivierung, das nach ihm benannte JABLONSKI-Diagramm beschrieben, übrigens ein weiteres Beispiel, bei dem “Kirchhoff”, Einstrahlung = Ausstrahlung NICHT gilt.
    Die mittlere Zeit der dipol-aktiven Schwingungsanregung von CO2 zwischen Absorbtion und Emission beträgt ca. 10^-5 – 10^-4 Sekunden.
    Warum ist die Moleküldichte entscheidend?
    Weil die Deaktivierung auch durch Stoßentlastung erfolgt, nichts anderes heißt Thermalisierung.
    Die mittlere freie Weglänge der Luftmoleküle ergibt sich bei diesen Bedingungen, T=293K und p=1bar, zu 68 nm, was bedeutet, dass die mittlere Zeit zwischen den Kollisionen in der Luft ca. 10^-10 Sekunden beträgt, so dass dem aktivierten CO2-Molekül buchstäbliche keine Zeit zur Reemission bleibt.
    In der Troposphäre wird also Strahlungsenergie komplett in kinetischen Energie (Enthalpie) = Wärme umgewandelt. Der Astronom sieht also auf der Erdoberfläche keine 15µm-IR-Strahlung, obwohl sie im Weltraum, dem Objekt seines Interesses reichlich (in geringer Strahlungsdichte) existiert.
    Es gibt also keine CO2-Gegenstrahlung AUS der Atmosphäre auf die Erdoberfläche.

    mfG

    w.paul

    Donnerstag, 16 Januar, 2014 at 20:02

  51. @w.paul

    In der Troposphäre wird also Strahlungsenergie komplett in kinetischen Energie (Enthalpie) = Wärme umgewandelt. Der Astronom sieht also auf der Erdoberfläche keine 15µm-IR-Strahlung

    Das hatten wir doch schon.

    http://i165.photobucket.com/albums/u43/gplracerx/PettyFig8-2.jpg

    Deutlich ist die strahlende 15 µm-Bande des CO2 bei 660 cm-1 zu erkennen in Abbildung (b) im IR-Spektrum bei wolkenfreien Himmel, beim Blick von der Erdoberfläche nach oben.

    Gleiches ist zu sehen in denen von Ihnen verlinken Messungen vom Observatorio del Roque de los Muchachos in 2400m Höhe.

    http://www.gtc.iac.es/instruments/canaricam/media/SkyEmiss_PWV.png

    Oder schauen Sie sich dieses Diagramm vom Klimaskeptiker Watts an, den unteren Teil!

    http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2011/03/gw-spectrum-tropical-pacific.jpg

    Herr Paul ich habe nichts gegen Sie, aber Sie schaden durch solche Aussagen den Klima-Skeptikern.

    P.S.: Und noch solch ein gemessenes IR-Spekturm vom Erdboden mit Blick nach oben. Deutlich ist die strahlende 15 µm-Bande des CO2 bei 660 cm-1 zu erkennen.

    http://scienceofdoom.files.wordpress.com/2011/04/petty-1-downward-surface-radiation-p219.png%3Fw%3D500

    Und noch eines

    http://scienceofdoom.files.wordpress.com/2010/06/downward-longwave-radiation-south-pole-town-2005.png%3Fw%3D500

    Und noch eines

    http://agwobserver.files.wordpress.com/2010/03/ellingson_1996_fig3.gif

    Und noch eines (unterer Teil)

    http://4.bp.blogspot.com/-GdhayE7x288/TxTrpzxSr-I/AAAAAAAAAOs/zS6xPH2Re3U/s1600/satellite%2Bground%2Bftir.jpg

    Usw., usw..

    klimakatastrophe

    Donnerstag, 16 Januar, 2014 at 22:06

  52. Hallo, @klimakatastrophe
    als erstes mag ich es nicht, wenn mir in einer Debatte vorgeworfen wird, ich würde der Wahrheitsfindung schaden, weil meine Argumente unerwünscht sind!
    Ich vermisse einfach die Wahrnehmung von eklatanten Widersprüchen!
    Man kann das Fehlen von 15µm-Strahlung astronomischer IR-Beobachtung nicht einfach beiseite schieben
    und ohne Kommentar irgendwelche anderen Kurven zeigen!
    Dadurch verschwinden die Astronomischen Befunde wirklich nicht!
    Ich sehe du setzt dich einfach darüber hinweg!
    Ich sage dazu ganz simpel,
    eine von beiden MUSS falsch sein.

    Es ist nicht schwer zu erraten in unserer CO2-religiösen Welt
    welche gefälscht ist.
    Selbstverständlich VORSÄTZLICH.

    Fangen wir hiermit an:
    http://i165.photobucket.com/albums/u43/gplracerx/PettyFig8-2.jpg

    Einem nicht total Treibhaus-hypnotisierten Mensch mit Physikkenntnissen auf Gymnasial-Oberstufe,
    du siehst ich bin durchaus ehrgeizig,
    muss doch als erstes auffallen,
    1) Mensch, da muss doch eine CO2-Taschenlampe in der Luft hängen,
    die streng nach unten leuchtet, denn nach oben darf sie nicht.
    2) Da hat eine absichtlich die Planckkurven falsch eingezeichnet!

    Also beide Kurven widersprechen sich gegenseitig!
    Ein Taschenlampe gibt es nicht,
    aber ein Lambertstrahler kann es erst recht nicht sein,
    da müsste nach oben MINDESTENS genau so viel ankommen,
    wie nach unten
    und dafür fehlt die Energiequelle!

    AUFWACHEN!!!

    Ich glaube an die Astronomen,
    es gibt überhaupt keine CO2Gegenstrahlung!
    Die in den Canaren haben den Mist mit der Gegenstrahlung ja auch nur unter Protest ins Netz gestellt mit den Hinweis, dass sie das nicht selbst gemessen haben.
    Nette Jungs.

    mfG

    w.paul

    Mittwoch, 22 Januar, 2014 at 01:51

  53. @w.paul

    1) Mensch, da muss doch eine CO2-Taschenlampe in der Luft hängen,
    die streng nach unten leuchtet, denn nach oben darf sie nicht.
    2) Da hat eine absichtlich die Planckkurven falsch eingezeichnet!

    Soso, die IR-Messspektren sind also gefälscht und die dort eingezeichneten Planckkurven enbenfalls. Danke für die Information. Sie haben mich überzeugt, ich gehe jetzt auch von einem großen wissenschaftlichen Betrug der Klimamafia aus. ;-)

    klimakatastrophe

    Mittwoch, 22 Januar, 2014 at 13:51

  54. Ich finde es bemerkenswert, dass Fragen hier auch nicht beantwortet werden. Das ist ein nicht unerheblicher Beweis dafür, dass die Beteiligten einer Diskussion Leichen im Keller haben. Die CO2 Profiteure, also die Wissenschaftler, die von der Hysterie leben, antworten sowieso nicht. Eingeschlossen der Herr Arne. Sein Link an G. Schwetlik damit jeder Dummdi nachlesen kann, welch grossartige Wissenschaft den CO2 Effekt zweifelsohne nachweist, ist wieder einmal ohne Aussage. Die Frage nach der Relevanz der Erwärmung durch CO2 als Treibhausgas wird nicht diskutiert, sondern ist in allen Veröffentlichungen postuliert und wird auch nicht diskutiert.
    Bis heute habe ich nicht eine einzige wissenschaftliche Veröffentlichung gefunden, die beweist, dass CO2 in der Matrix “Atmosphäre” einen signifikanten Erwärmungseffekt verursacht. Weder der berühmte “gefälschte” Hokeystick noch irgendwelche Eisbohrkerne beweisen das Vorhandensein eines Effektes, sie werden zur Basis des Postulats, ohne die Grundlage zu verifizieren.

    Physikalische Beweise, die eine Erwärmung durch CO2 eindeutig ausschliessen, wie die hier gezeigten Spektren, werden wie immer in der Diskussion ignoriert.

    S.Martin

    Freitag, 24 Januar, 2014 at 08:39


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