Hallo Leute
Bevor die Diskussion noch mehr vom Thema abschweift, guckt mal:
“”"Waldbrände beeinflussen Arktis-Atmosphäre
Messkampagne auf Grönland liefert neue Erkenntnisse über Eintrag von Emissionen
Waldbrandemissionen in der Arktisatmosphäre
Das deutsche Wissenschaftlerteam konnte im Rahmen der Kampagne den Eintrag von Waldbrandemissionen in die Arktis in einem Bereich von den bodennahen Schichten bis in zwölf Kilometer Höhe in der unteren Stratosphäre nachweisen. Die Forscher hatten die Schadstofffahnen zudem über Tage mehrfach vermessen, um die Veränderung der Emissionen auf dem Weg von den Feuern in die Polarregion zu untersuchen. Chemische Umwandlungen in den Schadstofffahnen führen zur Bildung von Ozon, einem Treibhausgas. Darin enthaltene Partikel beeinflussen direkt den Strahlungshaushalt.
„Die Arktis war in diesem Sommer wesentlich stärker als erwartet durch Emissionen von Waldbränden aus Kanada und Sibirien beeinflusst“, resümiert der Leiter des Projektes, Hans Schlager vom Institut für Physik der Atmosphäre des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).”"”" http://www.scinexx.de/geounion-aws_basics-8806.html
Ja, ja, jetzt braucht nur noch jemand erzählen, die Brände sind wegen dem AGW ausgebrochen…..
“Allein schon die Vorstellung eines “positiven” Mosaiksteinchens scheinen Sie aber nicht ertragen zu können.”
Den Eindruck habe ich allerdings auch. Daher auch die Belagerungszustände, um mein “völlig verqueres Bild” wieder grade zu rücken und die Bitte um unverzügliche Freischaltung der Kommentare.
Sitzstreik oder Demo geht hier ja nicht ;)
Da ich derzeit einfach Besseres zu tun habe und alles schon gesagt wurde, klinke ich mich an diesem Punkt mal wieder aus.
Ach, weil wir gerade so bei der totalen Überhitzung sind, hier noch was, das mal nix mit der Arktis zu tun hat.
Wie sachten doch die lieben Modellbauer, Afrika wird vertrocknen, die Wüsten werden gewaltig und alle Schwarzen kommen dann nach Europa?
Rätselhaftes Klima in Afrika
“”"Den Burgh (Niederlande)/Providence (USA) – Obwohl hunderte Millionen Menschen die Folgen spüren werden, sind die Auswirkungen des Klimawandels auf den afrikanischen Kontinent wenig erforscht. Diese Lücke wollen nun niederländische und amerikanische Klimaforscher stopfen. Mit Bohrkernen aus dem Sediment des Tanganjika-Sees im Grenzgebiet der vier Staaten Demokratische Republik Kongo, Tansania, Sambia und Burundi analysierten sie Klima und Niederschläge der letzten 60.000 Jahre. Ihre Ergebnisse, die einen großen Einfluss des Indischen Ozeans auf das Klima in dieser Region nahelegen, präsentieren sie in einer Vorabveröffentlichung der Zeitschrift “Science”….
Geologisch sehr schnelle Wechsel im Niederschlagsverhalten innerhalb von 200 bis 300 Jahren überraschten die Forscher ebenso wie der Zusammenhang mit Klimaschwankungen auf der Nordhalbkugel. Bisher gingen Klimaforscher davon aus, dass vor allem die Intertropische Konvergenzzone (ITCZ), ein saisonal den Äquator überquerende Wolkengürtel, maßgeblich das Klima und die Niederschläge in südlichen Afrika beeinflusst. Doch während des frühen Holozäns, der Zeitraum vor 11.000 bis vor 6.000 Jahren, lag der Wolkengürtel nördlich des Äquators und sollte zu einer Trockenphase in der Region des Tanganjika-Sees führen. Doch im Gegenteil zeigten die Analysen, dass in dem Areal in dieser Epoche viele Niederschläge fielen.
Die Erklärung für dieses Phänomen sehen Tierney und Kollegen in dem bisher nicht vermuteten Einfluss des Indischen Ozeans. Von dort wurden wahrscheinlich große Wassermengen durch eine erhöhte Temperatur des Oberflächenwassers und der damit gekoppelten starken Verdunstung nach Zentralafrika transportiert. Ähnliche Entwicklungen und Diskrepanzen zu den bisherigen Klimamodellen seien auch vor 34.000 und 58.000 Jahren aufgetreten.
“Was im südöstlichen Afrika passiert, scheint wirklich sehr empfindlich mit dem Klima im Indischen Ozean zusammenzuhängen”, sagt der beteiligte Brown-Forscher James Russell. Mit dieser Erkenntnis soll es nun gelingen, zukünftige Klimaveränderungen in der Region besser vorhersagen zu können. Das ist von großer Bedeutung, da der Tanganjika-See die Lebensgrundlage für viele Millionen Menschen bildet und die durchschnittliche Temperatur des Sees in den vergangenen Jahren angestiegen und der Wasserpegel bereits messbar gesunken sei. Sowohl die Versorgung mit Trinkwasser als auch der Fischfang wurden dadurch bereits beeinträchtigt.”"” http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=10984
E-O:
Danke für deine aufmunternden Beiträge #25 + #27. Die Klima-Realität ist eben weit komplexer als jedes Klimamodell. Das ist schwer verdaulich für diejenigen Forscher, die glauben, ihr Klimamodell um jeden Preis verteidigen zu müssen – die sich so verhalten, als hätten Klimamodelle das gleiche Realitätsgewicht wie das “echte” Klima.
Solche Klimaforscher, die sich der Grenzen wissenschaftlicher Kenntnis nicht schämen und dies auch offen zugeben, schätze ich weit mehr, als irgendwelche modellsüchtigen PIKaderos. Die wollen uns glatt weismachen, sie näherten sich der Perfektion, nur noch ein bisschen nachfeilen hier und da: ein bisschen Wolkenbildung dazu, ein bisschen am solaren Einfluss drehen, noch mal die Meeresströmungen etwas nachtunen, mit der Sensivität etwas gegensteuern und dann finden sie wunderbarerweise genau das bestätigt, was ihren Vorstellungen entspricht. Welch ein Zufall !
Die Satelliten messen meines Wissens nach die Emissivität der Meereisfläche über einen gewissen Frequenzbereich (unterschiedliche Frequenzen des Lichts, im Mikrowellenbereich).
@Müller
Seine Aufregung in Ehren, aber nicht widerspruchlos alles schlucken, insbesondere 3 Wiederholungen mit 4 Aufgüssen.
Da verschluckt sich der Arme dran.
Vielleicht solltest Du die Abstände der Artikel etwas vergrößern, damit er Zeit zum Luftholen hat, und um sich den Mund abzuputzen.
:-)
Ich finde die Wiederholungen haben irgendetwas vom sterbenden Schwan. Den Vergleich mit den “freiwille Helfer” fand ich als humoristische Einlage auch nicht schlecht. Ich denke mein Beitrag morgen wird weitaus mehr für Aufregung sorgen. Mal abwarten.
Die Grafik, die ihrer Form ihren Namen verdankt, soll die Temperaturentwicklung des letzten Jahrtausends beschreiben. Doch Manns wissenschaftliche Kontrahenten – gestern ebenfalls im Saal – hatten nachgewiesen, dass die Kurve fehlerhaft ist. [..]
Forscher, die der Gruppe nicht angehören, scheinen es schwerer zu haben, Studien zu veröffentlichen. Mehrere Wissenschaftler berichteten, ihre Arbeiten seien von amerikanischen Fachmagazinen abgelehnt worden, weil sie von einem anonymen Prüfer ungewöhnlich rüde verrissen worden seien. Viele Klimaforscher sind überzeugt, dass es sich bei jenem Kontrolleur um Michael Mann handelt. Sie werfen ihm vor, Redakteure von Fachzeitschriften massiv eingeschüchtert zu haben. Von “Türstehermethoden” spricht etwa der Klimatologe Hans von Storch
Selbst die Flaggschiffe der Wissenschaftsliteratur, die Journale “Nature” und “Science”, geraten schwer in die Kritik. “Beide Magazine neigen dazu, publikumswirksame Studien vorzuziehen”, sagte Storch zu SPIEGEL ONLINE. Nur so sei erklärlich, warum die “Hockeyschläger-Kurve” trotz all ihrer Mängel publiziert werden konnte[..]
test
multiverus
Dienstag, 16 September, 2008 um 14:37
Hallo Leute
Bevor die Diskussion noch mehr vom Thema abschweift, guckt mal:
“”"Waldbrände beeinflussen Arktis-Atmosphäre
Messkampagne auf Grönland liefert neue Erkenntnisse über Eintrag von Emissionen
Waldbrandemissionen in der Arktisatmosphäre
Das deutsche Wissenschaftlerteam konnte im Rahmen der Kampagne den Eintrag von Waldbrandemissionen in die Arktis in einem Bereich von den bodennahen Schichten bis in zwölf Kilometer Höhe in der unteren Stratosphäre nachweisen. Die Forscher hatten die Schadstofffahnen zudem über Tage mehrfach vermessen, um die Veränderung der Emissionen auf dem Weg von den Feuern in die Polarregion zu untersuchen. Chemische Umwandlungen in den Schadstofffahnen führen zur Bildung von Ozon, einem Treibhausgas. Darin enthaltene Partikel beeinflussen direkt den Strahlungshaushalt.
„Die Arktis war in diesem Sommer wesentlich stärker als erwartet durch Emissionen von Waldbränden aus Kanada und Sibirien beeinflusst“, resümiert der Leiter des Projektes, Hans Schlager vom Institut für Physik der Atmosphäre des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).”"”"
http://www.scinexx.de/geounion-aws_basics-8806.html
Ja, ja, jetzt braucht nur noch jemand erzählen, die Brände sind wegen dem AGW ausgebrochen…..
Und Tschüß
Energie-Ossi
Dienstag, 16 September, 2008 um 17:51
“Allein schon die Vorstellung eines “positiven” Mosaiksteinchens scheinen Sie aber nicht ertragen zu können.”
Den Eindruck habe ich allerdings auch. Daher auch die Belagerungszustände, um mein “völlig verqueres Bild” wieder grade zu rücken und die Bitte um unverzügliche Freischaltung der Kommentare.
Sitzstreik oder Demo geht hier ja nicht ;)
Da ich derzeit einfach Besseres zu tun habe und alles schon gesagt wurde, klinke ich mich an diesem Punkt mal wieder aus.
Müller
Dienstag, 16 September, 2008 um 17:54
Ach, weil wir gerade so bei der totalen Überhitzung sind, hier noch was, das mal nix mit der Arktis zu tun hat.
Wie sachten doch die lieben Modellbauer, Afrika wird vertrocknen, die Wüsten werden gewaltig und alle Schwarzen kommen dann nach Europa?
Rätselhaftes Klima in Afrika
“”"Den Burgh (Niederlande)/Providence (USA) – Obwohl hunderte Millionen Menschen die Folgen spüren werden, sind die Auswirkungen des Klimawandels auf den afrikanischen Kontinent wenig erforscht. Diese Lücke wollen nun niederländische und amerikanische Klimaforscher stopfen. Mit Bohrkernen aus dem Sediment des Tanganjika-Sees im Grenzgebiet der vier Staaten Demokratische Republik Kongo, Tansania, Sambia und Burundi analysierten sie Klima und Niederschläge der letzten 60.000 Jahre. Ihre Ergebnisse, die einen großen Einfluss des Indischen Ozeans auf das Klima in dieser Region nahelegen, präsentieren sie in einer Vorabveröffentlichung der Zeitschrift “Science”….
Geologisch sehr schnelle Wechsel im Niederschlagsverhalten innerhalb von 200 bis 300 Jahren überraschten die Forscher ebenso wie der Zusammenhang mit Klimaschwankungen auf der Nordhalbkugel. Bisher gingen Klimaforscher davon aus, dass vor allem die Intertropische Konvergenzzone (ITCZ), ein saisonal den Äquator überquerende Wolkengürtel, maßgeblich das Klima und die Niederschläge in südlichen Afrika beeinflusst. Doch während des frühen Holozäns, der Zeitraum vor 11.000 bis vor 6.000 Jahren, lag der Wolkengürtel nördlich des Äquators und sollte zu einer Trockenphase in der Region des Tanganjika-Sees führen. Doch im Gegenteil zeigten die Analysen, dass in dem Areal in dieser Epoche viele Niederschläge fielen.
Die Erklärung für dieses Phänomen sehen Tierney und Kollegen in dem bisher nicht vermuteten Einfluss des Indischen Ozeans. Von dort wurden wahrscheinlich große Wassermengen durch eine erhöhte Temperatur des Oberflächenwassers und der damit gekoppelten starken Verdunstung nach Zentralafrika transportiert. Ähnliche Entwicklungen und Diskrepanzen zu den bisherigen Klimamodellen seien auch vor 34.000 und 58.000 Jahren aufgetreten.
“Was im südöstlichen Afrika passiert, scheint wirklich sehr empfindlich mit dem Klima im Indischen Ozean zusammenzuhängen”, sagt der beteiligte Brown-Forscher James Russell. Mit dieser Erkenntnis soll es nun gelingen, zukünftige Klimaveränderungen in der Region besser vorhersagen zu können. Das ist von großer Bedeutung, da der Tanganjika-See die Lebensgrundlage für viele Millionen Menschen bildet und die durchschnittliche Temperatur des Sees in den vergangenen Jahren angestiegen und der Wasserpegel bereits messbar gesunken sei. Sowohl die Versorgung mit Trinkwasser als auch der Fischfang wurden dadurch bereits beeinträchtigt.”"”
http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=10984
Jaja, die Modelle…..
Bis bald
Energie-Ossi
Dienstag, 16 September, 2008 um 17:58
E-O:
Danke für deine aufmunternden Beiträge #25 + #27. Die Klima-Realität ist eben weit komplexer als jedes Klimamodell. Das ist schwer verdaulich für diejenigen Forscher, die glauben, ihr Klimamodell um jeden Preis verteidigen zu müssen – die sich so verhalten, als hätten Klimamodelle das gleiche Realitätsgewicht wie das “echte” Klima.
Wie sagte doch Prof. Richard S. Lindzen in einem Interview der Weltwoche (http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=16206): “Ich kann Ihnen sagen: Wir wissen so wenig.”
Solche Klimaforscher, die sich der Grenzen wissenschaftlicher Kenntnis nicht schämen und dies auch offen zugeben, schätze ich weit mehr, als irgendwelche modellsüchtigen PIKaderos. Die wollen uns glatt weismachen, sie näherten sich der Perfektion, nur noch ein bisschen nachfeilen hier und da: ein bisschen Wolkenbildung dazu, ein bisschen am solaren Einfluss drehen, noch mal die Meeresströmungen etwas nachtunen, mit der Sensivität etwas gegensteuern und dann finden sie wunderbarerweise genau das bestätigt, was ihren Vorstellungen entspricht. Welch ein Zufall !
multiverus
Dienstag, 16 September, 2008 um 23:35
@E-O #34:
Ganz ruhig E-O, wir brauchen dich noch! Iss noch’n Apfel oder so, um die Folgen des Rauchens abzumildern.
multiverus
Mittwoch, 17 September, 2008 um 16:13
@E-Ossi
Die Satelliten messen meines Wissens nach die Emissivität der Meereisfläche über einen gewissen Frequenzbereich (unterschiedliche Frequenzen des Lichts, im Mikrowellenbereich).
http://www.seaice.de/2005JC003384.pdf
Daraus wird dann auf Eis, Wasser, Alter des Eises etc. geschlossen.
Ich bin grade mit meinem Artikel zum Hockeystick fertig geworden. Der erscheint morgen.
Müller
Mittwoch, 17 September, 2008 um 17:21
@Müller
Seine Aufregung in Ehren, aber nicht widerspruchlos alles schlucken, insbesondere 3 Wiederholungen mit 4 Aufgüssen.
Da verschluckt sich der Arme dran.
Vielleicht solltest Du die Abstände der Artikel etwas vergrößern, damit er Zeit zum Luftholen hat, und um sich den Mund abzuputzen.
:-)
krishnag
Mittwoch, 17 September, 2008 um 21:27
@krishnag
Ich finde die Wiederholungen haben irgendetwas vom sterbenden Schwan. Den Vergleich mit den “freiwille Helfer” fand ich als humoristische Einlage auch nicht schlecht. Ich denke mein Beitrag morgen wird weitaus mehr für Aufregung sorgen. Mal abwarten.
Müller
Mittwoch, 17 September, 2008 um 23:01
Das war auch schon vielsagend:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,428996,00.html
peper
Donnerstag, 18 September, 2008 um 06:00