Archiv für April 6th, 2008
Rund 130 Flüge in Heathrow wegen Schnee gestrichen

Aus der Tagespresse
Neben den anhaltenden Computerproblemen am neuen Terminal 5 hat ein Wintereinbruch am Wochenende das Chaos am Londoner Flughafen Heathrow verstärkt. Am Sonntag musste British Airways (BA) 126 Flüge streichen, den größten Teil wegen heftigen Schneefalls. 114 der Starts und Landungen wurden wegen des Schnees abgesagt, die zwölf anderen gingen auf die technischen Probleme im Terminal 5 zurück.
Auch am kleineren Londoner Flughafen Gatwick strich die BA 32 Flüge. Nach Angaben des Heathrower Flughafenbetreibers BAA wurden am Sonntag zwei Rollbahnen vorübergehend gesperrt, weil sie enteist werden mussten.
London – Am Londoner Flughafen Heathrow kehrt auch mehr als zehn Tage nach dem Eröffnungsdebakel des neuen Terminals keine Normalität ein: Nach einer erneuten Panne an Terminal 5 legte zudem ein heftiges Schneegestöber den Verkehr auf Europas grösstem Flughafen zeitweise lahm.
Insgesamt musste die Fluglinie British Airways (BA) am Wochenende rund 130 Flüge streichen, teilte das Unternehmen mit. Wegen des Wintereinbruchs wurden heute beide Landebahnen für eine halbe Stunde gesperrt. Damit wurde der Verkehr auf Europas grösstem Flughafen zeitweise lahmgelegt.
Auch in Gatwick, dem zweitgrössten Flughafen Grossbritanniens, sorgte der Schnee für Verspätungen von bis zu einer Stunde. Die Londoner Innenstadt lag ebenfalls unter einer weissen Schneedecke.
Klima im Widerspruch der Wissenschaft
In der folgenden Abbildung ist die von Satelliten aus gemessene Anomalie der Globaltemperatur 2002-2008 dargestellt (RSS-Daten, die rote Linie). Weiterhin ist ein Temperaturtrend verzeichnet, der sich gemäß IPCC-Formel aus dem steigenden CO2-Gehalt der Atmosphäre berechnet (gilt im Gleichgewichtszustand und ohne Rückkopplungsprozesse, die blaue Linie). Man sieht eine deutliche Aufspreizung der beiden Linien. Die Projektion, welche sich aus dem CO2-Anstieg ergibt, zeigt eine Temperaturzunahme, die Messungen hingegen eine Abnahme. Die Realität widerspricht derzeit den Projektionen. Eine Erklärung hierfür liefern die Klimamodelle nicht. Fazit: Der dominante Klimafaktor ist derzeit nicht das CO2. Die negativen Rückkopplungsprozesse im Klimasystem überwiegen den prognostizierten Trend, samt der positiven Rückkopplungsprozesse. Klimawissenschaftler begründen die Differenzen mit einem Wetterrauschen, welches den Langzeittrend überlagert. Sie rechnen damit, dass der langfristige Trend sich mit der Zeit wieder einstellen wird. Bisher gibt es aber keinerlei Anzeichen dafür.
