Der Kater nach dem Klimarausch
Es gibt eine neue Nachdenklichkeit in der europäischen Klimapolitik, denn der Meeresspiegel steigt minimal und seit zwei Jahren gar nicht mehr.

Europa hat lange Zeit als Musterknabe der Klimapolitik aufgetrumpft. Mit einem Wir-retten-die-Welt-Gestus wurden alle Zweifel überrollt und der Rest der Welt, insbesondere Amerika, als ruchlose Verderber des Planeten hingestellt. Jetzt liegt die europäische Klimapolitik in Scherben. Eine Einigung über das Vorhaben, bis 2020 die Kohlendioxid-Emissionen um 20 Prozent zu senken, liegt in weiter Ferne.
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Länder wie Spanien und Großbritannien sind weit davon entfernt, die bisherigen Reduktionsziele und die Vorgaben des Kyoto-Protokolls zu erfüllen. Deutschland gelang die Einhaltung nur wegen des Zusammenbruchs der DDR-Industrie.
Die Klima-Aktivisten drängen dennoch lautstark auf schnelle Entscheidungen. Die Gefahr für den Planeten sei größer denn je. Jetzt müssten die Entscheidungen fallen, sonst stünde uns morgen das Wasser bis zum Hals.
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Die Forschung schreitet voran und viele neuere Erkenntnisse widersprechen den katastrophischen Vorhersagen. Wissenschaftler, die sich mit natürlichen Einflüssen aufs Klima – etwa denen der Sonne – beschäftigen, sagen, dass der Einfluss des Menschen aufs Klima geringer als angenommen sein könnte. Klimahistoriker geben zu bedenken, dass es in der Vergangenheit immer wieder einmal wärmer war und dass diese Warmzeiten gut waren für Mensch und Natur.
Bedenklich finde ich vor allem, dass die deutschen Medien quasi nicht oder nur gaanz leise von den „Problemen“ bei der EU berichten. In anderen Ländern sieht das anders aus…
Rainhelt
Sonntag, 26 Oktober, 2008 um 12:01