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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Archiv für März 20th, 2008

Reagiert das Klima empfindlich auf die solare Variabilität?

mit 4 Kommentaren

Diese Frage stellen Nicola Scafetta and Bruce J. West in der März-Ausgabe von Physics Today.

Siehe hier.

www.fel.duke.edu/~scafetta/pdf/opinion0308.pdf

Es wird ein Vergleich zwischen dem gemessenen Temperaturverlauf der Globaltemperatur (GST) und zwei modellierten Temperaturverläufen aus der Solarstrahlung (TSI) durchgeführt. (Bis 1978 wurde die Solarstrahlung über Proxydaten bestimmt, ab 1978 wurden Messungen von Satteliten verwendet).

Scafetta-West2

Die grüne Kurve zeigt die am Erdboden gemessene Temperaturanomalie (ab 1950) zum Referenzmittel der Jahre 1890-1910. Das Referenzmittel wurde zur Veranschaulichung der Erwärmung seit 1900 gewählt. Die schwarze Kurve zeigt den gefilterten und geglätteten Kurvenverlauf der grünen Kurve. Die rote und blaue Kurve zeigen den modellierten Temperaturverlauf aus zwei unterschiedlichen Proxydatensätzen und zwei unterschiedlichen Satellitendatensätzen der Solarstrahlung.

Scafetta und West schätzen ab, dass die Solarstrahlung mit bis zu 69% an der globalen Erwärmung beteiligt ist. Weiter stellen sie fest, dass die Kurvenverläufe seit 2002 keine globale Erwärmung mehr anzeigen, sondern eine globale Abkühlung. Diese Abkühlung scheint im direkten Zusammenhang mit der Abnahme der Sonnenaktivität zwischen 2001 und 2007 zu stehen. (Maximum und Minimum des letzten 11-jährigen Solarzyklus).

Anlage: Antwort von Herrn Rahmstorf zu einer ähnlich gelagerten Fragestellung

Und sie sehen auch in den vergangenen 100 Jahren keinen klaren ca. 11-jährigen Zyklus in den Temperaturen.

Geschrieben von klimakatastrophe

Donnerstag, 20 März, 2008 um 16:26

Veröffentlicht in Klimawandel, Nicht kategorisiert

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