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Ein Umweltphysiker im Klimawandel

Archiv für Februar 16th, 2008

Klimaerwärmung verlängert das Leben

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Was Experten seit Längerem andeuten, erhält jetzt von offizieller Seite Bestätigung: Eine moderate Klimaerwärmung wirkt sich auf die menschliche Gesundheit und vor allem auf die Lebenserwartung günstig aus. Eine Studie der britischen Regierung zieht positive Bilanz der sonnigeren letzten drei Jahrzehnte.

 

Eine moderate Klimaerwärmung wirkt sich auf die menschliche Gesundheit und vor allem auf die Lebenserwartung günstig aus. Dies stellten das britische Gesundheitsministerium und die Behörde für Gesundheitsschutz in einer umfangreichen Studie fest. “Die auf Hitze zurückzuführenden Todesfälle erhöhten sich im Durchschnitt trotz immer wärmerer Sommer zwischen 1971 und 2003 nicht”, heißt es im Report, “während die jährlichen Fälle von Kältetoten um ein Drittel sanken.”

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Samstag, 16 Februar, 2008 at 14:24

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Extrem-Winter in Afghanistan: Fast Tausend Todesopfer

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Der kälteste Winter seit 30 Jahren hat in Afghanistan mindestens 926 Menschenleben gefordert. Tausende Tiere starben, Schneestürme und Lawinen zerstörten hunderte Häuser, wie die Behörden mitteilten.

Der Sprecher des nationalen Katastrophenstabes, Ahmed Shikeeb Amraz, sagte, mindestens 231 Menschen seien verletzt worden. Nach seinen Informationen verendeten fast 320.000 Tiere. 734 Häuser seien bisher völlig zerstört, 457 beschädigt worden. Amraz fürchtete, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Bisher hätten Rettungsmannschaften es noch nicht geschafft, in die verschneiten Regionen vorzudringen.

In der westlichen Provinz Herat seien mit minus 30 Grad die tiefsten Temperaturen gemessen worden, die es dort jemals gegeben habe, hieß es. In Herat und in den Nachbarprovinzen sind viele Straßen durch Schnee blockiert, Nahrungsmittel sind knapp. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums leiden mehr als 170.000 Menschen an Lungenentzündung oder anderen Infektionen der Atemwege. Einigen Patienten mussten erfrorene Gliedmaßen amputiert werden, wie es hieß.

Bereits Anfang Februar hatte Deutschland wegen der anhaltenden heftigen Schneefälle und extremen Kälte seine Nothilfe für Afghanistan erhöht. Das Auswärtige Amt (AA) stockte die Mittel um eine halbe Million auf 1,5 Millionen Euro auf. Wie eine Sprecherin mitteilte, sollen mit den zusätzlichen Geldern besonders schutzbedürftige Menschen mit warmer Kleidung, Heizmaterial und Nahrungsmitteln versorgt werden.

[Quelle]

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Samstag, 16 Februar, 2008 at 14:19

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Astrophysikerin Baliunas sagt: Die globale Erwärmung steht im Zusammenhang mit der Sonne

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In ihrer Vortragsreihe “Warming Up to the Truth: The Real Story Über Climate Change” schilderte Astrophysiker Dr. Sallie Baliunas ihre Erkenntnisse am Dienstag an der Universität von Texas.

Baliunas arbeitet zusammen mit ihren Kollegen Willie Soon am Harvard-Smithsonian Zentrum für Astrophysik. Sie sind beide der Meinung, dass eine größere Übereinstimmung zwischen der Sonnenvariabilität und der globalen Erwärmung besteht, als zwischen der globalen Erwärmung und der Zunahme des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre (der gängigen Lehrmeinung).

„Einige Leute argumentieren, der Sonneneinfluss sei groß, einige argumentieren, er sei klein. Ich liege irgendwie in der Mitte“, sagte sie in der Pressekonferenz an Dienstag.

Ihre Untersuchungen reichen in Zeiten zurück, in denen die CO2-Emissionen keine entscheidende Rolle für das Klima spielten.

„Wenn man weit genug in die Zeit zurück geht, so lassen sich einige Unbekannte ausschließen“, sagte sie. „Ich habe mich schon immer dafür interessiert, wie sich Veränderungen der Sonnenaktivität auf die Erde auswirken.“

Baliunas äußert, dass eine Zunahme und Abnahme der Sonnenaktivität, historisch zu Wärme- und Kälteperiode geführt hat. Die Energieknappheit sollte mehr besorgen, als etwas, was in 100 Jahren kommen könnte.

„Ich bin für die Einsparung von Energie und Ressourcen“ sagte sie. „Man kann besorgt sein über den steigenden CO2-Gehalt in der Atmosphäre und es aus einer Sichtweise der Vorsicht betrachten. Wir wollen es nicht riskieren, also müssen wir ein paar Schutzmaßnahmen ergreifen“.

Zivilisationen haben immer nach den Grund für einen Klimawandel gesucht.

Im 16ten und 17ten Jh. wurden in Europa tausende als Ketzer verurteilt und hingerichtet. Religiöse und politische Organisationen suchten die Schuld für Missernten und Unwetter bei Ketzern, insbesondere bei Frauen, die als Hexen verurteilt wurden.

Dr. Baliunas erhielt ihren MA (1975) und Ph.D. (1980) Grad in Astrophysik an der Harvard Universität. Sie arbeitet als leitende Wissenschaftlerin am George-C.-Marshall-Institut in Washington DC und hat einen Sitz am Institut im wiss. Beirat.

[Quelle]

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Samstag, 16 Februar, 2008 at 14:16

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